Rezension: Zwei, drei, vier: Wie ich eine Familie wurde
Zwei, drei, vier: Wie ich eine Familie wurde
Maximilian Buddenbohm
Sankt Ulrich Verlag
http://www.sankt-ulrich-verlag.de/
ISBN: 978-3867441384
erschienen: Januar 2010
196 Seiten
Maximilian Buddenbohm
Sankt Ulrich Verlag
http://www.sankt-ulrich-verlag.de/
ISBN: 978-3867441384
erschienen: Januar 2010
196 Seiten
Als ich, keine drei Tage darauf, den gepolsterten Umschlag vom Dielenboden fischte, war ich immer noch krank und mein Kreislauf der Ansicht, nach einem Erkältungsbad sollte ich doch bitte erst mal wieder ein paar Stündchen schlafen. Die Neugier verlangte aber auch, dass ich auf dem Weg ins Bett schon mal einen Blick ins Buch warf. Dort blieb er erst einmal. In ein paar Minuten würde ich dann ja vernünftig sein und das Licht ausmachen. Vier Stunden später legte ich das Buch weg. Ausgelesen. Meinen, ebenfalls kranken, Mann hatte ich durch stundenlanges gequält-heiser klingendes Kichern aus dem Schlaf gerissen ... aber mir ging es besser. Lachen ist eben doch gesund.
Natürlich ist Merlix Blog landauf und landab bekannt. Jeder, der sich ein bisschen mit der deutschen Blogsphäre beschäftigt hat, wird schon auf "Herzdamengeschichten" gestoßen sein. Jeder der auf "Herzdamengeschichten" gestoßen ist, wird sicherlich an den skurrilen, witzigen oder berührenden Geschichten hängengeblieben sein.
Aber es ist eben doch etwas ganz anderes, all die kleinen, über mehrere Jahre hinweg angesammelten, Episoden, in einem Buch zusammengefasst zu lesen. Die Welt der Buddenbohms zwischen zwei Buchdeckeln, statt als hastig durchgelesener Blogartikel zwischen der 3. Tasse Kaffee und dem zweiten Meeting. Merlix Schreibe erreicht es unvergleichlich den Leser zu berühren und mitzureißen, weil - echt norddeutsch - an jedem überflüssigen Wort gespart wird.
Am Besten man organisiert sich gleich zwei Exemplare von "Zwei, drei, vier: Wie ich eine Familie wurde". Eines für sich selbst und eines um es der lieben Familie zu schenken. Denn nichts dürfte der Generation unserer Eltern, die Lebenswirklichkeit der Generation digitaler Pioniere (mit und ohne Kinder) so gut erklären, wie dieses Buch. Anders, aber doch bekannt. Neu, aber nicht beängstigend. Außergewöhnlich, aber doch ziemlich normal.
In diesem Sinne: "Google doch mal meine Symptome."
"Zwei, drei, vier: Wie ich eine Familie wurde" ist im Sankt Ulrich Verlag erschienen und kostet 16,90 €. Über den Titel und die Covergestaltung kann man sich streiten, aber was es dazu zu sagen gibt, hat Isa schon gesagt.
Rezension: Tomaten aus dem Garten
Eva Schuhmann, eine unserer Buch-Textinen, brachte vor einigen Monaten das Buch „Tomaten aus dem Garten“ heraus und der Ulmer-Verlag stellte mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung.
Zwar besitze ich keinen Garten, aber Tomaten liebe ich in fast jeder Form und Zubereitungsart. Ein guter Grund also sich das Buch endlich mal genauer anzusehen.
Das Büchelchen ist 64 Seiten stark und beginnt mit einem Datenhamster-Kapitel über die Geschichte der Tomate, beginnend bei ihrer Verwendung durch die Mayas. Dann folgt man als Leser dem etwas schwierigen Weg der Tomate auf unseren alltäglichen Speiseplan und wen wird es schon wundern, dass der endgültige Durchbruch mit der Erfindung des Heinz-Ketchups zusammenfällt?
Weiter bekommt der Leser allerlei Zahlen und Informationen in die Hand in denen die Tomate sich als dominierendes Gemüse entpuppt.
Nach meinem Gefühl verliert das Buch hier leider kurz seine sonst so durchdachte Struktur. Informationen über den Tomatenanbau ohne Erde hätte ich doch eher ins Kapitel der Tomatenaufzucht und Pflege verlegt.
Über den kurzen Ausreißer trösten Tomatenkuriositäten oder tomatenlastige Filme hinweg.
Als Nächstes wird mit tomatigen Vorurteilen aufgeräumt und man erfährt, in welchem Ausmaß grüne Tomaten - und hier nur die unreifen(!) grünen Tomaten - weniger bekömmlich sind. Das nächste Kapitel beweist, das reife Tomaten aber vor guten Inhaltsstoffen nur so strotzen - und ich überlege gleich das Ich ja doch vielleicht mal wieder eine Tomate essen könnte. Bio-Tomaten natürlich, denn der Leser lernt, warum diese doppelt, so gesund sind, wie herkömmlich angebaute.
Poll: Findet ihr zum Schreiben (Prosa) gehört eine überdurchschnittliche Allgemeinbildung?
Meine Top 3 IT-Bücher
Das Softwareentwickler-Blog ruft in die Blogsphäre und möchte die 3 beliebtesten IT-Fachbücher der Blogger wissen.
Ich muß gestehen, dass mir die Antwort nicht leicht fällt. In unseren Regalen drängeln sich sehr viele IT-Bücher und bis auf das Java-Geraffel meines Mannes nutze ich alle mehr oder weniger, oder habe sie in der Vergangenheit genutzt. Jedes ist auf seine Weise wichtig und jeder ITler hat seine Schwerpunkte in einem anderen Bereich liegen. Egal. Ich versuch das mal aufzuschlüsseln.

Auf Platz 1 geschafft hat es MySQL
von Paul Dubois. MySQL ist das absolute Standardwerk und sollte in keinem Haushal.. ähm.. Geekhaushalt fehlen der sich hin und wieder mal mit MySQL herumschlagen muß.
Das Buch ist wirklich meine Hauptressource zum Thema, auch weil ich finde dass sich die die meisten Online-Ressourcen zu MySQL irgendwo im Feld zwischen 'schwer lesbar', 'unvollständig', 'schlecht sortiert' oder 'fehlerhaft' bewegen.
Alle Antworten die ich im Buch in Sekundenschnelle finde, muß ich mir im Internet mühsam zusammenklauben. Hier lohnt es wirklich nicht auf das Buch zu verzichten, weil alles sowieso im Internet steht. MySQL
ist unverzichtbar!
Platz 2
Auch so ein unverzichtbares Standardwerk ist ...
Ich muß gestehen, dass mir die Antwort nicht leicht fällt. In unseren Regalen drängeln sich sehr viele IT-Bücher und bis auf das Java-Geraffel meines Mannes nutze ich alle mehr oder weniger, oder habe sie in der Vergangenheit genutzt. Jedes ist auf seine Weise wichtig und jeder ITler hat seine Schwerpunkte in einem anderen Bereich liegen. Egal. Ich versuch das mal aufzuschlüsseln.

Auf Platz 1 geschafft hat es MySQL
Das Buch ist wirklich meine Hauptressource zum Thema, auch weil ich finde dass sich die die meisten Online-Ressourcen zu MySQL irgendwo im Feld zwischen 'schwer lesbar', 'unvollständig', 'schlecht sortiert' oder 'fehlerhaft' bewegen.
Alle Antworten die ich im Buch in Sekundenschnelle finde, muß ich mir im Internet mühsam zusammenklauben. Hier lohnt es wirklich nicht auf das Buch zu verzichten, weil alles sowieso im Internet steht. MySQL
Platz 2
Auch so ein unverzichtbares Standardwerk ist ...
Download for Free: Eastern Standard Tribe
Nachdem ich etwas angenervt war, das in einem Artikel der aktuellen Federwelt die Privatkopie und gewerbsmässiges Kopieren munter in einen Topf geworfen wurde und DRM generell nicht nur von der Verwertungsindustrie sondern auch von Künstlern oder Contentproduzenten als das gelobte Land gesehen wird, zeigt Cory Doctorow dass er seine Leser und deren Bedürfnisse verstanden hat:
Gleichzeitig stellt er sein Buch Eastern Standard Tribe zum Download bereit. Mehr noch möchte er erfahren welche Formate seine Leser den wünschen.
Man kann das Download-Angebot in jedes gewünschte Format wandeln und ihm den Link schicken. Mehr auf der Seite zum Download.
via Ishtar.
Here’s the deal: I don’t believe that there’s any market-demand for teasers or for “Digital Rights Management” technology: none of you woke up this morning and said, “Damn, I wish there was a way I could get less of the books I enjoy and a way I could do less with them once I have them.”
Gleichzeitig stellt er sein Buch Eastern Standard Tribe zum Download bereit. Mehr noch möchte er erfahren welche Formate seine Leser den wünschen.
Man kann das Download-Angebot in jedes gewünschte Format wandeln und ihm den Link schicken. Mehr auf der Seite zum Download.
via Ishtar.
Hinweis: Twitterverzeichnis Literatur
Initiiert von meiner geschätzen Kollegin Petra A. Bauer gibt es nun ein Twitterverzeichnis Literatur.
Weitere Eintragsvorschläge nimmt Petra gerne entgegen.
Weitere Eintragsvorschläge nimmt Petra gerne entgegen.
Buchfundstücke der Woche 40
Meine Mutter hat leider ihren Strickfimmel zum großen Teil abgelegt und meine Schwestern sind auch schon aus dem Alter raus, sonst würde ich es tatsächlich in Erwägung ziehen, ihr Charmed Knits: Projects for Fans of Harry Potter
zu schenken. Wer schon immer mal so ein Gesicht ziehen wollte, wie Ron Weasley, wenn es Selbstgestrickes zu Weihnachten gibt, sollte erwägen das Buch irgendwelchen Strickverrückten in der Verwandtschaft zukommen zu lassen. Geschrieben wurde das Buch übrigens von einer Strickbloggerin.
Nasebaer hat das zweite schräge Buch aufgetan, das auf BoingBoing vorgestellt wird. Wo das Kochbuch für Geeks aufhört, fängt das Kochbuch "The Hungry Scientist Handbook: Electric Birthday Cakes, Edible Origami, and Other DIY Projects for Techies, Tinkerers, and Foodies
" erst an. Ich glaube das muss ich haben. Essbares Origami klingt allerdings reizvoller als elektronische Geburtstagskuchen. 
Nasebaer hat das zweite schräge Buch aufgetan, das auf BoingBoing vorgestellt wird. Wo das Kochbuch für Geeks aufhört, fängt das Kochbuch "The Hungry Scientist Handbook: Electric Birthday Cakes, Edible Origami, and Other DIY Projects for Techies, Tinkerers, and Foodies
Manga Guides to Tech
Durch einen Twitter-Eintrag von Tim O'Reilly und seinen Hinweis auf Statistics in a Nutshell
bin ich heute über zwei schräge Bücher gestolpert die Ende des Jahres bei "No Starch Press" erscheinen.
Persönlich bevorzuge ich ja die englischsprachigen Fachbücher die meist deutlich lockerer und humorvoller geschrieben sind, gegenüber den trockenen, verklausulierten deutschen, aber bei diesen beiden Titeln weiß ich dennoch nicht ob ich nun grinsen oder den Kopf schütteln soll. Die Manga Generation meets Technik & Business ...
Persönlich bevorzuge ich ja die englischsprachigen Fachbücher die meist deutlich lockerer und humorvoller geschrieben sind, gegenüber den trockenen, verklausulierten deutschen, aber bei diesen beiden Titeln weiß ich dennoch nicht ob ich nun grinsen oder den Kopf schütteln soll. Die Manga Generation meets Technik & Business ...
Happy Towel Day
Happy Towel Day (WikiPedia).
Handtuch nicht zuhause vergessen und KEINE PANIK!
Danke an FoodFreak fürs Erinnern.
Das geheime Leben der Bibliothekarinnen
Nachdem meine wunden Augen letzte Woche in der BLB, genauer dort im Lesesaal-Aquarium der Bibliothekarinnen, die Librarian Action Figure (with amazing push-button shushing action!) entdecken durften, präsentierte mir heute mein Göttergatte - kaum das ich mich vom BLB-Lachanfall erholt habe - LibrarianDressup.com:














