Szenen einer Ehe: Tageszeitung
Der Abend nach einem faulen, fast gänzlich im Bett verbrachten Sonntag. Bernd frühstückt gerade und Mela ist bereits fertig. Für eine Uni-Aufgabe hat sie seit langem mal wieder eine Tageszeitung auf Holz erworben und blättert durch diese. Schließlich hält sie Bernd den gerade fertig durchgeblätterten Teil hin.
Bernd blickt konsterniert auf die hingestreckte Zeitung. "Was soll ich damit?"
Mela: Bei alten Ehepaaren ist es ein Zeichen von Liebe, sich am Frühstückstisch die Tageszeitung zu teilen.
Bernd: Könnten wir uns auf das Weiterleiten von Retweets beschränken?
Mela: Okay.
Bernd blickt konsterniert auf die hingestreckte Zeitung. "Was soll ich damit?"
Mela: Bei alten Ehepaaren ist es ein Zeichen von Liebe, sich am Frühstückstisch die Tageszeitung zu teilen.
Bernd: Könnten wir uns auf das Weiterleiten von Retweets beschränken?
Mela: Okay.
Die protestantische Arbeitsethik lebt
Wenn es um Arbeit und den Lebensunterhalt geht, gibt es vor allem zwei Typen Menschen.
Die eine, weitaus größere, Gruppe, arbeitet um sich das Leben nach der Arbeit zu finanzieren. Das bedeutet, sie reissen die Arbeitszeit mehr oder weniger motiviert herunter, aber ihr eigentliches Ziel ist genug Geld zu haben um auszugehen, sich die Hobbies zu finanzieren oder eine schöne Zeit mit der Familie zu verbringen. Ihr Leben beginnt eigentlich erst, wenn sie die Bürotüre hinter sich schließen und den Job zurücklassen.
Eine kleinere Gruppe arbeitet aus Leidenschaft. Sie haben einen Beruf gewählt der in sich schon ziemlich spannend ist oder kreativ. Sie sind Grafiker, Schauspieler, Lektoren, Rennfahrer ... Sie können die Bürotür nicht hinter sich zumachen, weil die Arbeit ein Teil des Lebens ist. Weil sie auch Nachts und auf dem Klo weiter an ihren Ideen brüten. Wenn sie sich mit Anderen unterhalten, dann spielt die Arbeit meistens immer noch eine Rolle. Sie definiert sie. Erfüllt sie.
Und weil die Arbeit für diese Gruppe mehr ist als Arbeit - und daran meist nicht soviel Bedarf besteht, wie an Kassierern, Lokführerinnen oder Gärtnern, ist die Arbeit in den meisten Fällen ziemlich mager bezahlt und das persönliche Risiko hoch. Oft genug sind die Leidenschafts-Arbeiter gezwungen oder frei gewählt Freiberufler und verzichten auf alle Annehmlichkeiten eines festen Arbeitsplatzes, wie Kündigungsschutz, Lohnfortzahlung im Krankheitsfalle, Weihnachtsgeld und vom Arbeitgeber finanzierte Krankenversicherung. Kurz: Sie verzichten auf jede finanzielle Sicherheit.
Während die zweite Gruppe der ersten Gruppe den Lohn durchaus gönnt - immerhin kümmern sie sich um den Kram den ja auch jemand machen muß, der aber nicht ganz so reizvoll ist wie bunte Männchen auf den Bildschirm zu malen - ist die erste Gruppe der Meinung, dass die zweite Gruppe ja eigentlich gar nicht arbeitet. Und wer nicht arbeitet soll auch nicht essen.
Es ist sowohl erstaunlich, wie auch erschreckend, dass Arbeit die aus intrinsischer Motivation übernommen wird, immer noch als minderwertige Arbeit angesehen ist.
Die alte luthersche bzw. calvinistische und damit zutiefst protestantische Arbeitsmoral hält auch jene immer noch in den Pranken, die sich selbst als liberal oder libertär und aufgeklärt betrachten.

Die eine, weitaus größere, Gruppe, arbeitet um sich das Leben nach der Arbeit zu finanzieren. Das bedeutet, sie reissen die Arbeitszeit mehr oder weniger motiviert herunter, aber ihr eigentliches Ziel ist genug Geld zu haben um auszugehen, sich die Hobbies zu finanzieren oder eine schöne Zeit mit der Familie zu verbringen. Ihr Leben beginnt eigentlich erst, wenn sie die Bürotüre hinter sich schließen und den Job zurücklassen.
Eine kleinere Gruppe arbeitet aus Leidenschaft. Sie haben einen Beruf gewählt der in sich schon ziemlich spannend ist oder kreativ. Sie sind Grafiker, Schauspieler, Lektoren, Rennfahrer ... Sie können die Bürotür nicht hinter sich zumachen, weil die Arbeit ein Teil des Lebens ist. Weil sie auch Nachts und auf dem Klo weiter an ihren Ideen brüten. Wenn sie sich mit Anderen unterhalten, dann spielt die Arbeit meistens immer noch eine Rolle. Sie definiert sie. Erfüllt sie.
Und weil die Arbeit für diese Gruppe mehr ist als Arbeit - und daran meist nicht soviel Bedarf besteht, wie an Kassierern, Lokführerinnen oder Gärtnern, ist die Arbeit in den meisten Fällen ziemlich mager bezahlt und das persönliche Risiko hoch. Oft genug sind die Leidenschafts-Arbeiter gezwungen oder frei gewählt Freiberufler und verzichten auf alle Annehmlichkeiten eines festen Arbeitsplatzes, wie Kündigungsschutz, Lohnfortzahlung im Krankheitsfalle, Weihnachtsgeld und vom Arbeitgeber finanzierte Krankenversicherung. Kurz: Sie verzichten auf jede finanzielle Sicherheit.
Während die zweite Gruppe der ersten Gruppe den Lohn durchaus gönnt - immerhin kümmern sie sich um den Kram den ja auch jemand machen muß, der aber nicht ganz so reizvoll ist wie bunte Männchen auf den Bildschirm zu malen - ist die erste Gruppe der Meinung, dass die zweite Gruppe ja eigentlich gar nicht arbeitet. Und wer nicht arbeitet soll auch nicht essen.
Es ist sowohl erstaunlich, wie auch erschreckend, dass Arbeit die aus intrinsischer Motivation übernommen wird, immer noch als minderwertige Arbeit angesehen ist.
Die alte luthersche bzw. calvinistische und damit zutiefst protestantische Arbeitsmoral hält auch jene immer noch in den Pranken, die sich selbst als liberal oder libertär und aufgeklärt betrachten.
Langfristige Wissensverwaltung? Help!
Ich brauche dringend mal Rat und Hilfe. Ich benötige einen langfristigen betriebssystem-agnostischen Wissensspeicher, der auch dann übersichtlich bleibt wenn er gut gefüllt ist, bei dem die Daten nicht bei einem fremden Dienst liegen, und der idealerweise nach dem Zettelkastenprinzip von Niklas Luhmann funktioniert.
Zotero und Mendeley habe ich bereits im Einsatz, aber beide Tools nutze ich nur ergänzend. Die Hauptaufgabe können sie nicht erfüllen.
"Zettelkasten" und "Synapsen" sind fern von benutzbar. Synapsen mag unter Linux gar nicht installieren, Zettelkasten startet nur unter Windows.
Wikis sind zu unhandlich und träge, bzw. müssen sehr intensiv gepflegt werden.
Evernote kann zu wenig, die Daten liegen auf einem fremden Server und Nixnote als Client ist ein Witz.
Die Antwort kann doch nicht sein, dass ich wirklich auf analoge Zettelkästen umsteigen muß?
Zotero und Mendeley habe ich bereits im Einsatz, aber beide Tools nutze ich nur ergänzend. Die Hauptaufgabe können sie nicht erfüllen.
"Zettelkasten" und "Synapsen" sind fern von benutzbar. Synapsen mag unter Linux gar nicht installieren, Zettelkasten startet nur unter Windows.
Wikis sind zu unhandlich und träge, bzw. müssen sehr intensiv gepflegt werden.
Evernote kann zu wenig, die Daten liegen auf einem fremden Server und Nixnote als Client ist ein Witz.
Die Antwort kann doch nicht sein, dass ich wirklich auf analoge Zettelkästen umsteigen muß?
Warum ich nicht zu App.net gehen werde
Die große Spirale des Internet-Entstehens und -Vergehens dreht sich weiter. Twitter, über Jahre quasi eine - wenn nicht die - Hauptnervenverbindung des Internets möchte Twitter zu einem neuen Twitter machen. Das mehr nach Facebook 2.0 aussieht, als alles andere. Aus dem neuen Twitter sollen all die Programme ausgesperrt werden, die Twitter groß gemacht haben. Weil jeder Twitter so nutzen konnte, wie es ihm am Angenehmsten war. Ein Dienst, den ich nicht mehr so nutzen kann wie ich es möchte und brauche, der also meinen Bedürfnissen nicht mehr entgegen kommt, ist nichts wert.
Deswegen denke auch ich darüber nach, was denn nach Twitter kommen könnte.
Seit ein paar Wochen hypt in meiner Filterbubble der Anbieter http://app.net/. Sofern man überhaupt etwas erfährt - und bei app.net hält man sich gerne bedeckt - ist es Twitter in Grün, nur ohne Werbung. Weil man direkt beim Eintritt erst mal 50 $ hinlegt, um überhaupt mitspielen zu dürfen. Nein, um überhaupt erst mal einen Blick auf den Rasen hinter dem Gartenzaun werfen zu dürfen.
Und trotz der Schwärmereien über die Ruhe bei App.net, dem sicheren Hafen vor Shitstorms und den guten Diskussionen ... ich werde App.net nicht nutzen.
Weil ich die soziale Durchmischung bei Twitter schätze. In meiner Timeline tummeln sich viele Menschen, die ich im normalen Leben nicht kennengelernt hätte. In meiner Real Life Filterbubble tummeln sich vor allem Karlsruher Informatiker oder Karlsruher Piraten, zwei Gruppen deren Schnittmenge ziemlich groß ist. Dann noch Karlsruher Fotografen, ein paar (Live-)Rollenspieler und Menschen aus der Buch- und IT-Branche.

Also Menschen mit Hobbies, die nicht unbedingt preiswert sind und Jobs, die hochqualifiziert, nerdig und hochflexibel sind. Meine Real Life Filterbubble enthält kaum Menschen, die arbeitslos sind - schon gar nicht Langzeit- - denn in dem eng vernetzten und hochqualifizierten Umfeld bleibt niemand lange unbeschäftigt, der Linux fehlerfrei buchstabieren kann und nicht akut oder chronisch krank ist.
Es sind auch wenig Alleinerziehende darunter, denn denen fehlt Zeit und Geld für Hobbies und die Arbeitsbereiche meiner Filterbubble kommen mit ihren Anforderungen den Bedürfnissen von Personen, die alleine ein oder mehrere Kinder zu versorgen haben, auch nicht gerade entgegen.
Kurz, meine Real Life Filterbubble enthält nur sehr wenige Menschen, die wirtschaftlich und sozial nicht so gut gestellt sind.
Genau diesen Personenkreis habe ich nun aber zusätzlich zu meiner Real Life Filterbubble in meiner Twitter-Filterbubble. Dazu kommen auf Twitter noch die Menschen, die zunehmend prekärer in der Medienbranche oder der Forschung beschäftigt sind. Und ich schätze das. (Also die Anreicherung meiner Timeline durch diese Menschen, und nicht, dass sie prekär beschäftigt sind.)
In dem weniger gut situierten Teil meiner Filterbubble tummeln sich Menschen die intelligent, gut ausgebildet, witzig, spannend und noch viel mehr sind, die aber schlicht nicht viel Geld zur Verfügung haben.
Warum soll ich nun zu einem Dienst gehen, in den mir Menschen, die mir wichtig sind, nicht folgen können - weil 50 $ in ihrer beruflichen, familiären oder gesundheitlichen Situation nun mal ein überflüssiger und unvernünftiger Luxus sind.
AppDotNet ist die Internetdienst-gewordene Gated Community. Er ist im wahrsten Sinne des Wortes exklusiv.
Jeder Dienst muß sich finanzieren. Twitter versucht es über Werbung und App.net über Gebühren. Schade, dass es nicht wenigstens einer der Beiden zweigleisig versucht. Dann wäre die Teilhabe von finanziell schlechter gestellten Menschen weiterhin möglich.
P.S.
Nur um es dem einen oder anderen Kommentatoren vorweg zu nehmen. Nein. Identica ist KEIN sinnvoller Ersatz für Twitter.
Deswegen denke auch ich darüber nach, was denn nach Twitter kommen könnte.
Seit ein paar Wochen hypt in meiner Filterbubble der Anbieter http://app.net/. Sofern man überhaupt etwas erfährt - und bei app.net hält man sich gerne bedeckt - ist es Twitter in Grün, nur ohne Werbung. Weil man direkt beim Eintritt erst mal 50 $ hinlegt, um überhaupt mitspielen zu dürfen. Nein, um überhaupt erst mal einen Blick auf den Rasen hinter dem Gartenzaun werfen zu dürfen.
Und trotz der Schwärmereien über die Ruhe bei App.net, dem sicheren Hafen vor Shitstorms und den guten Diskussionen ... ich werde App.net nicht nutzen.
Weil ich die soziale Durchmischung bei Twitter schätze. In meiner Timeline tummeln sich viele Menschen, die ich im normalen Leben nicht kennengelernt hätte. In meiner Real Life Filterbubble tummeln sich vor allem Karlsruher Informatiker oder Karlsruher Piraten, zwei Gruppen deren Schnittmenge ziemlich groß ist. Dann noch Karlsruher Fotografen, ein paar (Live-)Rollenspieler und Menschen aus der Buch- und IT-Branche.
Also Menschen mit Hobbies, die nicht unbedingt preiswert sind und Jobs, die hochqualifiziert, nerdig und hochflexibel sind. Meine Real Life Filterbubble enthält kaum Menschen, die arbeitslos sind - schon gar nicht Langzeit- - denn in dem eng vernetzten und hochqualifizierten Umfeld bleibt niemand lange unbeschäftigt, der Linux fehlerfrei buchstabieren kann und nicht akut oder chronisch krank ist.
Es sind auch wenig Alleinerziehende darunter, denn denen fehlt Zeit und Geld für Hobbies und die Arbeitsbereiche meiner Filterbubble kommen mit ihren Anforderungen den Bedürfnissen von Personen, die alleine ein oder mehrere Kinder zu versorgen haben, auch nicht gerade entgegen.
Kurz, meine Real Life Filterbubble enthält nur sehr wenige Menschen, die wirtschaftlich und sozial nicht so gut gestellt sind.
Genau diesen Personenkreis habe ich nun aber zusätzlich zu meiner Real Life Filterbubble in meiner Twitter-Filterbubble. Dazu kommen auf Twitter noch die Menschen, die zunehmend prekärer in der Medienbranche oder der Forschung beschäftigt sind. Und ich schätze das. (Also die Anreicherung meiner Timeline durch diese Menschen, und nicht, dass sie prekär beschäftigt sind.)
In dem weniger gut situierten Teil meiner Filterbubble tummeln sich Menschen die intelligent, gut ausgebildet, witzig, spannend und noch viel mehr sind, die aber schlicht nicht viel Geld zur Verfügung haben.
Warum soll ich nun zu einem Dienst gehen, in den mir Menschen, die mir wichtig sind, nicht folgen können - weil 50 $ in ihrer beruflichen, familiären oder gesundheitlichen Situation nun mal ein überflüssiger und unvernünftiger Luxus sind.
AppDotNet ist die Internetdienst-gewordene Gated Community. Er ist im wahrsten Sinne des Wortes exklusiv.
Jeder Dienst muß sich finanzieren. Twitter versucht es über Werbung und App.net über Gebühren. Schade, dass es nicht wenigstens einer der Beiden zweigleisig versucht. Dann wäre die Teilhabe von finanziell schlechter gestellten Menschen weiterhin möglich.
P.S.
Nur um es dem einen oder anderen Kommentatoren vorweg zu nehmen. Nein. Identica ist KEIN sinnvoller Ersatz für Twitter.
Endlich wieder: Coworking in Karlsruhe
Drüben, beim Arbeitsnomaden, habe ich etwas über den neuen Coworkingspace Karlsruhes, den Adlerhost, gepostet.
Kein Ja ist auch ein Nein
Gestern kochte eine Meldung auf Twitter hoch, die es wohl nur zur Randnotiz eines Gerichtsreports gebracht hätte - würde sich ihr Inhalt im Jahre 2012 nicht so absurd anhören und würde er nicht eher zu dem italienischen Richter passen, der die Ansicht vertrat Frauen in Jeans könnten gar nicht vergewaltigt werden.
Es geht um den sexuellen Übergriff auf ein 15 jähriges Mädchen und dem Freispruch des Täters. Begründet durch Staatsanwältin und Richterin (schockierender Weise eben auch noch Frauen), mit dem Mangel an Gegenwehr des Opfers.

Anhand der Reaktionen auf das Urteil erlaube ich mir die Ansicht, dass sich durchaus etwas verändert hat in der Gesellschaft. Es ist nicht mehr selbstverständlich, dass eine Frau, die sich nicht innerhalb der sehr engen Grenzen, die die Gesellschaft für ihr Geschlecht gesteckt hat, bewegt oder die nicht von männlichen Mitgliedern der Familie beschützt wird, automatisch als Freiwild gilt.
(Ja, es gibt diese Reaktionen noch, aber sie kommen von eklige Außenseitern und die werden behandelt wie eklige Außenseiter.)
Schockierend ist auch die Analyse von Udo Vetter, nach der das Urteil nach geltendem Recht so wohl völlig in Ordnung ist. Seiner Warnung vor einer Verschärfung kann ich allerdings nicht zustimmen.
Meiner Meinung nach, sind wir im gesellschaftlichen Konsens längst über das “Nein bedeutet Nein” hinaus und längst bei einem “Alles was nicht Ja ist, ist ein Nein.”
Es ist natürlich so, dass ich mit 99,9999998… Periode % der Weltbevölkerung keinen sexuellen Umgang haben möchte. Punkt.
Es ist sogar so, dass ich jede ungebetene Berührung oder jeden verbalen sexuellen Übergriff als eben das bewerte und entsprechend beantworte. Was in der Praxis bedeutet, dass ich mich umgehend um die Eigensicherung kümmere und danach um den Rest.
Ich gehe schlicht davon aus, dass es 99.999998Periode% der Weltbevölkerung genau so sehen wie ich.
Wir sind keine Primaten mehr, die sich von Baum zu Baum schwingen und im Vorbeigehen mal Casual Sex haben. Wir sind zivilisatorisch geprägte Homo Sapiens und zu sexuellen Handlungen gehört Kontext und Konsens.
Alles andere ist ein Übertreten fremder Grenzen, mindestens eklig und nicht selten ein Verbrechen.
Das kann ja durchaus ein Metakonsens sein. Wenn ich in einen Darkroom gehe, würde ich mich hinterher nicht darüber beschweren, wenn es zum Geschlechtsverkehr käme. Wenn ich mich zu einem One-Night-Stand verabrede, dann ist auch erst mal ein Metakonsens ausgehandelt, der logisch jederzeit durch ein “Nein, mit dir mag ich dann doch nicht” beendet werden kann.
Will sagen: Ein ‘Nein’ sollte ohnehin nur dann notwendig sein, wenn Kontext und Konsens vorher schon bestanden. In einer bestehenden Beziehung ist es vollkommen okay jederzeit mit Küssen oder Knutschen anzufangen - oder je nach Art der Beziehung auch gleich anders einzusteigen - nur das “Nein, heute nicht” wird dann doch zum Stopschild.
Besteht Kontext und Konsens nicht, ist die Einfahrt immer verboten. Anschauen erlaubt, Anfassen nicht.
Soll Kontext und Konsens hergestellt werden, muß dieser auch klar kommuniziert werden. Eine Einladung mit auf einen Kaffee hochzukommen, ist immer nur eine Einladung zum Kaffee. Es ist lange kein “Ja, ich will Sex mit dir haben”. Hilfe bei den Hausaufgaben, beim Rasen mähen, Reifen wechseln oder auch Geld leihen. Das ist freiwillig gegebene Hilfe. Wer Sex als Gegenleistung erwartet muß meiner Ansicht, damit es nicht als sexueller Übergriff gewertet wird, das vorher kommunizieren. Also “Klar leihe ich dir einen Zehner, aber danach Knickknack …” Meist wird die hilfesuchende Person dann dankend auf das ach so ritterliche Angebot verzichten.
Das bedeutet: auch wenn ein junges Mädchen sich in eine Situation begeben hat, die nicht vernünftig war. Wenn sie sich mit drei Erwachsenen die Drogen konsumieren in einer Wohnung aufgehalten hat, also wenn sie den Schutzraum verlassen hat, den die Gesellschaft für sie vorsieht - was geschehen ist, geschah ohne akzeptablen Kontext und Konsens. Selbst ein “Nein” hätte nicht nötig sein sollen.
Weil kein Ja ein Nein ist.
Sie hat dennoch abgelehnt. Was darauf folgte war - nach meinem Gerechtigkeitsempfinden - eine klare Vergewaltigung.
Sich in die Situation zu begeben war dumm. Sich nicht aus der Situation zu befreien, wegzugehen, um Hilfe zu rufen, war unklug. Das Handeln des Mannes wird dadurch längst nicht gerechtfertigt, denn wer einen Menschen ohne dessen im Vorhinein ausdrücklich erklärten und nicht zurückgenommenen Willen zu sexuellen Handlungen zwingt, handelt unrechtmäßig und gegen jede gesellschaftliche Norm.
Besonders eklig wird der Fall, dass unsere Gesetze dann auszureichen scheinen und sogar übertrieben beschützend sind, wenn es eher um den moralisierenden Aspekt geht.
Der Besitz von Jugendpornographie und sogar Jugendanscheinpornographie wird bestraft.
Eine 15jährige gegen ihren Willen zu penetrieren, nicht.
Es geht um den sexuellen Übergriff auf ein 15 jähriges Mädchen und dem Freispruch des Täters. Begründet durch Staatsanwältin und Richterin (schockierender Weise eben auch noch Frauen), mit dem Mangel an Gegenwehr des Opfers.
Anhand der Reaktionen auf das Urteil erlaube ich mir die Ansicht, dass sich durchaus etwas verändert hat in der Gesellschaft. Es ist nicht mehr selbstverständlich, dass eine Frau, die sich nicht innerhalb der sehr engen Grenzen, die die Gesellschaft für ihr Geschlecht gesteckt hat, bewegt oder die nicht von männlichen Mitgliedern der Familie beschützt wird, automatisch als Freiwild gilt.
(Ja, es gibt diese Reaktionen noch, aber sie kommen von eklige Außenseitern und die werden behandelt wie eklige Außenseiter.)
Schockierend ist auch die Analyse von Udo Vetter, nach der das Urteil nach geltendem Recht so wohl völlig in Ordnung ist. Seiner Warnung vor einer Verschärfung kann ich allerdings nicht zustimmen.
Meiner Meinung nach, sind wir im gesellschaftlichen Konsens längst über das “Nein bedeutet Nein” hinaus und längst bei einem “Alles was nicht Ja ist, ist ein Nein.”
Es ist natürlich so, dass ich mit 99,9999998… Periode % der Weltbevölkerung keinen sexuellen Umgang haben möchte. Punkt.
Es ist sogar so, dass ich jede ungebetene Berührung oder jeden verbalen sexuellen Übergriff als eben das bewerte und entsprechend beantworte. Was in der Praxis bedeutet, dass ich mich umgehend um die Eigensicherung kümmere und danach um den Rest.
Ich gehe schlicht davon aus, dass es 99.999998Periode% der Weltbevölkerung genau so sehen wie ich.
Wir sind keine Primaten mehr, die sich von Baum zu Baum schwingen und im Vorbeigehen mal Casual Sex haben. Wir sind zivilisatorisch geprägte Homo Sapiens und zu sexuellen Handlungen gehört Kontext und Konsens.
Alles andere ist ein Übertreten fremder Grenzen, mindestens eklig und nicht selten ein Verbrechen.
Das kann ja durchaus ein Metakonsens sein. Wenn ich in einen Darkroom gehe, würde ich mich hinterher nicht darüber beschweren, wenn es zum Geschlechtsverkehr käme. Wenn ich mich zu einem One-Night-Stand verabrede, dann ist auch erst mal ein Metakonsens ausgehandelt, der logisch jederzeit durch ein “Nein, mit dir mag ich dann doch nicht” beendet werden kann.
Will sagen: Ein ‘Nein’ sollte ohnehin nur dann notwendig sein, wenn Kontext und Konsens vorher schon bestanden. In einer bestehenden Beziehung ist es vollkommen okay jederzeit mit Küssen oder Knutschen anzufangen - oder je nach Art der Beziehung auch gleich anders einzusteigen - nur das “Nein, heute nicht” wird dann doch zum Stopschild.
Besteht Kontext und Konsens nicht, ist die Einfahrt immer verboten. Anschauen erlaubt, Anfassen nicht.
Soll Kontext und Konsens hergestellt werden, muß dieser auch klar kommuniziert werden. Eine Einladung mit auf einen Kaffee hochzukommen, ist immer nur eine Einladung zum Kaffee. Es ist lange kein “Ja, ich will Sex mit dir haben”. Hilfe bei den Hausaufgaben, beim Rasen mähen, Reifen wechseln oder auch Geld leihen. Das ist freiwillig gegebene Hilfe. Wer Sex als Gegenleistung erwartet muß meiner Ansicht, damit es nicht als sexueller Übergriff gewertet wird, das vorher kommunizieren. Also “Klar leihe ich dir einen Zehner, aber danach Knickknack …” Meist wird die hilfesuchende Person dann dankend auf das ach so ritterliche Angebot verzichten.
Das bedeutet: auch wenn ein junges Mädchen sich in eine Situation begeben hat, die nicht vernünftig war. Wenn sie sich mit drei Erwachsenen die Drogen konsumieren in einer Wohnung aufgehalten hat, also wenn sie den Schutzraum verlassen hat, den die Gesellschaft für sie vorsieht - was geschehen ist, geschah ohne akzeptablen Kontext und Konsens. Selbst ein “Nein” hätte nicht nötig sein sollen.
Weil kein Ja ein Nein ist.
Sie hat dennoch abgelehnt. Was darauf folgte war - nach meinem Gerechtigkeitsempfinden - eine klare Vergewaltigung.
Sich in die Situation zu begeben war dumm. Sich nicht aus der Situation zu befreien, wegzugehen, um Hilfe zu rufen, war unklug. Das Handeln des Mannes wird dadurch längst nicht gerechtfertigt, denn wer einen Menschen ohne dessen im Vorhinein ausdrücklich erklärten und nicht zurückgenommenen Willen zu sexuellen Handlungen zwingt, handelt unrechtmäßig und gegen jede gesellschaftliche Norm.
Besonders eklig wird der Fall, dass unsere Gesetze dann auszureichen scheinen und sogar übertrieben beschützend sind, wenn es eher um den moralisierenden Aspekt geht.
Der Besitz von Jugendpornographie und sogar Jugendanscheinpornographie wird bestraft.
Eine 15jährige gegen ihren Willen zu penetrieren, nicht.
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Frauen und die Technologiekritik
Mich treibt da seit Tagen ein Gedanke um. Um genau zu sein, seit Spitzer mit seinem Machwerk zum Waldsterben beiträgt und die Talkshow-Maschine rollt.
Vorweg, ihr wisst ja, dass ich kein Freund von Frauenquoten bin ... yadda .. blablbla. Aber dennoch:
Ist es euch aufgefallen, dass nur Männer gegen Spitzer auf der Pro-Neue-Medien-Seite antreten dürfen?
Nicht, dass Johnny keine prima Wahl gewesen wäre oder dass Nilz nicht prima hätte das verbale LART schwingen können, wenn er denn gewollt hätte. Dennoch finde ich es erstaunlich wie selten Frauen in den deutschen Medien technikfreundliche Positionen vertreten dürfen.
Sicher, manchmal erinnert sich ein Redakteur, dass Kathrin Passig schon mal prima Dinge zur Technologiekritik gesagt hat. Aber schon auf Juli Zeh oder Rena Tangens greift man vor allem dann zurück, wenn sie zum Beispiel mangelnden Datenschutz kritisieren können. Wichtige Technologiekritik, aber eben doch Kritik.
Wenn Frauen zu Technologie und neuen Medien in Talkshows eingeladen werden, dann als Warner, Panikmacher, Bedenkenträger und Ewiggestrige. Dann dürfen sie kuhäugig in der Gegend herumschauen und Sätze sagen, für die ich sie liebend gerne eine Stunde lang hinter geschlossenen Türen einschreien würde. Einfach, weil sie das Klischee das Frauen keine Ahnung von Technik haben, ohne Not am Leben erhalten.
Es ist nur leider so, dass - meiner Ansicht nach - gerade die Frauenbewegung an dieser Entwicklung gerüttelt mitschuldig ist. Immer wieder wird behauptet, wie schwer Frauen es doch in technischen Berufen hätten und jeder Entwicklung wird erst mal kritisch gegenübergestanden. Denn Technik wird ja prinzipiell von Männern erfunden/entwickelt und ist alleine dadurch schon unweiblich und schlecht. Das gipfelte so um 1994/1995 sogar in Überlegungen doch ein eigenes Internet aufzubauen, weil das eigentliche Internet war ja von Männer entwickelt und deswegen für Frauen ... und so weiter. Deswegen wolle man dann lieber ein eigenes Netz erfinden, dass zwar quasi das Internet gewesen wäre, aber eben weiblich. Oder so.
Keine guten Vorraussetzungen also, dass Frauen endlich anders wahrgenommen werden, als als Bremser, Technologiefeinde oder technisch herausgefordert. Ihnen wird nur die Rolle als ewige Mahner zuerkannt.
Und das kotzt mich an.
Vorweg, ihr wisst ja, dass ich kein Freund von Frauenquoten bin ... yadda .. blablbla. Aber dennoch:
Ist es euch aufgefallen, dass nur Männer gegen Spitzer auf der Pro-Neue-Medien-Seite antreten dürfen?
Nicht, dass Johnny keine prima Wahl gewesen wäre oder dass Nilz nicht prima hätte das verbale LART schwingen können, wenn er denn gewollt hätte. Dennoch finde ich es erstaunlich wie selten Frauen in den deutschen Medien technikfreundliche Positionen vertreten dürfen.
Sicher, manchmal erinnert sich ein Redakteur, dass Kathrin Passig schon mal prima Dinge zur Technologiekritik gesagt hat. Aber schon auf Juli Zeh oder Rena Tangens greift man vor allem dann zurück, wenn sie zum Beispiel mangelnden Datenschutz kritisieren können. Wichtige Technologiekritik, aber eben doch Kritik.
Wenn Frauen zu Technologie und neuen Medien in Talkshows eingeladen werden, dann als Warner, Panikmacher, Bedenkenträger und Ewiggestrige. Dann dürfen sie kuhäugig in der Gegend herumschauen und Sätze sagen, für die ich sie liebend gerne eine Stunde lang hinter geschlossenen Türen einschreien würde. Einfach, weil sie das Klischee das Frauen keine Ahnung von Technik haben, ohne Not am Leben erhalten.
Es ist nur leider so, dass - meiner Ansicht nach - gerade die Frauenbewegung an dieser Entwicklung gerüttelt mitschuldig ist. Immer wieder wird behauptet, wie schwer Frauen es doch in technischen Berufen hätten und jeder Entwicklung wird erst mal kritisch gegenübergestanden. Denn Technik wird ja prinzipiell von Männern erfunden/entwickelt und ist alleine dadurch schon unweiblich und schlecht. Das gipfelte so um 1994/1995 sogar in Überlegungen doch ein eigenes Internet aufzubauen, weil das eigentliche Internet war ja von Männer entwickelt und deswegen für Frauen ... und so weiter. Deswegen wolle man dann lieber ein eigenes Netz erfinden, dass zwar quasi das Internet gewesen wäre, aber eben weiblich. Oder so.
Keine guten Vorraussetzungen also, dass Frauen endlich anders wahrgenommen werden, als als Bremser, Technologiefeinde oder technisch herausgefordert. Ihnen wird nur die Rolle als ewige Mahner zuerkannt.
Und das kotzt mich an.
Brenne, unwertes Leben
Seit in Stuttgart der Bahnhof vergraben werden soll, zweifele ich, dass die Sicherheit körperbehinderter Reisender wirklich gegeben ist. Zwei Aufzüge, an den Enden der Gleise, die sich ziemlich wahrscheinlich im üblichen Wartungszustand "defekt" befinden, das entspricht nicht dem, was ich unter barrierefrei und sicher verstehe.
Nun kommt heute dieses Schmankerl zum Problem-BER, dem Flughafen-Neubau nahe Berlin, hereingeflattert:
Zeit, sich bewust zu machen, welche Art Denken hinter dieser Umsetzung von 'Barrierefreiheit' steht.
Es war von Anfang an das Ziel, körperbehinderte Menschen aus den Fluchttunneln fernzuhalten. Jungen, leistungsfähigen Menschen sollen keine Krüppel den Weg in die Sicherheit versperren. Die Passage soll frei und Staus vermeidbar bleiben, in dem jenen der Zugang von vorneherein unmöglich gemacht wird. Die weniger wertvollen, weil immerhin behinderten Menschen, sollen entgegen jedem Fluchtreflex im brennenden Gebäude verbleiben. An Orten, die angeblich besonders vor Rauch geschützt sind - aber irgendwie müssen diese ja auch bis zuletzt betreten werden können.
Dort sollen sie ausharren, nicht wissend wann und ob Rettung kommt oder sie vielleicht schon von Flammen eingeschlossen sind. Sie müssen gänzlich auf die baulichen Maßnahmen und die Technik vertrauen. Technik, die gerade im Brandfall irgendwann ihren Dienst verweigern wird. Allen, die sich auf den eigenen Beinen vorwärts bewegen können, empfiehlt natürlich niemand im Gebäude und in den speziell gekennzeichneten Bereichen auszuharren, denn:
Der Rauch wird kommen, der Sauerstoff irgendwann aufgebraucht sein. Aber alle, die man dort abgestellt hat, waren ja vorher schon defekt.
Nun kommt heute dieses Schmankerl zum Problem-BER, dem Flughafen-Neubau nahe Berlin, hereingeflattert:
In diesem Brief an einen Bürger, der sich über die fehlende Barrierefreiheit des BER beschwert, räumt Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck, zugleich Aufsichtsrat in der Flughafengesellschaft, ein: „Ihre Bobachtung ist richtig, die Fluchttunnel können von Rollstuhlfahrern nicht benutzt werden.“
Stattdessen sollen Behinderte im Katastrophenfall in „ausgeschilderten Wartezonen“ ausharren, bis die Feuerwehr sie in Sicherheit bringt. Zur Beruhigung heißt es: „Diese Zonen sind besonders vor Rauch geschützt.“
Quelle: BZ Berlin
Zeit, sich bewust zu machen, welche Art Denken hinter dieser Umsetzung von 'Barrierefreiheit' steht.
Es war von Anfang an das Ziel, körperbehinderte Menschen aus den Fluchttunneln fernzuhalten. Jungen, leistungsfähigen Menschen sollen keine Krüppel den Weg in die Sicherheit versperren. Die Passage soll frei und Staus vermeidbar bleiben, in dem jenen der Zugang von vorneherein unmöglich gemacht wird. Die weniger wertvollen, weil immerhin behinderten Menschen, sollen entgegen jedem Fluchtreflex im brennenden Gebäude verbleiben. An Orten, die angeblich besonders vor Rauch geschützt sind - aber irgendwie müssen diese ja auch bis zuletzt betreten werden können.
Dort sollen sie ausharren, nicht wissend wann und ob Rettung kommt oder sie vielleicht schon von Flammen eingeschlossen sind. Sie müssen gänzlich auf die baulichen Maßnahmen und die Technik vertrauen. Technik, die gerade im Brandfall irgendwann ihren Dienst verweigern wird. Allen, die sich auf den eigenen Beinen vorwärts bewegen können, empfiehlt natürlich niemand im Gebäude und in den speziell gekennzeichneten Bereichen auszuharren, denn:
Der Rauch wird kommen, der Sauerstoff irgendwann aufgebraucht sein. Aber alle, die man dort abgestellt hat, waren ja vorher schon defekt.
Wahrechtreal
Wie lebende und verstorbene Autoren ihren Texten Charakter, Ausdruck und Stimme verliehen, beschäftigt einen eigenen Zweig der Wissenschaften. Niemand würde behaupten, es gelänge ihnen nicht, nur über das Medium Text, Menschen zu erreichen, zu berühren, Gefühle hervorzurufen, Einfluß zu nehmen, Beziehungen herzustellen und anhaltenden Eindruck zu hinterlassen.
Aber die Kommunikation über das Internet ist weniger real, als ein Gespräch von Angesicht zu Angesicht oder ein Telefonat? Worte übers Netz geschickt machten gar blöd und aggressiv?
Macht euch doch nicht lächerlich ihr Hirnforscher und Bedenkenträger.
Aber die Kommunikation über das Internet ist weniger real, als ein Gespräch von Angesicht zu Angesicht oder ein Telefonat? Worte übers Netz geschickt machten gar blöd und aggressiv?
Macht euch doch nicht lächerlich ihr Hirnforscher und Bedenkenträger.
Gedanken zur Quote
(Frauen)Quoten sind das "Wir tun was"-Feigenblatt der Menschen, die die Atmosphäre in einer Organisation für weniger Bullshit-resistente Menschen unerträglich machen, aber an den Ursachen selbst nichts verändern wollen.



