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May '13



Tischkamin v3.0

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Also ohne nun zu sehr nach Eigenlob stinken zu wollen, aber im Vergleich mit Version 1.0 und Version 2.0 ist dieser eine deutliche Steigerung.

Schmuckbordüren, wie ich sie hier verwendet habe, sind übrigends original so sauteuer, dass sauteuer kaum noch zur Beschreibung ausreicht. Manchmal haben Baumärkte schwerverkäufliche Reste (Auslaufmodelle, etc.) und es lohnt danach zu fragen.


Posted by Mela Eckenfels

12/20/2009 at 21:51:18

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Weihnachts-DIY: Badepralinen

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Mit dem zweiten Teil der Weihnachts-Geschenk-Badekram-Serie (erster Teil Weihnachts-DIY: Badesalz ) verlassen wir leider auch schon den Bereich der Alltags-Zutaten. Für hautpflegende Badepralinen brauchen wir einige Spezialzutaten und - wie ich selbst erfahren durfte - bekommt man die eher nicht in Apotheken.

Das Rezept stammt wieder mal von Knoodoos(durchklicken für das Rezept) und es ist, meiner Ansicht nach, vollkommen Anfängergeeignet. Sofern man sich an die Angaben hält.

Zuerst braucht man geeignete Formen. Hier haben sich die IKEA-Eiswürfelformen der jüngsten Generation (die in sich starrer sind, als ihre Vorgänger) bewährt. Die Badepralinen enthalten ausser Fluidlecithin nichts, das nicht auch in Lebensmitteln vorkommen könnte und ich weiss nicht ob die Formen den Geruch oder Geschmack der Pralinen annehmen, aber ich würde raten sich ein oder zwei Formen rein zum Badekram-panschen zuzulegen, statt mal Badepralinen und mal Eiswürfel darin zuzubereiten.





Nun zu den Zutaten:

Speisestärke gibt es in jedem Supermarkt. Ob es einen Unterschied macht ob man Mais-, oder Kartoffelstärke nimmt kann ich leider nicht sagen. Meine Stärke war - glaube ich - Maisstärke. Natron: Nehmt auf keinen Fall die superteuren Mini-Natronpäckchen von Dr. Oettker o.ä. sondern nehmt Kaiser-Natron. Wenn ihr es im Supermarkt nicht findet, gibt es Kaiser-Natron auf jeden Fall in der nächsten Drogerie oder der nächsten Apotheke. Nehmt ruhig etwas mehr mit. Natron kann man eigentlich nie zuviel im Haus haben. Sei es um eingebrannte Töpfe zu retten, den Abfluß der Küchenspüle wieder freizubekommen oder um Stinkeschuhe oder Bücher zu entmuffen. Darüberhinaus hilft ein Glas Natronwasser gegen Sodbrennen und man braucht es auch für die Eigenbau-Version von Laugengebaeck. Zitronensäure: Die kleinen Döschen in denen Zitronensäure in der Apotheke verkauft wird, sind total überteuert. Preiswerter ist die Zitronensäure von Beckmanns und auch davon kann man nie genug im Haus haben. Zum Entkalken etwa.

Wie auch beim Badesalz-Rezept braucht ihr Lebensmittelfarbe. Nur diesmal darf es ums Verrecken keine flüssige Lebensmittelfarbe sein. Warum sollte auf der Hand liegen. Natron + Zitronensäure + H2O = mächtig Blubber.
Es soll aber nicht in eurer Schüssel blubbern, sondern erst später im Bad. Daher nehmt z.B. die Pulverfarbe aus dem Regeal der Backzutaten. Meine ist von "Brauns Heitmann". Es gehen aber auch verträgliche Pigmente aus dem Künstlerhandel oder pulverige Pflanzenfarben aus dem Spezialhandel.

Wie gehabt braucht ihr auch etwas für den Duft. Das können Parfumöle sein oder ätherische Öle. Und die gibt es in der Apotheke oder überall wo es Duftlampen und Zubehör zu kaufen gibt. Oder im Spezialhandel.

Bleiben zwei Zutaten die Schwierigkeiten bereiten. Fluidlecithin und Kakaobutter.

Ich habe versucht Fluidlecithin in der Apotheke zu bestellen. Der Apotheker runzelte verwirrt die Stirn, tippte etwas auf seiner Tastatur herum und sagte mir zu für den kommenden Tag Fluidlecithin zu besorgen. Am nächsten Tag überreichte er mir gefühlte 1l eines Nahrungsergänzungmittel. Lecithinsaft. Nein, damit können wir das Fluidlecithin in diesem Rezept nicht ersetzen. Wir brauchen den Rohstoff für kosmetische Produkte, kein Säftchen. Den Versuch ob eine Apotheke Kakaobutter besorgen kann, habe ich mir erspart. Schokolade wäre zwar annähernd richtig, aber eben doch nicht ganz. ;-)

Also auf zu den Spezialhändlern - bei denen ihr die erstgenannten Zutaten nur nach einem Preisvergleich kaufen solltet, denn sie sind nicht immer die Preiswertesten. Was der Supermarkt vorrätig hat, ist dort meist deutlich billiger und das gilt vor allem für die Ladengeschäfte. Auch online heisst es vergleichen, denn der Preis der Zutaten schwankt zwischen den einzelnene Anbietern um gut 100%.

Karlsruher können zu Janson in der Kaiserpassage gehen. Janson hat die Meisten Rohstoffe zur Kosmetikmacherei vorrätig, ist aber nicht preiswert. Aber ich wurde dort bislang immer ausgezeichnet beraten. Sowohl der Besitzer als auch seine Angestellte kennen sich blendend aus und ihre Tipps ersparen schon mal den Kauf eines Rezeptheftes. Wer sich beraten lassen möchte, kleine Mengen zum 'erst Mal versuchen' braucht oder wem ganz plötzlich noch eine Zutat ausgegangen ist, ist in einem Ladengeschäft für Naturkosmetik gut aufgehoben.

Online-Shops für Kosmetikmacherei gibt es einige, aber nicht viele sind mir positiv aufgefallen. Auch hier sind viele ziemlich teuer und einige haben nur eine überschaubare Auswahl. Will man alle Zutaten in einem Shop bestellen würde ich entweder zu Gisella Manske oder dem Dragonspice eShop(Affiliate) raten.
Beide haben ein ziemlich gutes Preis-Leistungsverhältnis. Bei Gisella Manske muß man allerdings per EMail bestellen und es gibt keinen echten Online-Shop. Bei Dragonspice hatte ich zuletzt 2005 bestellt, als ich etwas fürs LARP-Kochbuch brauchte und dann erst gestern wieder um für die Weihnachtsgeschenkmacherei eingedeckt zu sein. 2005 war ich wohl zufrieden... gestern schnarchte der Shop. Aber sowas von ...

Weitere Bezugsquellen findet ihr bei Hobby-Kosmetik oder bei Die Aufrührer. Die Seite kann ich jedem ans Herz legen, der sich etwas mehr mit den Rohstoffen beschäftigen möchte.

Bis auf die Formen braucht man eigentlich keine spezielle Ausrüstung für dieses Rezept. Eine normale Küchenwaage mit 1 g Einteilung ist noch ausreichend, aber das ändert sich schnell mit der Komplexität der Rezepte. Das betrifft aber nur Jene, die nicht nur für Weihnachtsgeschenke Kosmetik und Badeprodukte rühren wollen.

Um Kakaobutter oder Wachse zu schmelzen, habe ich mir auf dem Flohmarkt eine alte Emaille-Stielkasserolle mit Ausgießer besorgt. Man kann aber ein Schott-Becherglas direkt auf den Herd stellen. Zum Rühren nutze ich einen normalen Kochlöffel, der für Kosmetik und Badekram reserviert ist.

Ach noch was: Falls ihr - wie ich beim ersten Versuch - das Rezept verdoppelt um genug Pralinen für Geschenke und euch selbst zu haben, kauft direkt 100ml Fluidlecithin. 10 ml reichen gerade so nicht für 2 Portionen.

Man muß die Pralinen auch nicht zwingend parfumieren (oder färben). Sie riechen pur sehr lecker nach Kakao. Aber dann beschwert euch nicht, wenn jemand versucht reinzubeissen. ;-)


Und so sieht es aus, wenn eine Badepraline auf warmes Wasser trifft:



 
 








Dragonspice Naturwaren



Posted by Mela Eckenfels

12/06/2009 at 17:09:00

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Zeichnung: Squirrel

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Posted by Mela Eckenfels

07/30/2009 at 08:05:36

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DIY: Dust Puppy Making Of

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An sich ist es ja das totale Klischee:

Der Mann kommt nach Hause. Aus der Küche riecht es nach frisch gebackenem Brot und die Gattin sitzt auf der Couch, stopft und stickt.

Auch noch ein Klischee wenn DAS dabei herauskommt?






Begonnen hat es mit diesem Problem. Motten waren nicht wirklich lieb zu einem kuschligen, warmen Wollpulli. Der Gesamtzustand machte ihn eigentlich zu schade zum Wegwerfen, aber ein Loch mitten auf der Brust repariert man auch nicht einfach mal so, dass der Pulli hinterher wieder ansehnlich ist. Na gut, meine handarbeitsbegabten Großmütter hätten es vielleicht hingekommen .. ich Handarbeitsverweigerer sicherlich nicht. Aber selbst ich lasse mich zu früher zutiefst verhassten Tätigkeiten hinreissen, wenn ein geekiges Endergebnis vor dem inneren Auge steht.




Begonnen habe ich ....


... mit der lästigen Aufgabe des Stopfens. Mangels Stopfei oder -pilz diente ein Glasschälchen als Hilfsmittel. ( Danke an Maex für diese Idee!) Schön ist das Gestopfte nicht, und auch total schnuddelig. Aber man sieht es ja im Endeffekt auch nicht mehr und es soll vor allem verhindern dass sich das Loch vergrößert und sich Laufmaschen bilden.

Der Stickrahmen wurde beim Stopfen nicht benutzt, er diente mir nur als Lagemarkierung für den Dustpuppy-Körper und half den Körper schön rund werden zu lassen. Ich hatte ihn nur schon auf den Pulli gefummelt bevor ich mich dran erinnerte das ich ein Bild machen wollte.Und ich scheute die Mühe das zu wiederholen.



Am Körper sieht man das sich meine Stickkünste im Vergleich zur Grundschule nicht wirklich verbessert haben. Kein Wunder, hab ich die Arbeit nach vielen frustrierenden Stunden im Handarbeitsunterricht (nur Jungen durften Werken und das im 20. Jahrhundert!) gemieden wie der Teufel das Weihwasser. Aber ... der Murks in der Mitte wird ja später von den Augen kaschiert. Glücklicherweise. Benutzt habe ich hier schwarze Angorawolle.




Die Augen habe ich erst auf Papier vorgezeichnet, ausgeschnitten, dann aus Fleece aufgeschnitten und dann auf dem Pulli festgesteckt damit das ganze beim Anheften nicht verrutscht. Beim Anheften haben sich dann leider schwarze Fusseln der Angorawolle durch den weißen Fleece gezogen. Dadurch haben die Augen so einen 'Schmutzrand'.



Die schwarzen Pupillen habe ich nicht vorgezeichnet, nur frei Schnauze aus doppelt genommenem, schwarzen Fleece ausgeschnitten. Macht natürlich auch etwas weniger Aufwand als zwei einzelne Pupillen anzunähen (*faul*). Damit sieht das Dust Puppy auch schon richtig nach Dustpuppy aus. Selbst ohne Füße. Aber ein Dustpuppy braucht Füße damit es ein Dustpuppy ist.

Das einzig vorhandene Fleece im Haus, welches so in etwa in Richtung Hautfarbe ging war rosafarben. Meinem Göttergatten eigentlich zu rosa, aber die Füßchen sind ja nicht soo groß, also habe ich ihn eben mal überstimmt.



Auch die Füße habe ich Freihand nach der Vorlage erst einmal vorgezeichnet und dann aus - wieder mal - doppelt genommenem Fleece ausgeschnitten. Wollte mich da nicht noch mit rechtem Fuß und linkem Fuß verheben. ;-)

Dabei ist mit dann aufgefallen das es keine dumme Idee gewesen wäre, die Füße zuerst aufzunähen udn den Körper dann darüberzusticken. Aber zu spät ist zu spät. Also hab ich die Füße oben etwas eingeschnitten und zwischen die Haare geschoben, damit es nicht ganz so unbeholfen angesetzt aussieht.



Damit die Füße nicht aussehen wie zwei rosafarbene Bollen an einem fluffigen Körper, habe ich mit schwarzem Nähgarn Zehen zumindest angedeutet. Wieder einmal sieht man das Sticken nicht gerade meine Paradefähigkeit ist. Aber hei... aus dem scheinbar rettungslos verlorenen Pulli wurde ein echtes Geek-Kleidungsstück.

Gesamtarbeitszeit: ca. 5-6 Stunden

Danke an Illiad für die Inspiration und ein Jahrzehnt Userfriendly.


Posted by Mela Eckenfels

02/19/2009 at 14:33:22

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Influenza Virus, unvollständig

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Mir ist die Wolle erst mal ausgegangen, leider, aber mein Göttergatte musste es schon mal ablichten.


Plush Influenca Virus




Posted by Mela Eckenfels

11/19/2008 at 23:24:43

Posted in Nähen

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