Frauen zu den Grünen ...
... oder: Gelebte Minderwertigkeitskomplexe
Die Welt fasste es 2009 zusammen: Mitglieder politischer Parteien sind alt und männlich. Die Grünen muß es gepiekt haben, dass trotz ihres Männer-übervorteilenden Systems nicht einmal 40% der Mitglieder weiblich sind. Da wird es bei einer konsequenten 50%-Quote sicherlich manchmal eng, wenn es darum geht, Posten zu besetzen.
Und obwohl Fukushima noch einmal kräftig Neumitglieder in die Partei geschwemmt hat, gibt es ja noch die unliebsame Konkurrenz, der junge Mitglieder gerade scharenweise zulaufen. Und obwohl sich die Medien redlich Mühe geben, das Bild der technikverliebten Männerpartei aufrechtzuerhalten, zeigen Vorbilder wie Marina Weisband, Julia Schramm oder die Versammlungsleiterin der Berliner Landesmitgliederversammlung Miriam aka _noujoum - um diese Drei stellvertretend für eine steigende Zahl sehr aktiver Piraten zu nennen - dass nicht alle Frauen in der Piratenpartei prototypischen Nerds entsprechen, noch überhaupt aus der Technik-Ecke kommen müssen. Die Gefahr, dass die Piraten damit auch für feminin orientierte Frauen interessant werden, die sich im Öko-Latzhosen-Emanzen-Image nicht wiederfinden, welches die Grünen lange Zeit umwehte, ist damit gegeben.

Scheinbar höchste Zeit für den Angriff nach vorne. Mit der Kampagne "Projekt Fifty-Fifty". Untertitel: Besser du als irgendein Kerl.
An diesem Slogan, der mit Hilfe launiger Plakate präsentiert wird, ist so Vieles falsch, dass man die gesamte Aktion mit einem dicken "Fail" so stehen lassen könnte. Ein paar Worte verliere ich dennoch.
Der erste Fail ist, dass Männer zur gesichtslosen "irgendein Kerl"-Masse degradiert, während Frauen als Persönlichkeit, nämlich als "Du" wahrgenommen werden. Der Zweite ist wohl die Botschaft "Neumitglieder ja bitte, aber eben weibliche". Wäre ich ein Mann, würde ich mir jetzt ganz genau überlegen, ob ich meinen Mitgliedsantrag nicht doch lieber zerreissen würde. Irgend so einen Kerl wollen sie schließlich nicht.
Der sicherlich größte Fail ist aber die Botschaft, die an Frauen gesendet wird, und die sehr vielschichtig vermurkst ist. Frauen sind, vordergründig, also die besseren Grünen. Man stellt sie heraus und umwirbt sie. Auf den zweiten Blick entsteht die Anerkennung nur durch die Abwertung einer anderen Gruppe - der Männer.
Die Kampagne verpasst es, Frauen aufgrund ihrer Stärken anzusprechen. Statt dessen stellt sie sie in direkte Konkurrenz mit einem anderen Geschlecht, als könnten Frauen alleine betrachtet nicht glänzen, sondern nur, wenn man ihnen quasi das hässliche Entlein an die Seite stellt. Ein Schelm, wer hier Parallelen zur Quote sieht. Der Glaube, Frauen könnten ohne Quote, also ohne fremde Hilfe, keine Vorstandsämter gewinnen, ist so fest verwurzelt, dass er auch in dieser Kampagne durchblitzt. Männer müssen als Masse abqualifiziert und verkleinert werden, damit auch Frauen sich trauen, Parteipolitik zu gestalten.
Die Frage, an welche Art Frauen sich diese Kampagne wendet, muß ebenfalls gestellt werden. Spricht sie die mutigen, selbstbewussten Frauen an? Eher nicht. Spricht sie die Frauen an, die mit anderen Parteimitgliedern an einem Strang ziehen und gemeinsame Ziele erreichen möchten? Auch das eher nicht. Spricht sie in sich ruhende Persönlichkeiten an? Nö.
Spricht sie den Typ Frau an, der die eigenen Minderwertigkeitskomplexe dadurch abmildert und das eigene Selbstbewusstsein boosted, indem er andere niedermacht und verkleinert? Frauen, die der besten Freundin ins Gesicht sagen, dass sie sie hässlich und fett finden. Frauen, die ihre Position in der Arbeitswelt durch "hintenrum schlecht reden" und Mobbing festigen? Eher ja. Beide Typen gibt es auch in der Geschmacksrichtung männlich, aber da in der Erziehung von Mädchen Selbstbewusstsein leider immer noch eine deutlich untergeordnete Rolle spielt nach "brav sein" und "fleissig sein", galten diese Verhaltensweisen in der Vergangenheit häufig als "weiblich".
Ein Vorurteil, das sich bei den Grünen offensichtlich gehalten hat. Der eigentliche Skandal der Kampagne ist damit nicht das abwertende Männerbild, sondern das durch die Kampagne transportierte Frauenbild.
Denn die kommen scheinbar nur, wenn sie kräftig gegen die Kerle stänkern und sie aus dem Weg schubsen dürfen.
Motive, die schon mal dazu aufrufen, an Jürgen Trittins Stuhl zu sägen, verstärken den Eindruck noch weiter.
Sie zeichnen das Bild einer Partei, in der Mobbing und Grabenkämpfe nicht nur an der Tagesordnung sind, sondern zu den weithin akzeptierten Umgangsformen gehören und sieht man die aktuelle Presseberichte an, scheint sich das zu bestätigen.
Vordergründig mögen die Grünen die Partei der Gleichberechtigung sein. Was zwischen den Zeilen steht ist biblischer Sexismus - Frauen - das sündiges Geschlecht - bester Qualität.
P.S.
Einen hab ich noch. Von den Befürwortern wird diese Kampagne als "frisch" und "pfiffig" beschrieben. Meiner Ansicht nach riecht sie nach dem Geschlechterkampf-Mief der 70er Jahre. Und der ist im 21. Jahrhundert nun mal weder frisch und auch längst nicht pfiffig.
Die Welt fasste es 2009 zusammen: Mitglieder politischer Parteien sind alt und männlich. Die Grünen muß es gepiekt haben, dass trotz ihres Männer-übervorteilenden Systems nicht einmal 40% der Mitglieder weiblich sind. Da wird es bei einer konsequenten 50%-Quote sicherlich manchmal eng, wenn es darum geht, Posten zu besetzen.
Und obwohl Fukushima noch einmal kräftig Neumitglieder in die Partei geschwemmt hat, gibt es ja noch die unliebsame Konkurrenz, der junge Mitglieder gerade scharenweise zulaufen. Und obwohl sich die Medien redlich Mühe geben, das Bild der technikverliebten Männerpartei aufrechtzuerhalten, zeigen Vorbilder wie Marina Weisband, Julia Schramm oder die Versammlungsleiterin der Berliner Landesmitgliederversammlung Miriam aka _noujoum - um diese Drei stellvertretend für eine steigende Zahl sehr aktiver Piraten zu nennen - dass nicht alle Frauen in der Piratenpartei prototypischen Nerds entsprechen, noch überhaupt aus der Technik-Ecke kommen müssen. Die Gefahr, dass die Piraten damit auch für feminin orientierte Frauen interessant werden, die sich im Öko-Latzhosen-Emanzen-Image nicht wiederfinden, welches die Grünen lange Zeit umwehte, ist damit gegeben.
Scheinbar höchste Zeit für den Angriff nach vorne. Mit der Kampagne "Projekt Fifty-Fifty". Untertitel: Besser du als irgendein Kerl.
An diesem Slogan, der mit Hilfe launiger Plakate präsentiert wird, ist so Vieles falsch, dass man die gesamte Aktion mit einem dicken "Fail" so stehen lassen könnte. Ein paar Worte verliere ich dennoch.
Der erste Fail ist, dass Männer zur gesichtslosen "irgendein Kerl"-Masse degradiert, während Frauen als Persönlichkeit, nämlich als "Du" wahrgenommen werden. Der Zweite ist wohl die Botschaft "Neumitglieder ja bitte, aber eben weibliche". Wäre ich ein Mann, würde ich mir jetzt ganz genau überlegen, ob ich meinen Mitgliedsantrag nicht doch lieber zerreissen würde. Irgend so einen Kerl wollen sie schließlich nicht.
Der sicherlich größte Fail ist aber die Botschaft, die an Frauen gesendet wird, und die sehr vielschichtig vermurkst ist. Frauen sind, vordergründig, also die besseren Grünen. Man stellt sie heraus und umwirbt sie. Auf den zweiten Blick entsteht die Anerkennung nur durch die Abwertung einer anderen Gruppe - der Männer.
Die Kampagne verpasst es, Frauen aufgrund ihrer Stärken anzusprechen. Statt dessen stellt sie sie in direkte Konkurrenz mit einem anderen Geschlecht, als könnten Frauen alleine betrachtet nicht glänzen, sondern nur, wenn man ihnen quasi das hässliche Entlein an die Seite stellt. Ein Schelm, wer hier Parallelen zur Quote sieht. Der Glaube, Frauen könnten ohne Quote, also ohne fremde Hilfe, keine Vorstandsämter gewinnen, ist so fest verwurzelt, dass er auch in dieser Kampagne durchblitzt. Männer müssen als Masse abqualifiziert und verkleinert werden, damit auch Frauen sich trauen, Parteipolitik zu gestalten.
Die Frage, an welche Art Frauen sich diese Kampagne wendet, muß ebenfalls gestellt werden. Spricht sie die mutigen, selbstbewussten Frauen an? Eher nicht. Spricht sie die Frauen an, die mit anderen Parteimitgliedern an einem Strang ziehen und gemeinsame Ziele erreichen möchten? Auch das eher nicht. Spricht sie in sich ruhende Persönlichkeiten an? Nö.
Spricht sie den Typ Frau an, der die eigenen Minderwertigkeitskomplexe dadurch abmildert und das eigene Selbstbewusstsein boosted, indem er andere niedermacht und verkleinert? Frauen, die der besten Freundin ins Gesicht sagen, dass sie sie hässlich und fett finden. Frauen, die ihre Position in der Arbeitswelt durch "hintenrum schlecht reden" und Mobbing festigen? Eher ja. Beide Typen gibt es auch in der Geschmacksrichtung männlich, aber da in der Erziehung von Mädchen Selbstbewusstsein leider immer noch eine deutlich untergeordnete Rolle spielt nach "brav sein" und "fleissig sein", galten diese Verhaltensweisen in der Vergangenheit häufig als "weiblich".
Ein Vorurteil, das sich bei den Grünen offensichtlich gehalten hat. Der eigentliche Skandal der Kampagne ist damit nicht das abwertende Männerbild, sondern das durch die Kampagne transportierte Frauenbild.
Denn die kommen scheinbar nur, wenn sie kräftig gegen die Kerle stänkern und sie aus dem Weg schubsen dürfen.
Motive, die schon mal dazu aufrufen, an Jürgen Trittins Stuhl zu sägen, verstärken den Eindruck noch weiter.
Sie zeichnen das Bild einer Partei, in der Mobbing und Grabenkämpfe nicht nur an der Tagesordnung sind, sondern zu den weithin akzeptierten Umgangsformen gehören und sieht man die aktuelle Presseberichte an, scheint sich das zu bestätigen.
Vordergründig mögen die Grünen die Partei der Gleichberechtigung sein. Was zwischen den Zeilen steht ist biblischer Sexismus - Frauen - das sündiges Geschlecht - bester Qualität.
P.S.
Einen hab ich noch. Von den Befürwortern wird diese Kampagne als "frisch" und "pfiffig" beschrieben. Meiner Ansicht nach riecht sie nach dem Geschlechterkampf-Mief der 70er Jahre. Und der ist im 21. Jahrhundert nun mal weder frisch und auch längst nicht pfiffig.
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5 Trackbacks to Frauen zu den Grünen ...
17 Comments to Frauen zu den Grünen ...
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Wow. Echt gut geschrieben. Und so wahr.

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Sieht so aus, als wollten nicht so viele Frauen zu den Grünen. Dann ist die Lösung doch einfach: Schmeißt ein paar Männer aus der Partei, bis die Quote von 50:50 erreicht ist.
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Die Quotennichterfüllung als Ordnungsverstoß und schwerer Schaden für die Partei?
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Naja... Wen diese Kampagne anspricht, weißt du ja nicht. Dass sie den Typ Frau anspricht, "der die eigenen Minderwertigkeitskomplexe dadurch abmildert und das eigene Selbstbewusstsein boosted, indem er andere niedermacht und verkleinert", ist ja zunächst mal nichts anderes als eine Behauptung.
Und was du komplett außer acht lässt, ist die Selbstironie, die erforderlich ist, um "Wer nervt mehr als Claudia" zu bringen.
Unter diesem Aspekt liest sich die ganze Kampagne anders, IMNSHO.
Zum Rest kann ich nicht viel sagen, kenne keine Interna der Grünen. -
Vielen Dank dafür... Du sprichst mir soo aus der Seele... Nur wenn ich so rede, ist das nur "irgendein Kerl"...
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Thilde: Die Selbstironie habe ich durchaus wahrgenommen. Ich halte sie angesichts der Berichte über Gezänk und Intrigen in der grünen Führungsebene für dezent mißlungen. Der Slogan "Besser du als irgendein Kerl" ist unter Einbeziehung jeglicher Ironie und jeglichen Humors immer noch deftig daneben.
Und klar ist es eine Behauptung. Aber wer fühlt sich denn mit Slogans wohl, die andere Menschen runtermachen? Vermutlich nur Menschen, die andere gerne runtermachen. Und das haben Menschen mit gefestigter Persönlichkeit einfach nicht nötig. -
Der Beitrag hat mich direkt an das Plakat von "Das Handwerk" mit dem Spruch "Wir setzen auf nachwachsende Ressourcen: Azubis" erinnert, das Plakat finde ich auch extrem Menschenverachtend.
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Also, Intrigen und Gezänk dürfte es in jeder Partei geben, vermutlich auch bei den Piraten, vermutlich übreall dort, wo Menschen miteinander zu tun haben. Aber wie gesagt, Interna kenne ich weder von da noch von dort.
Mit dem "Runtermachen" hab ich nach wie vor ein Problem - da könnte man ebenso sagen, Claudia Roth würde runtergemacht, weil man ihr unterstellt, sie nerve.
Übermäßig gelungen finde ich die Kampagne auch nicht.
Ich verstehe aber die überlegung dahinter, erlebe auch im Coaching sooo häufig Frauen, die angesichts einer Karrierechance reagieren mit "aber ich kann das doch gar nicht, habe doch noch nie, bin nicht gut genug". Und die dann zurückstecken zugunsten von (dann doch meist) Männern, die null drüber nachdenken, ob sie das können, schonmal gemacht haben oder gut genug sind, sondern die man angesichts ihrer Durchschnittlichkeit gepaart mit Nassforschheit durchaus als "irgendein Kerl" bezeichnen kann. -
Ja, Claudia Roth wird auch runtergemacht. Die ganze Kampagne hat diesen Ton, in dem ganz lustig lustig aufjemandem herumgetrampelt wird. Aber es wird herumgetrampelt.
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Mich erinnert das an die "Freundes"gruppen, in denen immer ein anderer gerade der Gearschte des Tages ist und die anderen ihm demütigende Streiche spielen oder es gängig ist sich gegenseitig zu beleidigen. Alles natürlich immer nur "im Spaß" und wer nicht mitmacht ist ein Spielverderber.
Da haben ein paar Politiker ihre destruktive Beziehung untereinander auch noch in Plakatform gebracht. -
Ich bin Grünen-Wähler, aber bei den Plakaten haben sie sich meiner Meinung nach vergriffen…
Ist ja toll, dass da Selbstironie drin sein soll (vermutlich haben sie das vor). Kommt aber bei mir nicht so an, sondern eher als hätten die Grünen Hetz-Plakate gegen sich selbst geschrieben.
… ich glaube, meinen Text hier verwende ich gleich in dem Kommentarfeld auf ihrer Seite nochmal. -
Wirkt auf mich total abschreckend, diese Kampange.
Zickenterror pur.
Auch so anmaßend, als wäre mein Geschlecht das wichtigste an mir. Was soll das? -
Also ich verstehe die Kampagne so: Besser ich (toller/wahnsinniginteressanter/superspitzen Kerl) als irgendso ein anderer unfähiger/langweiliger/durchschnittlicher Kerl. Also auf zu den Grünen! Ach nein, bin ja schon bei den Piraten und die Grünen wollen keine Parteidoppelmitgliedschaft. War wieder nix.
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Hat mir gut gefallen was du da geschrieben hast. +1 und so

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"Es gibt keine schlechte Werbung" ... hab ich mir sagen lassen.
Selbst wenn man die Methoden und die Darstellung nicht mag, die Aussage kommt zumindest rüber:
Hey, wir haben so wenig (qualifizierte oder engagierte) Leute unter unseren Mitgliedern, da müssen wir Werbung machen, damit wir unsere Positiönchen besetzt bekommen.
Und wen umwirbt man da natürlich? Natürlich, die Kinder der Siebziger. Die fanden die Grünen doch damals auch schon schick oder? Kinder sind aus dem Haus, Karriere hat man gemacht oder auch nicht. Da ist doch jetzt Zeit. Na und wenn man die nicht engagiert bei den Grünen verbringt, dann bekommen die wenigstens durch den Mitgliedsbeitrag noch ein bisschen Geld. -
Zitat: "Da wird es bei einer konsequenten 50%-Quote sicherlich manchmal eng, wenn es darum geht, Posten zu besetzen".
Kann ich zumindest aus München nicht bestätigen. Warum das bei knapp 35-40% Frauenanteil ein Problem sein soll, erschließt sich mir auch rechnerisch nicht. Es sei denn, dass die Anzahl der Posten zwei Drittel der Mitgliederanzahl, oder so, beträgt. Ist aber nicht so. -
Sie hätten sich die Mühe sparen können diese Werbekampagne zu zerreißen. Was hier von den Grünen veranschaulicht wird nennt sich positive Diskriminierung, die u.a. auch durch die Frauenquote in der Partei ausgedrückt wird.
Ursprung dieser Bewegung waren übrigens die männlichen und nicht die weiblichen Grünen, weswegen ein Großteil Ihrer Argumentation ins Leere zielt. Den übrigen Rest hätten Sie dazu verwenden können das Konzept der positiven Diskriminierung kritisch zu hinterfragen, anstatt durch das Aufgreifen einer Kampagne spezifische Aspekte polemisch zu verunglimpfen.
Kurzum:
Sie mögen Ihre Meinung zum Thema positive Diskriminierung haben, aber anstatt diese von Grund auf aufzuarbeiten, arbeiten Sie sich an den Ausprägungen dieser ab.
Dadurch wird Ihr Artikel zu einer polemischen Polit-Botschaft, die leider nicht ernst genommen werden kann.






vvv.koehntopp.de
12 Mar 12 at 05:43
vvv.koehntopp.de
12 Mar 12 at 05:43
vvv.koehntopp.de
12 Mar 12 at 05:43
blog.atari-frosch.de
18 Mar 12 at 14:05
www.daisymupp.net
20 Mar 12 at 15:43