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May '13



Review: Alice im Wunderland - Hypnotische Bilderflut ...

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.... Plot in homöopathischen Dosen.

Anfang, MIttelteil, Klimax mit Kampf, Ende führt den Bogen zum Anfang.
Entwicklung des Hauptcharakters im Schweinsgalopp.

Reingehen um hübsche Bilder zu sehen. Interessante Geschichten besser in Büchern suchen.


Posted by Mela Eckenfels

03/08/2010 at 01:33:23

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Review: Avatar

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Einen Review über "Avatar - Aufbruch nach Pandora" zu schreiben ist nicht leicht. Zu viele Eindrücke nimmt man aus dem Kino mit und eigentlich müsste man ihn drei-, vier- oder fünfmal sehen um eine qualifizierte Beschreibung liefern zu können. Einen Review zu schreiben und dabei jeden Superlativ wegzulassen, ist noch weit schwerer.



Einzig die Handlung lässt sich schnell zusammenfassen, denn die bietet weder etwas Neues, noch Überraschungen.

Movieposter: Avatar
Meisterhaft erzähltes Weltraummärchen


"Avatar" basiert auf dem allerältesten SciFi-Grundthema:

Die Menschheit hat die Erde sorgfältig zugrunde gerichtet und ist - notgedrungen - ins All expandiert. Dort verfahren die Menschen mit fremden Planeten wie sie es von zuhause gewohnt sind. Ganz egal ob man dort noch intelligentes Leben vorfindet. Über Willen und Kultur eingeborener Rassen wird arrogant hinweggetrampelt, was diesen logischerweise nicht gefällt. Auf die Entschlossenheit und Brutalität der Erdenrasse sind sie aber nicht vorbereitet. Natürlich sind die Einwohner von Schlag "edle Wilde". Natürlich leben sie im Gegensatz zur tumben Menschheit im Einklang mit der Natur. Natürlich gibt es einen oder mehrere menschliche Überläufer und das natürlich nachdem sich ein Mensch in eine wunderschöne Eingeborene verliebt hat, die gleichermaßen sanft wie stark und mutig ist.

Ein Grundthema das man in kaum veränderter Form in SciFi-Sagas wie Darkover findet (besonders in der Novelle "World Wreckers") und in so vielen anderen Büchern und Filmen das mir gerade keine weiteren Einzelbeispiele einfallen.

Der Storyablauf ist komplett vorhersehbar. Es sterben genau die Figuren bei denen man sich schon im Vorfeld sicher ist, dass sie sterben werden. Die Angriffe erfolgen genau zum vermuteten Zeitpunkt. Die Liebesgeschichte entwickelt sich wie erwartet. Die inneren Konflikte sind vorhersagbar. Wer um einer neuen Story willen in den Film geht, wird herbe enttäuscht werden.

Und doch: Avatar fesselt und reisst mit.

Nicht weil die Story neu wäre. Nein, es ist als würde man ein Märchen, welches die eigene Großmutter seit Jahren jeden Abend auf die gleiche Weise erzählt hat, zum ersten Mal vom besten Erzähler der Welt erzählt bekommen.



Ich habe Avatar im Original und 3D gesehen und falls ihr die Möglichkeit dazu habt, versucht den Film auf die gleiche Weise zu sehen. Aber ich bin mir sicher das er auch in 2D noch umwerfend ist.

Cameron hat an alles gedacht. Mir ist beim ersten Sehen kein Plothole aufgefallen, kein Goof und kaum eine unlogische Darstellung. Schon der Anfang ist perfekt als der Protagonist sichtlich in der Schwerelosigkeit in den Halteriemen seines Bettes schwebt. Auch die Welt Pandora ist mit ihren Besonderheiten so realistisch umgesetzt, das der Zuschauer den Eindruck erhält vor Ort zu sein.

Von den angemalten Aliens und den Topf-Gummibäumen der frühen Star Trek-Serie, sind die Avatar-Effekte ungefähr soweit entfernt wie Feuerstein und Zunder von der Kernspaltung.

Aber es ist wirklich dem Können von Cameron und seinem Team zuzurechnen, das kein Effekt übertrieben oder deplaziert erscheint. So überwältigen der Film ist, der Zuschauer wird nicht mit der Effektkeule plattgeklopft, sondern er erlebt ein sehr filligran durchkomponiertes Meisterwerk.

Welt, Bewohner, Tierwelt und Sprache basieren zwar ebenfalls auf bekannten Motiven, sind aber mit großer Liebe ausgearbeitet und neu erschaffen worden.

Auch wenn sogar das Ende vollkommen vorhersehbar ist. Geht in diesen Film und lasst euch vom Großmeister unter den Großmeistern unterhalten. Avatar braucht eine große Leinwand und ein Kino mit einer guten Soundanlage. Aber dann ist die Illusion so perfekt wie es mit der Technik des beginnenden 21. Jahrhunderts nur möglich ist.

Der deutsche Untertitel ist allerdings, wie meist, kompletter Mist. Immerhin befindet sich die Menschheit schon auf Pandora und muß nicht erst dorthin gelangen.


Posted by Mela Eckenfels

12/19/2009 at 14:19:58

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Review: Inglorious Basterds

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Es ist ja beinahe etwas müßig einen Review über einen Film zu schreiben, den inzwischen schon jeder gesehen hat. Dennoch will ich ein paar Worte über Tarantinos neustes Werk verlieren, nachdem sich der Eindruck bei mir gesetzt hat.

Mein kurzer Eindruck: Tarantino hat schon deutlich bessere Filme gedreht.

Der lange Eindruck:

Ich tendiere dazu Filme für mich recht binär zu werten. Entweder ich denke irgendwann während des Films „Also langsam könnte er ja mal rum sein“ - dann hat mich der Film nicht gut unterhalten – oder ich denke am Ende des Filmes „Was? Schon rum?“ - dann wurde ich gut unterhalten. Thema, Machart, 'Ernsthaftigkeit' .. alles ist erst einmal nebensächlich. Hauptsache ich habe das Erlebnis genossen und dann kann eine Comicverfilmung schon mal besser auf meiner inneren Skala abschneiden als ein Film, der sich mit einem ernsten Thema beschäftigt.

Normalerweise fühle ich mich von Tarantino gut unterhalten, obwohl ich kein Freund unnötiger Gewaltdarstellungen bin. Bei Tarantino kaufe ich sie mit, denn wo Tarantino draufsteht, ist eben auch Schock drin. Aber seine Filme sind normal trotzdem gut und hin und wieder ist die Gewalt tatsächlich stilistisch sinnvoll.

Auch in „Inglorious Basterds“ bekommt man unnötige Gewaltdarstellungen zu sehen, aber leider sind sie an manchen Stellen noch unnötiger als üblich. Doch das war es nicht, was mir den Film beinahe verdorben hat, sondern Tarantinos unglückliche Hand bei der Auswahl der Darsteller.

Als ich als Teenager eine Weile einer kleinen Latein-Formation angehörte, lernte ich, dass man Tanzgruppen besser aus 'durchschnittlichen' Tänzern zusammenstellt, anstatt ein steiles Leistungsgefälle innerhalb der Gruppe in Kauf zu nehmen. Gute Filme dürfen zwar mit Stars aufwarten, aber wird ein Teil der Schauspieler vom Rest an die Wand gespielt, verliert der Film für den Zuschauer, denn der Qualitätsunterschied fällt störend ins Auge. Als würde im Autohaus ein hochglanzpolierter Porsche neben einer rostzerfressenen, staubigen Ente stehen.

Der 'Star' ist ohne Frage Brad Pitt. Der so lust- und farblos wirkt, als sei ihm klargeworden das Tarantino ihn nur als Namen engagiert hat, statt als Schauspieler. Als Zugpferd, der die Amerikaner ins Kino holt, die vielleicht nicht kämen wenn der Cast rein aus weitgehend unbekannten europäischen Schauspielern bestünde. Und obwohl ich Brad Pitt wirklich mag und weiß das er exzellente Schauspielarbeit leisten kann (zum Beispiel in "12 Monkeys" oder "Spy Game"), verliert der Film mit seinem Auftreten die Atmosphäre, die im 1. Kapitel von Christoph Waltz und Denis Menochet aufgebaut wurde.

Im ersten Kapitel beweist Tarantino ebenfalls, das er ein Filmemacher von Format ist. So dicht und so beklemmend ist dieser Einstieg in den Film erzählt. Der Rest des Filmes ist nach einem Spitzen-Beginn dann leider nur noch Mittelmaß.

Überhaupt ist Christoph Waltz der Schauspieler, der den Film mit seinem Charisma trägt. Auch wenn er für die Rolle von Allen über den grünen Klee gelobt wird ... er hat es verdient. Seine Leistung ist groß-ar-tig. Ihm folgt dichtauf die – mir bis dato unbekannte – Schauspielerin Mélanie Laurent, deren Ausstrahlung einfach umwerfend ist. Positiv aufgefallen sind mir außerdem Daniel Brühl, August Diehl und Eli Roth. Den absoluten Tiefstand schauspielerischen Talents bietet allerdings – wieder einmal – Diane Kruger. Zugegeben, Diane Kruger sieht umwerfend aus. Aber jede Feldmaus hat ein größeres schauspielerisches Potenzial und warum sie nicht mal an ihrem nervigen Lispeln arbeitet, wird mir auf ewig ein Rätsel bleiben.

Somit bietet der Film die ganze Bandbreite: von großartigen europäischen Schauspielern, bis hin zu Möchtegern-Darstellern, plus einer meist mittelmäßigen bis farblosen US-Darstellerriege.
Als Zuschauer möchte man in einem Moment mehr und im nächsten weinend aus dem Kino rennen, die Leinwand zerfetzen oder die Lautsprecher aus den Wänden reißen.

Zum ersten Mal bei einem Tarantino-Film fragte ich mich etwa zur Halbzeit wie lang es denn noch dauern möge. Auf meiner binären Skala ist "Inglorious Basterds" damit durchgefallen. Und der Nachgeschmack ist und bleibt halbgar. Als wäre das Film-Gericht gleichzeitig von einem Sternekoch und einem McDonalds-Mitarbeiter zubereitet worden.


Posted by Mela Eckenfels

10/12/2009 at 08:30:00

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Diane Kruger

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Muß man, wenn man deutsche Filmförderung beantragt, eigentlich direkt unterschreiben auch Diane Kruger eine Rolle zu geben? Ich kann mir nicht vorstellen das sie ihre Filmrollen auf normalem Weg erhält denn ich habe schon Laienschauspieler dörflicher Theatergruppen gesehen, die weniger unglaubwürdig schauspielern.

Und wäre dann nicht wenigstens noch ein bisschen Geld übrig um ihr mal vernünftiges Sprechtraining zu zahlen?

Aber naja, vielelicht war ja doch die Besetzungscouch schuld.


Posted by Mela Eckenfels

10/04/2009 at 02:44:52

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Das Wort zur Finanzkrise

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Ach, was soll ich dazu schreiben wenn schon alle darüber schreiben? Ausser dieses kleine Stückchen Filmgeschichte zu zitieren?



Cosmo: Posit: People think a bank might be financially shaky.
Martin Bishop: Consequence: People start to withdraw their money.
Cosmo: Result: Pretty soon it is financially shaky.
Martin Bishop: Conclusion: You can make banks fail.
Cosmo: Bzzt. I've already done that. Maybe you've heard about a few? Think bigger.
Martin Bishop: Stock market?
Cosmo: Yes.
Martin Bishop: Currency market?
Cosmo: Yes.
Martin Bishop: Commodities market?
Cosmo: Yes.
Martin Bishop: Small countries?



Quelle: Sneakers (1992)


Posted by Mela Eckenfels

10/12/2008 at 23:24:28

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Evil League of Evil: Application for a vile

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Posted by Mela Eckenfels

10/11/2008 at 22:37:21

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Google-Kino

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Google entwickelt sich immer mehr zur Encyclopaedia Galactica. Sucht man nach dem Titel eines aktuellen Kinofilms, bekommt man nun anhand von IP-Geolocation die Vorführdaten zu einigen Kinos der Umgebung. Wobei ich mir bei der Geolokation nicht so ganz sicher bin. Eventuell greift Google auch auf die Daten zurück, die man bei Google Maps eingegeben hat.

Datenkrake halt.







via tadzio@#blafasel

Posted by Mela Eckenfels

10/11/2008 at 14:52:48

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Review: Ratatouille

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Rattenscharf


Die Grundgeschichte von 'Ratatouille'(IMDB) ist eigentlich sehr klassisch und vor allem sehr 'Disney'.

Ein Niemand fühlt sich zu Höherem berufen, lässt seine Herkunft hinter sich und geht das Wagnis ein sich in einem Umfeld zu bewähren das ihm feindlich gesinnt ist. Auf dem Weg dahin wird Unrecht beseitigt und ein armer Schlucker stellt sich als Prinz heraus, dem unrechtmässig die königliche Herkunft vorenthalten wird. Natürlich von einem neidischen Nebenbuhler. Abgesehen davon versucht der Prinz natürlich auch die Prinzessin zu gewinnen, was ihm - nach Rückschlägen - auch gelingt.

Eigentlich war ich skeptisch. Natürlich, es ist Pixar und Pixar steht nun einmal nach wie vor für Qualität und vor allem Kreativität. Pixar legt sich selbst die Meßlatte auch derart hoch an, das es schwierig ist bisher geweckte Erwartungen immer wieder zu erfüllen. Geschweigedenn zu übertreffen.

Nachdem ich durch Zufall noch einen zahnschmerzig-peinlichen Kino-Kritiker im Frühstücksfernsehen erleben durfte, der den Film in den höchsten Himmel lobte, war ich skeptisch.

Natürlich musste der Film angesehen werden, aber ich stellte mich eher auf ein durchschnittlich gutes, unterhaltsames Werk ein.

Mit dem Vorfilm fing es schon mal besser an als gedacht. "Lifted" würde ich als den besten Vorfilm Pixars seit Langem bezeichnen. Besser jedenfalls als "Boundin'", der Vorfilm von "Incredibles" ("Die Unglaublichen"), ebenbürdig aber wahrscheinlich besser als "For The Birds", der Vorfilm zu "Monsters Inc.".
Wer bei "Lifted" nicht schreiend vor Lachen im Kinosessel hängt, ist vermutlich schon tot.

Der eigentlich klassische Plot des Hauptfilms wird dann mit einigen vorhersehbaren aber auch vielen unvorhersehbaren Wendungen bereichert, so dass im Endeffekt ein Film enstanden ist der nicht nur gut unterhält, sondern wieder einmal beweist das Pixars Stärke nicht nur in den Animationen, sondern auch in der Storyentwicklung selbst liegt.
Eigentlich will man gerne wissen, welche kreativitätsfördernden Mittelchen sie ihrem Team in den Kaffee rühren und möchte umgehend auch etwas davon abhaben.

Eher Disney-untypisch ist sicherlich auch, dass das niedliche Tierchen nicht der Sidekick des Hauptcharakters ist, sondern der Mensch, der bei Disney den Hauptcharakter hätte geben dürfen, der Sidekick des niedlichen Tierchens ist.

Ab hier beginnt die Spoiler-Zone:



Rémy ist keine Ratte wie jede andere. Gemeinsam mit der - zahlenmässig kaum überschaubaren - Familie, lebt in einem kleinen Landhaus nahe Paris und die Versuche der ältlichen Besitzerin sich die Ratten mit Gift vom Hals zu schaffen, werden durch Rémys aussergewöhnlichen Geruchssinn zunichte gemacht.

Statt unvergiftetes, gutes Essen aus der Küche zu stehlen, darf er den Abfall nach Gift abschnüffeln.

Eines Tages lässt er jedoch seiner kulinarischen Experimentierlust freien Lauf, erschafft einen geräucherten Pfifferling-Käse-Puffer dem zur Vollendung nur noch etwas Safran fehlt. Der folgende Einbruch in die Küche des Hauses soll nicht ohne Folgen bleiben. Rémy und sein Bruder Émile werden auf frischer Tat ertappt und mit einem Schrotgewehr gejagt. Die Schüsse legen leider auch die Rattenkolonie frei und der Anführer, Rémys Vater, leitet die Notevakuierung ein.

Rémy kann bei der hastigen Flucht leider nicht auf das Kochbuch des Starkochs Gusteau verzichten, das ihn mit dem verheissungsvollen Titel "Jeder kann kochen" inspiriert. Jeder, also auch Ratten...
Dadurch wird Rémy jedoch von seiner Familie getrennt und in die Kanäle unter Paris gespült. Dort erscheint ihm ein kleiner Geist Gusteaus als Phantasiefigur und führt ihn direkt zu seinem Restaurant, dessen Stern nach Gusteaus Tod im Sinken ist. Der ehemalige Sous-Chef Skinner schlachtet den Namen Gusteau aus um billigen Tiefkühlfrass auf den Markt zu werfen, der dem Erbe Gusteau, der die Leute zum richtigen Kochen verführen wollte zutiefst widerspricht.

In der Küche beobachtet Rémy wie der neu eingestellte Küchenjunge Linguini eine Suppe erst verschüttet und im Versuch sein Missgeschick zu verderben, die Suppe komplett verdirbt. Beseelt von dem Wunsch die Suppe zu retten, wird Rémy aktiv. Linguini bemerkt die kochende Ratte, versucht zu verhindern das die Suppe an die Gäste ausgeschenkt wird, aber es ist zu spät. Die Suppe wird bereits serviert und ausgerechnet noch einer Restaurantkritikerin, die allerdings ihre Begeisterung in die Küche zurückmelden lässt.

Linguini erkennt seine Chance. Er kann nicht kochen, aber wenn er nicht rausgeworfen werden will muss er seinen 'Zufallstreffer' mit der Suppe wiederholen. Darum verbündet er sich mit der Ratte, die ihn augenscheinlich zu verstehen scheint und die beiden entdecken das Rémy Linguinis Bewegungen steuern kann, wenn er ihm an den Haaren zieht.

Der schlacksige, unbegabte Koch wird nun zur Marionette in den Händen.. nein Pfoten.. der kulinarischen Ratte.

Skinner versucht dagegen Linguini das Leben möglichst schwer zu machen, besonders als sich herausstellt, das der Junge der uneheliche Sohn des Starkochs Gusteau selbst ist und der eigentliche Erbe des Restaurants. Diesen Umstand deckt Rémy auf, stiehlt sowohl das Testament als auch den Brief von Linguinis Mutter und sorgt dafür dass das Gusteau's nicht in den falschen Händen - denen Skinners - bleibt.

Über Nacht ist Linguini nicht nur ein gefeierter Jungkoch, sondern auch der Besitzer eines Drei Sterne Restaurants. Ihm steigt der schnelle Ruhm zu Kopf, nebenbei will er auch noch die Köchin Colette für sich gewinnen und die Küchencrew des Gusteau's reagiert gar nicht gut auf die Offenbarung das es eine Ratte war, die ihrem Restaurant zu neuem Ruhm verholfen hat. Dazu wartet ausgerechnet der Restaurantkritiker auf sein Essen, der dafür sorgte dass das Gusteau's einen Stern verlor, worüber Gusteau selbst, vor Kummer gestorben sein soll.

Aber eine Ratatouille rettet den Abend.




Ratatouille ist ein rundum gelungenes Film-Menü. Nicht nur die Story überzeugt im Endeffekt, auch die Bilder sind überwältigend. Beispielhaft möchte ich hier Rémys erste Erkundung von Paris nennen. Der Detailreichtum und die Qualität der Animationen zeigt deutlich das hier Pixar am Werk war.

Ein kleines Manko: Im Kino gab es ein Ratatouille-Special. Mit Becher, Popcorn und kleinem Rezeptheftchen. Diesem Heftchen fehlt ein Rezept für echte Ratatouille. Mal sehen.. vielleicht sollte ich zur Feier dieses Films in den nächsten Tagen eines nachliefern.





Posted by Mela Eckenfels

10/16/2007 at 18:50:36

Posted in Essen & Trinken, Kino

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Last modified on 2007-10-17 07:31


Fantasy-Übersättigt

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Fantasy-Filme hypen unbeschreiblich. Nachdem alle Welt in Harry Potter rennt, der Fluch der Karibik ein absoluter Renner war und auch andere Fantasy- oder Historienschinken gut besucht, bringt Hollywood farbenfrohe Kostümfilme am laufenden Band heraus.

Was mich zum Grübeln bringt...
Ich liebe Fantasy-Bücher und -Filme, ich liebe Filme in denen es vor prächtigen Kostümen nur so wimmelt. Ich liebe Abenteuerfilme. Hoelle, ich bin Rollenspielerin und das nicht ohne Grund.
Und ich weiss langsam nicht mehr in welcher dieser ganzen Filme die Namen- und Profillos an mir vorbeirauschen ich noch gehen soll.

Macht das normale Kinopublikum das noch mit, oder kommt bald der grosse Crash?

Ich bin Fantasy-Abenteuer-Kostümfilm-uebersaettigt. Und Ihr?

Me - die nun in Ratatouille geht - la


P.S.:

Abgesehen davon muss jeder Action-Held nun auch in einem Fantasy-Schinken mitspielen...

Posted by Mela Eckenfels

10/14/2007 at 20:30:01

Posted in Kino, Moblog

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Last modified on 2007-10-16 17:21


Review: Casino Royale

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Kurzfazit: Teuerster Werbespot der Poker Industrie

SPOILER VORAUS. WEITERLESEN AUF EIGENE GEFAHR

Der neue Bond ist in aller Munde. Erst lästerlich, als der neue Hauptdarsteller Daniel Craig als Weichspül-Bond verschrieen wurde, dann überschwenglich nach der Premiere, als Casino Royal dann mal schnell zum besten Bond aller Zeiten gekürt wurde.

Ich mochte die Vorstellung von Daniel Craig als 007 von Anfang an nicht, aber wider besseren Wissens liess ich mich heute von meinem Göttergatten ins Kino schleifen. Mein Gewissen beruhigt das wir Gutscheine hatten und kein Geld dafür auf den Kopf gehauen haben.

Zuerst für die Leser eine kurze Erklärung wie ich kurze Filme definiere. Noch bevor ich über Plot, Schauspieler und Effekte nachdenke: Wenn das Ende des Filmes erreicht ist und ich mich wundere das die Zeit schon vorbei ist, das ist Anzeichen Nr. 1 das der Film für mich gut war. Denke ich irgendwann zwischendrin 'Jetzt könnte aber langsam mal rum sein', hat der Film schon verloren.

Bei Casino Royale kommt in der "Immer noch nicht zuende?"-Phase noch erschwerend dazu das ich beinahe an einem Zuckerschock verstorben wäre. Soviel Gesülze... Ja, wir glauben ja schon das 007 ein toller Typ ist. Aber irgendwann sind die Beteuerungen seines holden Bondgirls dann doch des Guten zuviel.

Kurz, der Film hat Längen, aber das ist bei weitem nicht mein einziges Problem mit Casino Royale und dem hochgelobten neuen Bond.


Es gibt einen einzigen Grund diesen Film anzusehen und der trägt den Namen Eva Green, allerdings hält dieser Grund nur an solange Vesper Lynd 007 Kontra geben darf. Sobald sie ihm willenlos verfällt und zum sabbernden Bond-Girl mutiert, fällt der angenehmste Teil, die Wortgefechte, flach.

Dennoch, Eva Green ist eine Augenweide und sollte man Casino Royale jemals bei sich zuhause auf DVD sehen, kann man den Ton ja abstellen und nur die Optik geniessen.

Abgesehen von Eva Green wertet die Jagdszene relativ am Anfang den Film ein Stückchen weit auf. Scheinbar gibt es einen generellen Trend Parkour-Läufer für Action-Filme zu engagieren. Allerdings habe ich schon auf YouTube bessere Parkour-Videos zu sehen bekommen, u.a. ebenfalls mit Sprung durch ein Oberlicht.

Ansonsten ist die Handlung eher haarsträubend. Oder wird durch viele kleine Unstimmigkeiten haarsträubend. Zum Beispiel präsentiert sich der MI6 noch unfähiger als der deutsche BND es im Volksglauben ist (Und der BND ist bekanntlich der Dienst der nicht bis fünf zählen kann). Oder wie anders sollte man es werten wenn ein Geheimdienst seine aktuellen Informationen via Google erhält? Wie sollte man es werten wenn sie bei der mitreisenden Mitarbeiterin des Schatzamtes keine Sicherheitsüberprüfung durchführt und sie nach Erpressbarkeit abklopft? Wie sollte man es werten wenn wenn jeder beliebige Agent das Passwort der MI6 Chefin knacken kann? Ein Ereignis das einen nicht mehr wundert, wenn jener Agent selbst zu einem Passwort greift das jeder Nachwuchshacker mit 10 Sekunden Nachdenken erraten hätte. Eigentlich wundert man sich dann doch das die Agenten es fertigbringen sich selbst die Schuhe zuzuschnüren.

Absolut überflüssig und irgendwie geschmacklos wirkt die Folterszene. Besonders wenn man sie mit den relativ stimmungsvoll in den Vorspann eingearbeiteten Folterszenen in Die Another Day vergleicht. Es scheint so willkürlich als wolle man einfach mal Daniel Craigs muskulösen Körper ganz unbekleidet zeigen. Oder beweisen was 007 für ein harter Kerl ist. Egal was erreicht werden sollte, die Szene erscheint mutwillig und ganz überflüssig hineingeflickt. Sie hat keinerlei Spannung aufgebaut, jedenfalls nicht bei mir.
(Aber ich bin auch nach wie vor der Ansicht das jede Szene in der er nicht zu sehen war eine gute Szene war...)

Um den Ablauf von Casino Royale einmal kurz zu skizzieren:


  1. Beginn, 007 wird eingeführt. Harter Kerl, ja wir wissens..

  2. Beginn 02, der Plot wird eingeführt. Parkour wertet diesen Teil auf.

  3. Höhepunkt 1, Bond stellt sich doof an und geht danach wie immer auf Extratour

  4. Zwischendings.. Bond jagt den Hintermännern hinterher. Mässig spannend.

  5. Zwischendings, man stellt fest das der Hintermann im Poker niedergezwungen werden muß.

  6. 007 pokert, Vesper Lynd sieht unverschämt gut aus, 007 pokert, Vesper Lynd sieht unverschämt gut aus, 007 pokert.. etwas Blut fliesst, Vesper Lynd.. und so weiter und so fort. Ein paar zarte Versuche von Charbuilding. Leider fehlgeschlagen

  7. Höhepunkt 2, dem Bösewicht werden die Hosen ausgezogen, Vesper Lynd wird entführt, gerettet und so weiter

  8. Ende 1, Schmachtschmonzette zwischen 007 und seinem Bondgirl. Es schmachtet zu lange. Diabetiker sollten diesen Teil meiden. Und eigentlich denkt und hofft man das der Film jeden Moment vorbei ist.

  9. Ende 2. Nein, er ist leider noch nicht vorbei. Es kommt tatsächlich nochmal etwas Tempo auf und Eva Green gibt eine bildschöne Leiche ab.

  10. Zwischendings. Zu viel Befindlichkeitsgelaber.

  11. Ende 3, es fliesst nochmal Blut und 007 bekommt einen Abgang als starker Mann.

  12. Aus. Endlich.



Ein beständiges Auf und Ab kennt man zwar aus fast allen Bond-Filmen, ebenso verschiedenen Handlungsteile die auf ersten Blick nicht zusammen zu passen scheinen und erst zum Schluß ein rundes Bild ergeben. Aber was in den anderen Bond-Filmen funktioniert, tut dies in Casino Royal nicht mehr. Bedauerlicherweise.

Und noch eine böse Vermutung kommt mir im Zusammenhang mit diesem Film. Im Moment scheint sich eine riesige Industrie auf Poker einzuschiessen. Nicht nur das man im TV dauernd mit Werbung für Pokerseiten im Internet bombadiert wird, nein auch in diversen Berichten wird immer wieder der neuen Pokertrend erwähnt mit dem scheinbar einige tausende Spieler sich inzwischen schon den kompletten Lebensunterhalt bestreiten. Casino Royal wurde ja nicht zum ersten Mal verfilmt. Im Zusammenhang mit dieser Entwicklung fragt man sich ja schon wo die Geldgeber saßen, wenn die Hälfte der Handlung am grünen Tisch bestritten wird.
Ich hoffe es kommen nicht allzuviele auf die Idee sich, in Hoffnung auf einen sehr, sehr ungewissen Gewinn, schröpfen zu lassen. Egal ob online oder am Real Life Pokertisch.






Posted by Mela Eckenfels

12/18/2006 at 05:52:00

Posted in Kino

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Last modified on 2006-12-19 16:49


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