Szenen einer Ehe: Kehrwoche
Bernd: Also ich glaube, wenn die Schwaben mal richtig angepisst sind, lassen sie einmal die Kehrwoche ausfallen.
**blickwechsel*grillenzirpen**
Mela: Nein, das ist zu radikal.
Nachricht von der Deutschen Post
Die Nachricht stammte von der Deutschen Post und erst einmal spielen sie Captain Obvious indem sie feststellten, dass ich ja online viel übers Internet und neue Technologien schreibe. Um mir dann den E-Postbrief vorstellen zu wollen. Ich meine ... die ganze schlechte Online-Presse zum E-Postbrief wäre mir ganz entgangen.
Allerdings wird es noch besser, denn sie möchten mich zu einer 'Web-Konferenz' einladen. Und das heisst übersetzt nichts anderes als: "Wir haben keine Lust für das ganze Bloggergesocks Räume anzumieten. Am Ende noch dezentral? Und noch Geld für Bewirtung ausgeben? Web-Konferenz klingt modern und wichtig. Sollte ausreichen."
Und noch einer wird draufgesetzt, denn der Termin liegt mal locker mitten in der Arbeitswoche und mitten in einer normalen Arbeitszeit. Will sagen: Blogger sind alle arbeitslos. Da haben die auch mitten in der Woche Mittags Zeit sich unser Gesülze anzuhören."
Immerhin soll in der Konferenz zu Fragen rund um den E-Postbrief Stellung genommen werden. Nur ... welche großartigen Neuigkeiten sollen dort präsentiert werden?
Die AGBs sind weiterhin eine Zumutung und die Sicherheit eine Farce. Es werden vermutlich die gleichen Sprüche wiederholt, mit der schon bisher der Wortlaut der AGBs heruntergespielt werden sollte. Die Post hofft lediglich mit der direkten Anrede ein paar Bloggern genug um dem Bart zu streichen, bis diese sich wichtig genug fühlen den Hofberichterstatter zu übernehmen.
Liebe Post, selbst wenn ich mitten in der Woche Zeit zum sinnlos vertrödeln übrig hätte ... was ich über den E-Postbrief wissen muss, kann ich den AGBs entnehmen. Ich brauche niemanden, der sie mir mit "Ist ja alles gar nicht so gemeint wie es da klingt." erklärt.
Viel Erfolg noch bei der Deppensuche.
Liquid Größenwahn
Ein paar Worte vorweg: Die Piratenpartei braucht ein System wie Liquid Feedback. Ob es nun LF selbst sein muß oder nicht, dass sei dahingestellt. Die Richtung muß aber auf jeden Fall eingeschlagen werden. Weil niemand den Weg wagen wird, wenn wir ihn nicht gehen. Ich garantiere, andere Parteien sehen sich das erst einmal aus der Ferne an. Auch die Grünen. Erst wenn ein System wie Liquid Feedback einige Zeit lang von uns getestet wurde, werden sie es einführen (und dann so tun als hätten sie es erfunden). Wir brauchen etwas wie Liquid Feedback, weil wir angetreten sind andere Politik zu machen. Direktere. Wir brauchen etwas wie Liquid Feedback, da unsere Art Entscheidungen zu treffen, im Moment sehr undemokratisch ist. Gerade weil wir kein Delegiertensystem kennen. Jeder dem es nicht möglich ist zu einem Landes- oder Bundesparteitag zu kommen (Geld, Familie, Arbeit, Krankheit, Sonstwas ...) ist es noch nicht möglich seine Stimme abzugeben. Nicht einmal in dem er einen Delegierten entsendet. Unsere scheinbare direkte Demokratie ist eine Diktatur der Glücklichen, die sich den Besuch eines Parteitages leisten können. Punkt.
Aber damit sind wir auch schon beim Kernthema. Bei dem Punkt, aus dem ich keine Befürworterin von Liquid Feedback sein kann und nicht sein werde.
Wir sind angetreten andere Politik zu machen.
Andere Politik ist nicht ...
Qualitätsretourkutsche StreetView
Wer nichts zu verbergen hat, braucht auch keine Angst vor Google Streetview zu haben!
Szenen einer Ehe: Blumenspende
Bernd: Der Blumenstrauß sieht immer besser aus, je länger man ihn stehen lässt. Inzwischen ist er schon im Emo-Stadium.
About: Gehörlosenbildung
Zuletzt schlug ich das Impressum auf. Zu meiner Überraschung wurde das Buch 1981 gedruckt und nicht vor 1100.
P.S.: Kurz habe ich drüber nachgedacht das Buch für 50 Cent mitzunehmen, aber ich habs gelassen. Vielleicht wäre es gut den Dummfug zu konservieren, der auch heute noch wilde Blüten treibt, aber mir wird dabei einfach nur schlecht.
Das Religion-Katastrophen Paradigma
"Gott straft jene, die sich von ihm abgewand haben." Implikation: Nur wer sich dem Glauben und Gott zuwendet, wird in Zukunft vor Unglücken geschützt sein.
Gläubige, 'gute Menschen' oder die eigene Gemeinde sind betroffen =
"Gott will die Festigkeit unseres Glauben prüfen."
Mensch2Null
Unter den vielen abgelichteten Inhalten von Hand-, Hosen-, Laptop- und Umhängetaschen ist auch der Inhalt meiner Tasche zu finden. Ihr dürfte gerne rätseln welcher das denn sein mag, aber die Auflösung gibt es erst, wenn sie auch auf Menschen2Null veröffentlicht wird.
Frühe Piraten
During the controversy surrounding the introduction of the household VCR, Rogers was involved in supporting the manufacturers of VCRs in court. His 1979 testimony in the case Sony Corp. of America v. Universal City Studios, Inc. noted that he did not object to home recording of his television programs, for instance, by families in order to watch together at a later time. This testimony contrasted with the views of others in the television industry who objected to home recording or believed that devices to facilitate it should be taxed or regulated.
The Supreme Court considered the testimony of Rogers in its decision that held that the Betamax video recorder did not infringe copyright. The Court stated that his views were a notable piece of evidence "that many [television] producers are willing to allow private time-shifting to continue" and even quoted his testimony in a footnote:
“ Some public stations, as well as commercial stations, program the "Neighborhood" at hours when some children cannot use it ... I have always felt that with the advent of all of this new technology that allows people to tape the "Neighborhood" off-the-air, and I'm speaking for the "Neighborhood" because that's what I produce, that they then become much more active in the programming of their family's television life. Very frankly, I am opposed to people being programmed by others. My whole approach in broadcasting has always been "You are an important person just the way you are. You can make healthy decisions." Maybe I'm going on too long, but I just feel that anything that allows a person to be more active in the control of his or her life, in a healthy
Quelle: Wikipedia: Fred Rogers -> Advocacy -> VCR
Abgebrannt und kein Ende
Wenn das Unglück zuschlägt, lässt es einen nicht mehr so schnell wieder los. Heute berichtet Carola/Melody über den aktuellen Stand:
so viel kostet es, den hausrat jetzt aus der wohnung zu holen. das zahlt keine versicherung, das müssen wir bezahlen.
selbst machen darf man nicht nach brand, sagte man mir
geht auch nicht wegen einsturzgefahr
und schnell gehen muss es auch noch, die ersten mitbewohner im haus beschweren sich über das abgeplante dach.
kein mensch weiß, was und ob und wieviel die hausratversicherung dann zahlt
vorher muss ich noch da rein und jedes Einzelteil auflisten und fotografieren.
man könnte beinahe mutlos werden momentan.
wenn denn zeit dafür da wäre.
Damit sind 2/3 des bislang gesammelten Geldes auch schon verbraucht. Scheinbar hält die Menschheit ausserhalb der sozialen Netzwerke nicht ganz soviel von Solidarität, Rücksichtname, 'Aufeinander aufpassen' und gegenseitiger Hilfe wie wir. Schade eigentlich.
P.S.:
Carola ist ernsthaft krank und gehört ins Bett. Nicht in einen Versicherungskrieg. Ihr Mann laboriert an Verbrennungen dritten Grades, daher gilt für ihn genau das Gleiche.
Mir wäre auch unwohl, wenn ich kein festes Dach über dem Kopf hätte. Ich kann es den Hausbewohnern nachfühlen. Aber dem doppelten und dreifachen Unglück ignorant noch mehr Druck hinzuzufügen, lässt meinen Magen zusammenkrampfen.
Und Versicherungen. Man braucht sie nur im Desaster. Es ist deren Geschäft und ihr täglich Brot sollte sein, mit Menschen am Rande des Nervenzusammenbruchs umzugehen. Aber sie verwalten die Katastrophe bürokratisch unmenschlich. Wenn das Gegenüber nicht normal funktionieren kann = Pech gehabt.










