Eine Berliner Fahrradgeschichte
Von @doppelfish erhielt ich die Anleitung wie man sein Fahrrad aufhässlicht, so dass kein gemeiner Fahrraddieb in die Versuchung kommt das Ding zu stehlen.
An den Erfolg solcher Maßnahmen glaube ich nicht und ich möchte euch erzählen warum:

Als ich noch im großen B lebte bekam ich ein Fahrrad geschenkt. Es war ein ca. 20 Jahre altes Damenfahrrad aus ostdeutscher Produktion. Mit 26" Felgendurchmesser war es zwar beinahe zu klein für mich, aber ich liebte dieses komfortlose, gammelig aussehende, aber treu-robuste Gefährt. Ganz Berlin habe ich damit kreuz und quer abgeradelt, bin damit jeden Abend 10 km zur Abendschule gehechelt und des Nachts 10 km zurück nach Hause.
Ich hatte mit der Zeit einige Gimmicks angebaut, wie den Fahrradkorb mit vielen Spanngurten - mit deren Hilfe ich das Fahrrad hin und wieder in bester indischer Überladungsmanier durch die Gegend kutschierte (Na gut, vielleicht nicht ganz so extrem.)
Toll war auch der Leichtlaufdynamo, aber meine Lieblingserweiterung war die - in Deutschland eigentlich nicht zulässige - Radlaufglocke die über einen Klingelhebel wie ein Dynamo an die Felge geschwenkt wurde.
Wenn ich in der Dunkelheit über Elsenbrücke heimfuhr, übersahen die rechtsabbiegenden Autofahrer am Fuß der Brücke (in Richtung Friedrichshain) nur zu regelmäßig die Fahrradfahrer auf dem Radweg, und hektische Bremsmannöver sind auf zwei Rädern schon kritischer als auf Vieren. Wenn die Autofahrer also für sich behaupteten, den brückabwärtsrasenden Radler im quietschaugenkrebskanariengelben Regencape doch ganz ehrlich übersehen zu haben ... meine Klingel (die ich schon kurz hinter dem Brückenscheitel an die Felge schwenkte, damit ihre Lautstärke mit meiner steigenden Geschwindigkeit irgendwann bei 'Kölner Dom Mittagsgeläut' ankam) überhörten sie ganz sicher nicht. Auch eine Autofahrerin, die mich, an dieser Stelle, gerade noch so mit Schmackes schneiden wollte, verriss das Steuer in letzter Sekunde.
Und ich hatte mich schon in ihrer Beifahrertür kleben gesehen ...
Gut mit Reparaturmaterial und Werkzeug gefüllt, war auch die Satteltasche. Denn bei so einem alten Rad steht man schon mal mitten in der Nacht irgendwo in einem westberliner Park und kommt nicht weiter. Ausser natürlich, man ist generalstabsmässig vorbereitet.
Dynamo, Klingel, Fahrradkorb, Spanngurte, nachträglich angebrachte Katzenaugen und der Inhalt der Satteltasche waren jedenfalls zusammen (vermutlich auch einzeln) mehr Wert als das Fahrrad selbst. Ganz zu schweigen von den zwei fetten Schlössern mit denen es immer gesichert war.
Und dennoch wurde mir das gute Stück entwendet und mein Herz blutete noch heute.
Bevor mir allerdings das ganze Fahrrad geklaut wurde, spielte sich eine noch viel härtere Diebstahlsgeschichte um dieses Rad ab:
Wegen der Kombination - Berlin + idiotische Berliner Autofahrer + häufige Nacht- und Regenfahrten + persönlichem Sicherheitsfanatismus - hatte ich mir schon relativ bald batteriebetriebene Zusatzleuchten besorgt, die man in den Modi "Dauerlicht" "Blinken" und "Epilepsieauslöser" betreiben konnte.
Während man heute sowas bei Aldi hinterhergeworfen bekommt, wenn man die Tür nicht zumacht, war eine solche Zusatzleuchte damals eine richtige Investition. Vor allem für eine finanziell dauerabgebrannte Hausbesetzerin.
Es kam wie es kommen musste. Die Befestigung des roten Zusatzrücklichtes war mehr oder weniger wackelig. Keine Woche nach dem Kauf löste es sich in einer Kurve vom Fahrradkorb und wurde direkt von einem Auto überfahren.
Wehklagend puhlte ich seine Einzelteile zwischen lichtenberger Katzenkopfpflaster heraus und brachte die kümmerlichen Reste in die heimische Elektrobastelwerkstatt.
Die Lage war ernst, aber nicht hoffnungslos. Um die Abdeckung sicher zu kitten und zu verhindern das Wasser durch die Risse eindrang, goß ich das gesamte Gehäuse mit Gießharz aus. Natürlich erst, nachdem ich den Lötkolben geschwungen und die innenliegenden Batteriekontakte nach aussen verlängert hatte. Diese verband ich mit einem billigen Batteriegehäuse von Conrad Elektronik, in das ich strategisch Löcher gebohrt hatte. Rücklicht und Batteriegehäuse wurden dann sorgfältig mit Kabelbindern am Fahrradkorb festgezurrt und die Bohrlöcher noch mit Heißkleber versiegelt. Voila. Das Licht war gerettet und nun deutlich zuverlässiger angebracht als vorher. Ohne Werkzeug konnte man es unmöglich entfernen.
Aber was soll ich sagen ...
Es wurde geklaut! Einer schönen Nacht wurden die solchermaßen zusammengekleisterten Trümmer fein säuberlich von meinem Fahrradkorb abgebaut. Ich fand am nächsten Morgen nur noch durchgeknippste Kabelbinderreste.
Also erzählt mir doch hier keiner dass es hilft ein mit einem mühsam zur Ruine gestyltem Fahrrad herumzufahren. Nicht in Berlin, jedenfalls.
An den Erfolg solcher Maßnahmen glaube ich nicht und ich möchte euch erzählen warum:
Als ich noch im großen B lebte bekam ich ein Fahrrad geschenkt. Es war ein ca. 20 Jahre altes Damenfahrrad aus ostdeutscher Produktion. Mit 26" Felgendurchmesser war es zwar beinahe zu klein für mich, aber ich liebte dieses komfortlose, gammelig aussehende, aber treu-robuste Gefährt. Ganz Berlin habe ich damit kreuz und quer abgeradelt, bin damit jeden Abend 10 km zur Abendschule gehechelt und des Nachts 10 km zurück nach Hause.
Ich hatte mit der Zeit einige Gimmicks angebaut, wie den Fahrradkorb mit vielen Spanngurten - mit deren Hilfe ich das Fahrrad hin und wieder in bester indischer Überladungsmanier durch die Gegend kutschierte (Na gut, vielleicht nicht ganz so extrem.)
Toll war auch der Leichtlaufdynamo, aber meine Lieblingserweiterung war die - in Deutschland eigentlich nicht zulässige - Radlaufglocke die über einen Klingelhebel wie ein Dynamo an die Felge geschwenkt wurde.
Wenn ich in der Dunkelheit über Elsenbrücke heimfuhr, übersahen die rechtsabbiegenden Autofahrer am Fuß der Brücke (in Richtung Friedrichshain) nur zu regelmäßig die Fahrradfahrer auf dem Radweg, und hektische Bremsmannöver sind auf zwei Rädern schon kritischer als auf Vieren. Wenn die Autofahrer also für sich behaupteten, den brückabwärtsrasenden Radler im quietschaugenkrebskanariengelben Regencape doch ganz ehrlich übersehen zu haben ... meine Klingel (die ich schon kurz hinter dem Brückenscheitel an die Felge schwenkte, damit ihre Lautstärke mit meiner steigenden Geschwindigkeit irgendwann bei 'Kölner Dom Mittagsgeläut' ankam) überhörten sie ganz sicher nicht. Auch eine Autofahrerin, die mich, an dieser Stelle, gerade noch so mit Schmackes schneiden wollte, verriss das Steuer in letzter Sekunde.
Und ich hatte mich schon in ihrer Beifahrertür kleben gesehen ...
Gut mit Reparaturmaterial und Werkzeug gefüllt, war auch die Satteltasche. Denn bei so einem alten Rad steht man schon mal mitten in der Nacht irgendwo in einem westberliner Park und kommt nicht weiter. Ausser natürlich, man ist generalstabsmässig vorbereitet.
Dynamo, Klingel, Fahrradkorb, Spanngurte, nachträglich angebrachte Katzenaugen und der Inhalt der Satteltasche waren jedenfalls zusammen (vermutlich auch einzeln) mehr Wert als das Fahrrad selbst. Ganz zu schweigen von den zwei fetten Schlössern mit denen es immer gesichert war.
Und dennoch wurde mir das gute Stück entwendet und mein Herz blutete noch heute.
Bevor mir allerdings das ganze Fahrrad geklaut wurde, spielte sich eine noch viel härtere Diebstahlsgeschichte um dieses Rad ab:
Wegen der Kombination - Berlin + idiotische Berliner Autofahrer + häufige Nacht- und Regenfahrten + persönlichem Sicherheitsfanatismus - hatte ich mir schon relativ bald batteriebetriebene Zusatzleuchten besorgt, die man in den Modi "Dauerlicht" "Blinken" und "Epilepsieauslöser" betreiben konnte.
Während man heute sowas bei Aldi hinterhergeworfen bekommt, wenn man die Tür nicht zumacht, war eine solche Zusatzleuchte damals eine richtige Investition. Vor allem für eine finanziell dauerabgebrannte Hausbesetzerin.
Es kam wie es kommen musste. Die Befestigung des roten Zusatzrücklichtes war mehr oder weniger wackelig. Keine Woche nach dem Kauf löste es sich in einer Kurve vom Fahrradkorb und wurde direkt von einem Auto überfahren.
Wehklagend puhlte ich seine Einzelteile zwischen lichtenberger Katzenkopfpflaster heraus und brachte die kümmerlichen Reste in die heimische Elektrobastelwerkstatt.
Die Lage war ernst, aber nicht hoffnungslos. Um die Abdeckung sicher zu kitten und zu verhindern das Wasser durch die Risse eindrang, goß ich das gesamte Gehäuse mit Gießharz aus. Natürlich erst, nachdem ich den Lötkolben geschwungen und die innenliegenden Batteriekontakte nach aussen verlängert hatte. Diese verband ich mit einem billigen Batteriegehäuse von Conrad Elektronik, in das ich strategisch Löcher gebohrt hatte. Rücklicht und Batteriegehäuse wurden dann sorgfältig mit Kabelbindern am Fahrradkorb festgezurrt und die Bohrlöcher noch mit Heißkleber versiegelt. Voila. Das Licht war gerettet und nun deutlich zuverlässiger angebracht als vorher. Ohne Werkzeug konnte man es unmöglich entfernen.
Aber was soll ich sagen ...
Es wurde geklaut! Einer schönen Nacht wurden die solchermaßen zusammengekleisterten Trümmer fein säuberlich von meinem Fahrradkorb abgebaut. Ich fand am nächsten Morgen nur noch durchgeknippste Kabelbinderreste.
Also erzählt mir doch hier keiner dass es hilft ein mit einem mühsam zur Ruine gestyltem Fahrrad herumzufahren. Nicht in Berlin, jedenfalls.
Lehrer Schader und der Pudding
Herr Schader war Lehrer an einer kleinen pfälzischen Grundschule. Klassenlehrer, um genauer zu sein. Er war ein Lehrer der jungen und innovativen Sorte, im Gegensatz zu unserer ältlichen Direktorin, die Tatzen mit dem Lineal auf Schülerhände immer noch für ein taugliches Erziehungsmittel hielt. Herr Schaders ältere Tochter dagegen war immerhin gerade auf das örtliche Gymnasium eingeschult worden und seine Jüngste besuchte noch den Kindergarten.
Innovativ und praxisorientiert - stellte er sich den Unterricht vor. Eine Schule fürs Leben und kein Leben für die Schule, das an ihrem Tor endete. Daher sahen wir alle paar Wochen Lehrfilme auf dem schuleigenen Fernseher und in einem kleinen Nebenraum des Klassenzimmers beherbergten wir Meerschweinchen, Hamster, ein Kaninchen und Fische um frühzeitig die Verantwortung gegenüber hilf- und wehrlosen Kreaturen zu erlernen. Zumindest bis ein Klassenkamerad allergisch wurde, ab da blieben uns nur noch die Fische.
Wie es bei Grundschulklassenlehrern so ist unterrichtete Herr Schader allerlei Fächer. Deutsch und Sachkunde zum Beispiel.
Welche Beeren giftig sind, brachte er uns hier nahe, oder wie man sich im Wald orientiert. Und eines Tages auch, wie man einen Pudding kocht.
Unsere Hausaufgabe vor dem großen Tag war denkbar einfach. Jeder Vierertisch sollte ein Päckchen Puddingpulver, Zucker und eine Tüte Milch mitbringen.
So einfach diese Aufgabe war, ein Tisch 'scheiterte' daran. Damals gab es die ersten, von den meisten als neumodischer Schnickschnack verpönten, Versuche Desserts wie Pudding für Dummies - also ohne Kochen - herzustellen. Ganz ungeachtet das wir vorhatten Pudding zu kochen und nicht in kalte Milch einzuquirlen, machte es sich dieser Tisch ganz einfach. Wie weise das war, erfuhren wir allerdings erst später.
Herr Schader hatte für eine Herdplatte, eine Verlängerungsschnur und einen Topf gesorgt und damit wir nicht den gesamten Vormittag mit Puddingkochen vergeudeten, wurde die benötigte Gesamtmilchmenge überschlagen, in den Topf zusammengeschüttet und alle weiteren Zutaten eingerührt. Die Herdplatte stand auf einem niedrigen Stühlchen neben das er sich bewachend setzte um nach seinem Buch zu greifen.
'Die Zeit die die Pudding braucht bis sie kocht werden wir für ein kurzes Diktat nutzen.' sagte er und uns allen schwante Böses, denn ungeachtet seiner pädagogischen Bemühungen waren wir alle meist schon vor der Einschulung an den Umgang mit Topf und Herd herangeführt worden.
'Herr Schader, aber dann brennt der Pudding an.' wagte ein Klassenkamerad einzuwenden.
'Ach was, ihr wollt euch doch nur vor dem Dikatat drücken.' wischte er den Einwurf kraft seines Amtes beiseite und das Diktat begann.
Was sich unserer Lehrer unter kurz vorstellte, zog sich Minute um Minute und irgendwann zog ein leicht stechender Duft durch das Klassenzimmer.
'Herr Schader, bitte... der Pudding brennt an.' kamen immer flehendlichere Stimmen aus allen Ecken des Klassenzimmers.
'Gebt Ruhe, sonst wird das Diktat benotet.' war die einfache Erwiderung.
Dem drohenden Überkochen wurde mit dem Herunterdrehen des Reglers geantwortet und das Diktat mußten wir bis zum bitteren Ende durchstehen.
Danach stand Herr Schrader dynamisch auf und teilte jedem ein Schälchen Pudding aus - ausser dem Quartett das nun mit erleichterten Mienen ihr Päckchen in kalte Milch rührte.
'Herr Schader...' klagten die ersten Schüler '... der Pudding schmeckt verbrannt.'
Doch es half nichts. Herr Schader definierte das der Pudding nicht angebrannt und sehr wohl genießbar war und da man weder mit Nahrungsmittel spielt noch diese einfach verschwendet, taten wir - bis uns das Pausenklingeln erlöste - als würden wir Pudding essen.
Wie Herr Schader den braunen Satz im Topf seiner Frau erklärte oder ob er heute weiß wie angebrannter Pudding riecht, weiß nur die Geschichte.
Innovativ und praxisorientiert - stellte er sich den Unterricht vor. Eine Schule fürs Leben und kein Leben für die Schule, das an ihrem Tor endete. Daher sahen wir alle paar Wochen Lehrfilme auf dem schuleigenen Fernseher und in einem kleinen Nebenraum des Klassenzimmers beherbergten wir Meerschweinchen, Hamster, ein Kaninchen und Fische um frühzeitig die Verantwortung gegenüber hilf- und wehrlosen Kreaturen zu erlernen. Zumindest bis ein Klassenkamerad allergisch wurde, ab da blieben uns nur noch die Fische.
Wie es bei Grundschulklassenlehrern so ist unterrichtete Herr Schader allerlei Fächer. Deutsch und Sachkunde zum Beispiel.
Welche Beeren giftig sind, brachte er uns hier nahe, oder wie man sich im Wald orientiert. Und eines Tages auch, wie man einen Pudding kocht.
Unsere Hausaufgabe vor dem großen Tag war denkbar einfach. Jeder Vierertisch sollte ein Päckchen Puddingpulver, Zucker und eine Tüte Milch mitbringen.
So einfach diese Aufgabe war, ein Tisch 'scheiterte' daran. Damals gab es die ersten, von den meisten als neumodischer Schnickschnack verpönten, Versuche Desserts wie Pudding für Dummies - also ohne Kochen - herzustellen. Ganz ungeachtet das wir vorhatten Pudding zu kochen und nicht in kalte Milch einzuquirlen, machte es sich dieser Tisch ganz einfach. Wie weise das war, erfuhren wir allerdings erst später.
Herr Schader hatte für eine Herdplatte, eine Verlängerungsschnur und einen Topf gesorgt und damit wir nicht den gesamten Vormittag mit Puddingkochen vergeudeten, wurde die benötigte Gesamtmilchmenge überschlagen, in den Topf zusammengeschüttet und alle weiteren Zutaten eingerührt. Die Herdplatte stand auf einem niedrigen Stühlchen neben das er sich bewachend setzte um nach seinem Buch zu greifen.
'Die Zeit die die Pudding braucht bis sie kocht werden wir für ein kurzes Diktat nutzen.' sagte er und uns allen schwante Böses, denn ungeachtet seiner pädagogischen Bemühungen waren wir alle meist schon vor der Einschulung an den Umgang mit Topf und Herd herangeführt worden.
'Herr Schader, aber dann brennt der Pudding an.' wagte ein Klassenkamerad einzuwenden.
'Ach was, ihr wollt euch doch nur vor dem Dikatat drücken.' wischte er den Einwurf kraft seines Amtes beiseite und das Diktat begann.
Was sich unserer Lehrer unter kurz vorstellte, zog sich Minute um Minute und irgendwann zog ein leicht stechender Duft durch das Klassenzimmer.
'Herr Schader, bitte... der Pudding brennt an.' kamen immer flehendlichere Stimmen aus allen Ecken des Klassenzimmers.
'Gebt Ruhe, sonst wird das Diktat benotet.' war die einfache Erwiderung.
Dem drohenden Überkochen wurde mit dem Herunterdrehen des Reglers geantwortet und das Diktat mußten wir bis zum bitteren Ende durchstehen.
Danach stand Herr Schrader dynamisch auf und teilte jedem ein Schälchen Pudding aus - ausser dem Quartett das nun mit erleichterten Mienen ihr Päckchen in kalte Milch rührte.
'Herr Schader...' klagten die ersten Schüler '... der Pudding schmeckt verbrannt.'
Doch es half nichts. Herr Schader definierte das der Pudding nicht angebrannt und sehr wohl genießbar war und da man weder mit Nahrungsmittel spielt noch diese einfach verschwendet, taten wir - bis uns das Pausenklingeln erlöste - als würden wir Pudding essen.
Wie Herr Schader den braunen Satz im Topf seiner Frau erklärte oder ob er heute weiß wie angebrannter Pudding riecht, weiß nur die Geschichte.



