KnowHow: Archiv-DVDs
In mehr oder weniger regelmässigen Abständen brenne ich Teile meines Fotoarchivs auf auf DVD, obwohl ich (zumindest theoretisch) noch eine externe Platte für Backups verwende. Diese ist aber gerade mal wieder weggestorben (*brumm*) und nachdem ich die neueren Fotos mal wieder auf DVD zog, grübelte ich ob die Anschaffung von Archiv-DVDs(Amazon) für die sichere Archivierung außer Haus nicht sinnvoll wäre.
Meine Rundfrage auf Twitter ergab folgendes, vorläufiges Ergebnis:
Archiv-DVDs können sinnvoll sein, wenn man sich vor größeren Qualitätsschwankungen der Rohlinge schützen will. Man sollte aber tunlichst auf die verwendete Marke achten. Bei einigen kann man das Geld auch genausogut verbrennen.
Mein Dank für den entscheidenden Hinweis auf den Test der c't geht an @rmp_42.
Meine Rundfrage auf Twitter ergab folgendes, vorläufiges Ergebnis:
Archiv-DVDs können sinnvoll sein, wenn man sich vor größeren Qualitätsschwankungen der Rohlinge schützen will. Man sollte aber tunlichst auf die verwendete Marke achten. Bei einigen kann man das Geld auch genausogut verbrennen.
Mein Dank für den entscheidenden Hinweis auf den Test der c't geht an @rmp_42.
Exodus
An den Teilnehmer an der gestrigen Veranstaltung mit Heiner Geißler der meinte, mich danach hilfreich korrigieren zu müssen:
Meine Frage lautete: "Denken sie, der Exodus vieler Politiker in die Wirtschaft zeigt, dass sie erkannt haben, dass die Macht sich von der Politik zur Wirtschaft verschiebt."
Sie waren der Ansicht, es dürfe nicht "Exodus" heissen, sondern Exitus.
Es gibt nun aber den Begriff des Massenexodus und wenn sie mal wieder die Bibel zur Hand nehmen, so als Bildungsbürger, wüssten Sie, dass man den Auszug der Israeliten aus Agypten Exodus nennt. Nicht Exitus.
Ihre Korrektur "Exitus" steht schlicht für einen Ausgang oder das Herausgehen, wird medizinisch aber im Zusammenhang mit "letalis" verwendet. Kurz "Exitus" für Tod.
Exitus ist also nicht falsch, Exodus war aber auf jeden Fall richtig.
Nur weil ich 30 Jahre jünger bin, und das große Latinum nicht bestanden habe, heisst es noch lange nicht, dass ich unrecht habe.
Meine Frage lautete: "Denken sie, der Exodus vieler Politiker in die Wirtschaft zeigt, dass sie erkannt haben, dass die Macht sich von der Politik zur Wirtschaft verschiebt."
Sie waren der Ansicht, es dürfe nicht "Exodus" heissen, sondern Exitus.
Es gibt nun aber den Begriff des Massenexodus und wenn sie mal wieder die Bibel zur Hand nehmen, so als Bildungsbürger, wüssten Sie, dass man den Auszug der Israeliten aus Agypten Exodus nennt. Nicht Exitus.
Exodus
Bedeutungen:
[1] Vorgang, bei dem Menschen ein Gebiet, ein Land verlassen
Herkunft:
[1] von lateinisch exodus ? la, das auf griechisch ?????? (éxodos) ? grc „Auszug“ zurückgeht. Das Wort ist seit dem 20. Jahrhundert belegt.[1]
Ihre Korrektur "Exitus" steht schlicht für einen Ausgang oder das Herausgehen, wird medizinisch aber im Zusammenhang mit "letalis" verwendet. Kurz "Exitus" für Tod.
Weitere medizinische Begriffe sind letal für tödlich, Exitus für Ausgang, Tod und Exitus letalis für mit tödlichem Ausgang (tödlicher Ausgang einer Krankheit).
Exitus ist also nicht falsch, Exodus war aber auf jeden Fall richtig.
Nur weil ich 30 Jahre jünger bin, und das große Latinum nicht bestanden habe, heisst es noch lange nicht, dass ich unrecht habe.
Szenen einer Ehe: Datenschutz
Auf der Fahrt nach Kehl zum Landesparteitag 2011 der Piratenpartei löst sich Bernds Spackeria-Button vom T-Shirt und rutscht unzugänglich zwischen Mittelkonsole und Autositz.
Bernd: Wäh! Wieso fällt der ab?
Mela: Vielleicht ist er für Datenschutz?
Bernd: Wäh! Wieso fällt der ab?
Mela: Vielleicht ist er für Datenschutz?
Notmyhumanism II
Immer wenn als vorherrschende Gefühle "Mitleid" und "Mitgefühl" angegeben werden, geht es auf Kosten von Akzeptanz und Respekt. Auch der Akzeptanz von Aussagen wie:
"Nein, ich fühle mich nicht defekt. Ich möchte nicht repariert werden. Gib mir einfach die Hilfen die ich brauche."
"Nein, ich fühle mich nicht defekt. Ich möchte nicht repariert werden. Gib mir einfach die Hilfen die ich brauche."
Notmyhumanism
2. Kranke und Behinderte sollten mit allen Mitteln gefördert werden – Krankheit und Behinderung jedoch nicht! Ich halte diese Differenzierung nicht für „behindertenfeindlich“, sondern, ganz im Gegenteil, für „behindertenfreundlich“.
Quelle: Giordano Bruno Stiftung: Zur Debatte um Peter Singer
Heißt übersetzt: Eigentlich finden wir es total scheiße, dass es euch gibt. Aber wenn ihr schon mal da seid finden wir es humaner es euch ein bisschen netter zu machen. Lebenswert? Ach jetzt werdet aber nicht albern.
Giordano Bruno Stiftung #notmyhumanism
Noch ein Schmankerl gefällig?
Es ist völlig inakzeptabel (und behindertenfeindlich!), die Opfer dieses Massenmords mit ausselektierten Embryonen gleichzusetzen, die zu keinerlei Empfindungen fähig sind! Gerade diejenigen, die sich für die Rechte schwerstkranker oder behinderter Menschen einsetzen, sollten sich gegen derartige Vergleiche in aller Deutlichkeit zur Wehr setzen!
Quelle: Ist die Giordano-Bruno-Stiftung „behindertenfeindlich“?
Ausselektiert. Na dann.
(man ableism)
Verwandte Links:
Piratenschwarz
Wer nicht an den konservativen Backlash glaubt, muß lediglich einem gwissen Flügel urheberrechtskritischer Piraten lauschen. Sie klingen ungefähr wie Großbürger 1889 oder CDU-Wähler 1950. Für die alle war Künstler auch kein echter Beruf, sondern allenfalls ein exzentrisches Hobby.
Tastatur-Rant
Die Menschheit mag zum Mond fliegen können, aber einen einfachen Umschalter für eine an zwei Rechnern betriebene Funktastatur bekommt sie nicht hin.
Servergate-Linkliste
Gibt's noch weitere Piraten die bei Diigo sind? Würde mich über weitere Mitglieder/Mithelfer in der Gruppe freuen.
Lieber Herr Gert G. Wagner ...
... im Interview mit der Tageszeitung gaben Sie Folgendes zum Besten:
Das Sie sich der Gefahren gar nicht bewusst sind, disqualifiziert Sie. Absichtlicher Diebstahl ist nicht das Problem. Menschliche Dummheit, Unachtsamkeit und Gedankenlosigkeit ist es. Zu Ihrer genehmen Lektüre sei Ihnen Die Chronik der Datenpannen empfohlen.
In diesem Sinne m(.
P.S.: Wenn tausende Zensus-Beauftragte durch die Lande tingeln, frage ich nicht ob Daten verloren gehen werden, sondern wieviele.
Wagner:
Es ist aber extrem unwahrscheinlich, dass die Zensusdaten gestohlen werden. Bei der Bundesagentur für Arbeit wird zum Beispiel für Millionen Erwerbstätige sogar das Einkommen abgespeichert. Diese für Werbezwecke sensationellen Daten wurden bisher auch noch nie gehackt.
Das Sie sich der Gefahren gar nicht bewusst sind, disqualifiziert Sie. Absichtlicher Diebstahl ist nicht das Problem. Menschliche Dummheit, Unachtsamkeit und Gedankenlosigkeit ist es. Zu Ihrer genehmen Lektüre sei Ihnen Die Chronik der Datenpannen empfohlen.
In diesem Sinne m(.
P.S.: Wenn tausende Zensus-Beauftragte durch die Lande tingeln, frage ich nicht ob Daten verloren gehen werden, sondern wieviele.
Budgets in Flattr?
Neben der ganzen übrigen Kritik an Flattr fällt mir ja eine besondere Schwäche auf(*).
Mit Flattr kann ich inzwischen auch gute Zwecke unterstützen. Das heisst ich kann zum Beispiel Greenpeace flattrn. Der Betrag den ich als monatlichen Flattr-Einsatz festlege wird gleichmässig zwischen allen Geflattrten aufgeteilt. Das heisst, flattr ich Greenpeace, kanibalisiert es den Betrag eines geflattrten Cartoons eines kleinen Webcomics.
Es kommt mir, nun, falsch vor. Vor allem weil "Unterhaltung" und "Wohltätigkeit" in meinem Kopf zwei unterschiedliche Posten der Haushaltskasse sind.
Wenn ich tatsächlich spenden will, zum Beispiel weil für einen bestimmten Zweck gesammelt wird, möchte ich meist mehr geben als 0,17 €. Ich kann es aber mit Flattr nicht beeinflussen und wenn ich in einem Monat besonders viele Webcomics toll finde, bekommt der wohltätige Zweck nur noch 0,03, statt ebenfalls mageren 0,17. Wenn demnächst noch einzelne Tweets geflattrt werden können, wird es eher schlimmer als besser werden.
Praktisch ist die Spendenmöglichkeit über Flattr aber fraglos.
Wäre es für eine nächste Flattr-Ausbaustufe denkbar Budgets für einzelne Flattr-Bereiche anzulegen? Quasi: 5 € für wohltätige Zwecke, 10 € für Blogs, 5 € für Fotos, 10 € für Open Source Software, 10 € für Audio ... etc.
(*)Vermutlich ist sie schon vielen anderen aufgefallen, aber es wurde scheinbar nicht sehr auffällig durchgekaut. Oder doch. Jedenfalls wäre es mir nicht bewusst.
Mit Flattr kann ich inzwischen auch gute Zwecke unterstützen. Das heisst ich kann zum Beispiel Greenpeace flattrn. Der Betrag den ich als monatlichen Flattr-Einsatz festlege wird gleichmässig zwischen allen Geflattrten aufgeteilt. Das heisst, flattr ich Greenpeace, kanibalisiert es den Betrag eines geflattrten Cartoons eines kleinen Webcomics.
Es kommt mir, nun, falsch vor. Vor allem weil "Unterhaltung" und "Wohltätigkeit" in meinem Kopf zwei unterschiedliche Posten der Haushaltskasse sind.
Wenn ich tatsächlich spenden will, zum Beispiel weil für einen bestimmten Zweck gesammelt wird, möchte ich meist mehr geben als 0,17 €. Ich kann es aber mit Flattr nicht beeinflussen und wenn ich in einem Monat besonders viele Webcomics toll finde, bekommt der wohltätige Zweck nur noch 0,03, statt ebenfalls mageren 0,17. Wenn demnächst noch einzelne Tweets geflattrt werden können, wird es eher schlimmer als besser werden.
Praktisch ist die Spendenmöglichkeit über Flattr aber fraglos.
Wäre es für eine nächste Flattr-Ausbaustufe denkbar Budgets für einzelne Flattr-Bereiche anzulegen? Quasi: 5 € für wohltätige Zwecke, 10 € für Blogs, 5 € für Fotos, 10 € für Open Source Software, 10 € für Audio ... etc.
(*)Vermutlich ist sie schon vielen anderen aufgefallen, aber es wurde scheinbar nicht sehr auffällig durchgekaut. Oder doch. Jedenfalls wäre es mir nicht bewusst.



