Aber Hallo, Hallo Pizza

Ihre Bestellung von 2005-05-22 20:01 an Hallo Pizza, Karlsruhe, Kaiserallee
wurde von http://www.bringdienst.de erfolgreich vermittelt
und liegt nun dort vor.
Nun ist es 21:18 und uns knurren immer noch die Mägen. Vor ca. einer halben Stunde haben wir nachgefragt. Erst kam ein "Der Fahrer ist schon los." dann nach kurzem ein Rückruf. "Ach sie haben über Internet bestellt? Das Fax war kaputt, ich hab das jetzt erst gesehen."
Um die Tragweite dieser Aussage zu ermessen, muß man wissen, das wir seit mehreren Monaten nicht mehr bei Hallo Pizza bestellt hatten, da wir einmal ca. eine halbe Stunde vor Ladenschluß bestellten und genau dieses Problem ebenfalls auftrat. Wir riefen dann ein paar Minuten nach 23 Uhr dort an, weil immer noch keine Pizza angekommen war und erhielten die Aussage das es ihnen ja leid täte aber die Öfen schon kalt seien...
Erst die Kunden hungern lassen und sie dann auch noch weiter hungern lassen, obwohl sie es verbockt haben, bzw. scheinbar Bestellungen über Internet nicht den gleichen Wert an Wichtigkeit beimessen.
Ich hatte mich damals zwar bei der Ober-Instanz des Franchise-Unternehmens beschwert, aber scheinbar hat das ja viel genutzt.
Ergo: Hallo Pizza ist weiterhin zu meiden.
Wieder zuhause. Zum Glück...
Zum Heulen
Vielleicht ist genau das der Grund aus dem Blogger keine Journalisten sind und auch keine sein wollen sollten. Als Blogger hat mein seine Seele und seinen Anstand noch nicht verkauft.
via Medienrauschen
via Medienrauschen
Trans-o-flex, auch super!
Nicht nur die Post gibt sich redlich Mühe bei der Zustellung...

Anmerkung: Freitags wird Müll abgeholt, daher ist die Hoftür Freitags immer auf, damit die Müllabfuhr an die Tonnen kommt.
Aber nein, wir sind Paketzusteller und machen keinen Schritt zuviel.
Anmerkung: Freitags wird Müll abgeholt, daher ist die Hoftür Freitags immer auf, damit die Müllabfuhr an die Tonnen kommt.
Aber nein, wir sind Paketzusteller und machen keinen Schritt zuviel.
LARP - Waldspaziergang
Bis Sonntag abend seht und lest ihr mich nicht. Mal wieder steht ein LARP vor der Tür (warum es dieses Jahr so viele sind wird ein anderes Mal verraten). Diesmal geht es nach Dortmund Hohensyburg in die Burg Husen (siehe Bild)
und zwar mit einer Gruppe aus dem LARP-Land Melekahrt.
Der Waldspaziergang ist nicht einmal in Thilo Wagners Larp-Kalender verzeichnet. Darum bin ich ziemlich gespannt was das ab morgen gibt.
Natürlich habe ich noch nichts gepackt, bin wieder total am rumpaniken und auch sonst.. naja. Das übliche eben.
Man ließt sich Sonntag wieder, dann vielleicht auch mit ein paar Bildern und hoffentlich einem Bericht.
Deutsche Post, wirklich super!
Nicht nur daß mich die Post in der letzten Zeit kollossal durch gigantische Schlangen im Postamt nervt, weil es ja so wenig Arbeitslose gibt und sie kein Personal bekommen um von 8 oder 9 Schaltern nicht nur drei besetzen zu können. Nein sie zeigen sich auch an anderen Orten als wahre Intelligenzbolzen und sind der Gipfel der Kundenfreundlichkeit...

An der alten Adresse ergibt diese Information so richtig Sinn. Weil hier ja noch jemand lebt den's interessiert...
An der alten Adresse ergibt diese Information so richtig Sinn. Weil hier ja noch jemand lebt den's interessiert...
Broken by Design?
Dies ist Liriel. Oder war Liriel. Mein Notebook für ca. 1 1/2 Jahre.
Es war mehr ein kurzer, heftiger Flirt als wirklich eine Beziehung mit Zukunft, denn heute wurde es unwiederruflich an HP zurückgesendet.
Bei meinem Notebook-Kauf im September 2003 beschäftigte ich mich verhältnismässig gründlich mit der Frage was ich mir von einem Notebook erwartete und welches ich erwerben wollte.
Mein Geliebter versuchte mich zu einem superleichten und -flachen Modell zu überreden. Mir ging es jedoch eher darum, Mobilität mit Leistung unter einen Hut zu bringen.
Damals befand ich mich noch im IT-Projektgeschäft, somit mußte es ständige Auto- oder Bahnreisen klaglos wegstecken können. Auch hohe Laufzeiten waren vorgesehen, schliesslich starte ich es wenn ich aufstehe und schalte es erst aus wenn ich wieder ins Bett gehe. Es würde an den Projektorten mein Arbeitsplatz-PC sein, mit dem ich die üblichen Administrationsarbeiten erledigen würde, ausserdem würde es Testrechner spielen um Software und Scripte zu testen oder zu debuggen. Es würde regelmässig FreeBSD-Ports übersetzen müssen und würde ansonsten auch mit einer ziemlich gut bestückten GUI belastet werden. Von einem besseren X-Terminal, einer besseren Schreibmaschine, über ein IT-Arbeitstier bis zum Multimedia-PC würde es jede Anforderung kennenlernen.
Zugegeben. Meine Ansprüche an ein Notebook, sind die Ansprüche an ein Notebook.
Ein Laptop ist kein PC, den ich mir auf den Schreibtisch stelle und Samstags nachmittags abstaube. Ein Notebook wird auf den Knien im Park benutzt oder abends im Bett. Es wird im Zug mindestens genauso durchgerüttelt wie ich und auch im Cafe ausgepackt. Ich will damit in der Bibliothek genauso arbeiten wie auf dem Küchentisch. Es wird vielleicht 10 Mal am Tag in den (Notebook-) Rucksack gesteckt und wieder herausgeholt und es muß auch mal eine Nacht durchlaufen wenn der Compiler mal wieder etwas länger braucht. Und wenn es wasserfeste Notebooks im bezahlbaren Rahmen gäbe, würde ich es auch mit ins Bad nehmen.
Ein Arbeitsgerät, kein Spielzeug, kein Schmuckstück zum Hinstellen und kein besserer Desktop-PC...
Wie gesagt, ich habe mir die Entscheidung nicht leicht gemacht.
Sony fiel von vorneherein ja sowas von aus, aus Gründen die in diesem Artikel zu weit führen würden. Aber vielleicht lege ich sie ja noch einmal in einem eigenen dar.
Ich flirtete kurz und heftig mit einem Power Book, mußte aber feststellen daß diese damals allenfalls am unteren Ende meiner gewünschten technischen Ausstattung rangierten, preislich aber schon an der Schmerzgrenze.
Ähnlich fiel der Vergleich des Preis-Leistungsverhältnis bei IBM aus, zusätzlich das ich diesen Mouseknubbel hasse, da es mir Grobmotoriker ewig lange Fahrten bis zum nächsten Klick beschert.
Toshiba hatte von vorneherein einen schlechten Start. Ihr Kundensupport hatte mir auf eine Produktanfrage einmal nicht geantwortet.
So war es HP deren Webseite ich nach einem vernünftigen Modell abgraste. Und bald glaubte es gefunden zu haben.
Das N620c präsentierte sich mit leichten 2,2 kg, während mir beim Schleppen meiner 3kg Sony Mühle + Ersatzakku und Zubehör immer beinahe der Rücken abgebrochen war.
Vom Magnesiumgehäuse erwartete ich mir die beim Sony vermißte Stabilität, die Reisen wegstecken würde, vom 1,5 GHz Pentium M Prozessor und dem auf 1GB erweiterten Speicher, die entsprechende Arbeitspower und von der 60GB Festplatte, das sie auch für 2 Betriebssysteme und mein umfangreiches Verzeichnis /home/mela/Arbeit/ ausreichend Platz bieten würde.
1400x1050 schien auch eine schöne Auflösung für einen 14" Monitor zu sein. (Wenn mir diese zu Beginn auch etwas Kopfschmerzen bereitete)
Besonders gut aber gefiel mir seine Modularität. CD-Rom aus der Multibay raus, Zweitakku rein.. oder eine Zweitplatte, oder oder.. und eine WLAN Karte auf den Multiport (Manche sagen dazu auch 'hässliche Beule auf deinem Laptop' drauf, oder eine GPRS Karte, oder ein Bluetooth-Modul..
Der Preis lag knapp unter meinem Limit und das letztliche Entscheidungskriterium war dann die 3 jährige Garantie.
Nun ist es mit Garantien so, das man sie will um sie im Endeffekt nicht benutzen zu wollen...
Von einem Gerät das in der Anschaffung mit Zubehör wie der Speichererweiterung, einem passenden Laptop-Rucksack und einer Multiport-WLAN Karte um die 3000 EUR kostet, erwartet man vor allem eines:
Das es läuft.
Doch schon nach einer Woche Benutzung sollte ich enttäuscht werden.
Ich hatte gerade alles so eingerichtet wie ich es brauchte um mich wohlzufühlen, hatte mich gerade daran gewöhnt im Zug von und zum Projektort entweder schreiben zu können oder einen Film zu sehen, hatte mit grade ein paar DVDs gekauft um mich abends im Hotelzimmer nicht mit dem Fernsehprogramm langweilen zu müssen und hatte mich gerade darüber geärgert das beim Aufklappen des N620c, ein kleines Stückchen des gelobten Magnesiumgehäuses am Scharnier, abgebrochen war, als sich die supertolle Gigabit-Ethernetkarte von Broadcom verabschiedete.
Nun ist ein Notebook ohne Netz nichts wert, und der WLAN-Accesspoint an meinem Projektort lief eher im Blinkermodus Geht-Geht nicht, als das ich ihn hätte erfolgreich benutzen können.
Zudem, was sollte das? Zum ersten Mal kam mir ein Gedanken wie: 'Du hast doch nicht etwa eine Montagsproduktion erwischt?'
Gut. Anruf bei HP, Abholung am Arbeitsplatz am nächsten Tag.
Vom Sony Support schlimmes gewohnt, war ich dann wirklich freudig überrascht Liriel schon zwei Arbeitstage später zurückzuerhalten.
Die die Ethernet-Karte funktionierte wieder wie gewünscht, und während ich bei dem abgebrochenen Stückchen eher ein 'Sorry, aber sowas passiert halt' erwartet hätte, war auch das Gehäuse ausgetauscht worden.
Also allen Grund zufrieden zu sein, und die Unannehmlichkeit zu vergessen, das es schon nach einer Woche eingeschickt werden mußte.
Ca. ein Jahr lief dann auch fast alles am Schnürchen und ich verliebte mich in gewisse Vorteile des N620c.
Leichte Mißstimmungen gab es vor allem in zwei Bereichen. Einmal hielt der Stromstecker nicht wirklich fest. Das er gerade nach hinten herausstand, was an einem Laptop nicht unbedingt super ist, statt einen abgewinkelten Stecker zu haben ist eine Sache. Das die Buchse den Stecker dann auch noch nicht richtig hielt, ständig wenn das Notebook bewegt wurde, weil ich es z.B. auf den Knien hatte, herausrutschte, eine andere. Hier hatte ich den Eindruck das an Pfennigbeträgen gespart wurde. Absolut beschämend für ein Notebook der Business-Klasse. Auch das ich das Modem unter FreeBSD nicht nutzen konnte, weil es ein Soft-Modem ist... Habe ich den ein Consumer-Gerät gekauft, oder kann ich erwarten das vernünftige Hardware verbaut wird? Hier wurde spürbar an Qualität gespart, während die Leistungsdaten, auf die man beim Kauf als erstes schaut, ja sehr gut waren.
Nach einem Jahr normaler aber intensiver Benutzung und pfleglicher Behandlung, erreichten die nicht sehr lieblichen Geräusche einer kratzenden Festplatte mein Ohr.
Oha.. ich rief mal wieder den Support an und klagte mein Leid.
Der wirklich zuvorkommende Servicemitarbeiter bedauerte mich nett und kündigte die Ersatzplatte in ca. 2 Tagen an. Wow. Halbwegs getröstet legte ich auf.
Das ganze war ja schön und gut, dennoch durfte ich bis dahin mit einer Live-CD und ohne Festplatte arbeiten und hatte entsprechenden Arbeitsaufwand, wieder meine gewohnte Umgebung so herzustellen wie ich das gerne haben wollte.
Nicht sehr lange darauf jedoch die nächste Unbill.
Zuhause hatten wir immer noch keinen Access-Point. Und so wurde das Notebook, wenn es von Zimmer zu Zimmer wanderte auch immer mal wieder vom Netz abgesteckt um im nächsten Zimmer wieder angesteckt zu werden.
So steckte ich es Abends im Wohnzimmer aus, um noch ein wenig netzlos im Bett zu schreiben und beim Wiedereinstecken am nächsten Morgen, hielt das Cat 5 Kabel nicht.
Ich sah nach, es war keines der Kabel, die den Einrast-Knubbel schon vor Ewigkeiten verloren hatten und nahm dennoch erst mal ein anderes Kabel. Auch das hielt nicht.
Ich versuchte in die Buchse zu sehen, ob dort etwas abgebrochen oder verbogen wirkte und konnte nichts entdecken. Ohne jegliche Gewalteinwirkung von meiner Seite... ich hatte natürlich den Einrast-Knubbel immer herunter gedrückt, hatte sich dort irgendwas unter der täglichen Beanspruchung verabschiedet. Super.
Es ist kein Arbeiten, wenn einem alle zwei Minuten die SSH-Verbindung abbricht, nur weil sich der Stecker schon wieder gelöst hat, also rief ich den Support wieder an.. und HP hatte Glück das ich mich damals noch wirklich über ihren ausgezeichneten Support freuen konnte.
Das war im Dezember 2004 und lange sollte die Freude nicht halten, denn schon im Januar wurde mein Notebook ungewohnt lauter, und dann starb die nächste Platte.
Mein Anruf beim Support war nun schon etwas genervter, was von HPs ausserordentlich gut geschultem Personal abgefedert wurde. Diesmal würde nicht nur die Platte ausgetauscht werden und der Besuch eines Technikers wurde mir angekündigt.
Nanu? Kein Einschicken? Naja, sollte mir auch recht sein.
Bis dahin arbeitete ich erst einmal wieder mit der einer Live-CD-Krücke...
Techniker kam. Ich glotzte ihm interessiert auf die Eingeweide meines Rechners, stellte fest das das Mainboard bisher schon zweimal gewechsel worden sein muß, da die Ethernet-Schnittstelle untrennbar damit verbunden ist und hatte danach ein Notebook mit relativ neuen Eingeweiden. Relativ.
Nach drei Tagen, hatte ich die nächsten Schreib- und Lesefehler.
Ich hyperventilierte und der wie immer freundliche HP Mitarbeiter hatte nun wirklich Mühe mich zu beruhigen. Ich fragte ob es denn an der Spannungsversorgung liegen könne, denn diese sei schließlich so langsam das einzige Teil das nicht komplett neu eingebaut worden sei. Ja das könne es sein, wurde mir gesagt. Man würde auch die Spannungsversorgung austauschen.
Zu dem Zeitpunkt plante ich eine Reise nach Hamburg und man sagte mir zu das der Techniker dann dort aufkreuzen würde. (Was ich persönlich nicht so super fand da ich eigentlich meine Gastgeber nicht mit fremden Menschen belästigen wollte. Aber ein Leben ohne funktionierenden Rechner, eben vor allem Unterwegs, ist nun einmal nicht wirklich das Wahre.
Bis dahin arbeitete ich - man erwartet es schon - mal wieder per Live-CD.
Ich hatte Tage damit zugebracht alles auf Liriel zu meiner Zufriedenheit zu installieren und diese Arbeit war gleich wieder kaputt gemacht worden.. und ich konnte immer noch nicht gescheit arbeite. Ich war genervt. Und das kräftig. Und ich hatte über eine Woche Datenverlust gehabt, da ich unison per Hand aufrufe und hin und wieder auch mal nicht dran denke. Ich hatte keinen Rechner auf dem ich vernünftig arbeiten konnte. Ich fühlte mich, als wäre mir eine Hand auf den Rücken gebunden worden.
Erwähnte ich das ich wirklich genervt war?
Nun gut. Ich war in Hamburg, der Techniker kam und erneuerte wieder das Innenleben.
Der Gewinn HPs an meinem Notebook mußte inzwischen deutlich in den negativen Bereich gehen (Es sei denn, sagt mir mein Teufelchen ein, sie haben die Hardware so billig produziert, das sie mehrfaches Wechseln im Preis schon einkalkuliert haben..)
Auch die Spannungsversorgung wurde ausgetauscht. Ein kleines Platinchen das scheinbar üblicherweise den Reperateuren nicht mitgeliefert wird, obwohl es, wie er sagte häufiger die Problemursache ist und er persönlich es daher immer gleich mit anfordert.
Er blieb bei mir sitzen, bis der Festplatten-Selbsttest durchgelaufen war, aber mein Vertrauen in das Notebook und die Sicherheit meiner Daten war erschüttert.
Schon wieder konnte ich all die kleinen Handgriffe tun die es braucht um seine Arbeitsumgebung wieder herzustellen. Installieren, Kernel bauen, grafische Oberfläche einrichten, das letzte .kde kopieren (soweit man es retten konnte), Keys kopieren, Arbeitsverzeichnis spiegeln, Unison Profile kopieren... und und und
Aber der Drang es mir auf dem Notebook 'gemütlich' zu machen, nahm deutlich ab. Und das Mißtrauen überwog.
Zweifelte ich doch oft daran ob die Daten den kurzen Weg von Ort X nach Hause noch überleben würden.
Irgendwann beruhigte ich mich wieder, begann langsam wieder Vertrauen in mein Arbeitsgerät zu entwickeln,
als ich es morgens hochfuhr, X startete und meine Ports updaten wollte. Der Compiler lief kaum eine Viertelstunde...
Das sägende Geräusch kannte ich inzwischen zu gut, ebenso die Ausgaben im Logfile. Ich fuhr Liriel sofort herunter und ging zum Telefon. Meine wirklich entnervten Worte zum Support-Mitarbeiter waren:
"Vergeßt die Reperatur. Ich will ein Austauschgerät."
...Fortsetzung folgt... (und andere leiden auch...)
Fremdschreiben
Rezept: Victoria Barsch mit grünem Baby-Spargel und Mandel-Weinsoße
Vorweg eine Warnung. Ich habe nicht nach Rezeptbuch gekocht, sondern die ganze Geschichte frei Schnauze zusammengeworfen. Das Ergebnis war zum Glück sehr lecker und soll euch nicht vorenthalten werden.
*Victoria Barsch mit grünem Baby-Spargel und Mandel-Weinsoße und als Nachtisch Kopfsalat mit Radieschen*
*Zutaten:*
- 1 Victoria-Barsch-Filet pro Person
- 1 Zitrone
- 1 Schalotte
- 1/2 Zehe Knoblauch
- ca. 4 Esslöffel gehobelte Mandeln
- 250g Creme Fraiche
- etwas Weißwein
- etwas Gemüsebrühe
- grüner Babyspargel
- 1 Kopf Kopfsalat
- 1 Bund Radieschen
- ca. 2 Esslöffel Rotweinessig
- 1 Schuß Sahne
- 1 MS Salbei
- Olivenöl
- Salz
- Schwarzer Pfeffer
Die Deckblätter des Salates entfernen, den Rest putzen, waschen und trockenschleudern. Die Radischen von Strunk und Wurzelrest befreien und vierteln. Beides zusammen in eine ausreichend große Schüssel geben.
Den Rotwein-Essig, mit etwa 5 Eßlöffel Olivenöl mischen, einen Schuß Sahne hinzugeben und mit der Messerspitze Salbei, Salz und Pfeffer würzen. Das Dressing beiseite stellen.
Die Fisch-Filets auf eine Platte legen, mit dem Saft der Zitrone beträufeln und von beiden Seiten salzen und pfeffern.
Die den Babyspargel kurz abspülen und die Enden abschneiden. In einen ausreichend großen Topf Wasser geben und kurz aufkochen lassen. Nach kurzer Kochzeit 2-3 Minuten höchstens, vom Herd ziehen, abgießen und warm stellen.
Die Schalotte und die halbe Knoblauchzehe fein schneiden und in etwas Olivenöl dünsten. Zwei Esslöffel Mandelhobel hinzugeben. Gut rühren, damit alles nicht anbrennt oder zu dunkel wird.
Nach einem Moment mit Weißwein und Gemüsebrühe ablöschen.
Creme Fraiche unterrühren bis sie sich aufgelöst hat. Alles zusammen aufkochen lassen und dann mit Salz und (wenig) Pfeffer abschmecken. Warmstellen.
Eine Pfanne sehr heiß werden lassen und die restlichen zwei Löffel Mandelhobel darin schnell und unter beständigem Rühren braun werden lassen. Die gerösteten Mandeln in eine Schale geben und beiseite stellen.
In die noch heiße Pfanne Olivenöl geben und die Filets hineinlegen. Von beiden Seiten einige Minuten bei relativ hoher Hitze anbraten und den Fisch aus der Pfanne nehmen, bevor er zu zerfallen droht.
Den Baby-Spargel auf dem Fisch anrichten, mit der Soße übergießen und mit den gerösteten Mandelhobeln bestreuen.
Das Dressing über den Salat geben und gut durchmischen.
Guten Appetit!
I love Wikis!

Heute habe ich mich endlich mal drangesetzt, die Kurs-Unterlagen für den Systemadministration 101 Kurs, den ich dieses Jahr auf der Informatica Feminale Baden-Württemberg halten werde, zusammenzustellen.
Um 13 Uhr wollte ich damit beginnen und 2 Stunden daran arbeiten und danach andere Sachen machen.
Um kurz vor 17 Uhr, hatte ich eine Handvoll Sätze auf dem Papier stehen, 80% der Zeit übel mit der Dokumentenvorlage gerungen und für jede kleine Formatierung (z.B. Kommandozeilen-Eingaben wie Kommandozeilen-Eingaben aussehen lassen) unendlich viele Arbeitsschritte benötigt.
Ich gebe zu, würde ich mich wirklich mit einer Textverarbeitung auskennen, wäre ich sicherlich schneller gewesen. Doch die Teile sind mir einfach zu überladen. 90% der Funktionen werde ich nie brauchen, möchte sie daher auch nicht lernen müssen um die 10% nützlicher Funktionen herausfiltern zu können.
Ich gab auf...

10 Minuten, benötigte ich um ein MoinMoin-Template zu erstellen.
5 Minuten um die Daten aus dem OpenOffice-Dokument zu übernehmen, sie zu strukturieren und formatieren.
Bis 18 Uhr konnte ich dann konzentriert am Inhalt der Unterlagen arbeiten, denn das Wiki-Markup fliesst mir so nebenbei aus den Fingern, und benötigt nicht einmal Mousebenutzung.
Um es im Endeffekt einzusetzen, kann ich die Druckansicht entweder direkt als PDF drucken, oder ich exportiere das Ganze als XML und verarbeite es auf diese Weise weiter.
Erwähnte ich das ich Wikis mag?
Ob ich in diesem Leben nochmal mit Textverarbeitungen warm werde, außer ich muß einfach einen Text runterhacken (und da nehm ich lieber vi) oder um einen Brief in eine entsprechende Vorlage zu hämmern... Ich glaube nicht.




