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Was ich Kurt Beck gerne fragen würde
Vor Kurzem lieferte sich Herr Beck, seines Zeichens Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz und stolz drauf bereits 5 Mal wiedergewählt worden zu sein, mit Christopher Lauer einen Schlagabtausch. Darin behauptete er, durch das Schicksal der Schlecker-Mitarbeiter, also deren bevorstehenden 'Freistellung', ganz furchtbar betroffen zu sein.
Nun stelle ich mir folgende Frage: Rheinland-Pfalz ist immer noch das Bundesland, welches bei der schulischen Inklusion von Legasthenikern das bedauerliche Schlußlicht gibt. Hilfen, Nachteilsausgleich und Notenschutz sucht man in Sekundarstufe I+II vergebens. Fähige Schüler, die aber eine isolierte Lernstörung besitzen, werden so frühzeitig aus dem Bildungssystem gedrängt und müssen ungelernt mit schlechtbezahlten Jobs vorlieb nehmen. Wieviele der 'Schlecker-Frauen' wie Herr Beck sie so schön nennt, sind in diesem Sackgassen-Job gelandet, weil ihnen das Rheinland-Pfälzische Schulsystem keine andere Wahl ließ? Wie oft weint sich Herr Beck wegen den Menschen in den Schlaf, denen er gleich gar keine Chance verschaffte überhaupt einen sinnvollen Beruf zu lernen? Oder wird das erst akut wenn man keinen Job mehr hat anstatt von vorneherein gar keinen zu bekommen?
Auf die FDP kann Herr Beck diese Mißstände jedenfalls nicht schieben. Für eine angeblich soziale Partei ist dieser Mangel an sozialem Gewissen und tätiger Inklusion abstossend.
P.S.:
Nein, dass ist kein Hörensagen. Ein Mitglied meiner Familie konnte die Ausbildung zur Erzieherin in Rheinland-Pfalz wegen fehlender gesetzlicher Regelungen zum Nachteilsausgleich nicht abschließen und die Schule wollte keine Präzedenzfälle schaffen. Da wäre zumindest eine Person wegen der sich Herr Beck rechtmässig Nachts die Augen ausweinen darf. Und wenn ich dann lese, dass der Ausbau der Kinderbetreuung stockt, weil nicht genug Kindergärtnerinnen ausgebildet werden (siehe 1. Kommentar) ... hausgemachte Probleme.
Nun stelle ich mir folgende Frage: Rheinland-Pfalz ist immer noch das Bundesland, welches bei der schulischen Inklusion von Legasthenikern das bedauerliche Schlußlicht gibt. Hilfen, Nachteilsausgleich und Notenschutz sucht man in Sekundarstufe I+II vergebens. Fähige Schüler, die aber eine isolierte Lernstörung besitzen, werden so frühzeitig aus dem Bildungssystem gedrängt und müssen ungelernt mit schlechtbezahlten Jobs vorlieb nehmen. Wieviele der 'Schlecker-Frauen' wie Herr Beck sie so schön nennt, sind in diesem Sackgassen-Job gelandet, weil ihnen das Rheinland-Pfälzische Schulsystem keine andere Wahl ließ? Wie oft weint sich Herr Beck wegen den Menschen in den Schlaf, denen er gleich gar keine Chance verschaffte überhaupt einen sinnvollen Beruf zu lernen? Oder wird das erst akut wenn man keinen Job mehr hat anstatt von vorneherein gar keinen zu bekommen?
Auf die FDP kann Herr Beck diese Mißstände jedenfalls nicht schieben. Für eine angeblich soziale Partei ist dieser Mangel an sozialem Gewissen und tätiger Inklusion abstossend.
P.S.:
Nein, dass ist kein Hörensagen. Ein Mitglied meiner Familie konnte die Ausbildung zur Erzieherin in Rheinland-Pfalz wegen fehlender gesetzlicher Regelungen zum Nachteilsausgleich nicht abschließen und die Schule wollte keine Präzedenzfälle schaffen. Da wäre zumindest eine Person wegen der sich Herr Beck rechtmässig Nachts die Augen ausweinen darf. Und wenn ich dann lese, dass der Ausbau der Kinderbetreuung stockt, weil nicht genug Kindergärtnerinnen ausgebildet werden (siehe 1. Kommentar) ... hausgemachte Probleme.
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Doch ganz allgemein hat Hr. Beck bei diesen Themen bei mir immer den Eindruck eines Schmierendarstellers geweckt, dessen dicke Krokodilstränen ob des "furchtbaren Schicksals" dieser "armen Frauen" wohl erst in der Hölle trocknen werden. Ob es wohl Schauspielschulen gibt, die in versteckten Proberäumen parteinaher Kulturstiftungen geheime Lehrveranstaltungen zu Charakterrollen wie "Landesvater" oder auch "kompetenter Minister", "souveräner Fraktionsführer" die nötige Anleitung geben? Inklusive Sprechunterricht und Überwindung von Pädophobie, um medienwirksam Kleinkinder abschlabbern zu können.