Script Frenzy
Neben dem National Novel Writing Month der jedes Jahr im November stattfindet, führen die Macher das NaNoWriMo ein zweites Event durch. Script Frenzy, findet ebenfalls jährlich statt und widmet sich gänzlich dem szenischen Schreiben. In vier Kategorien - Film-Drehbuch, TV-Drehbuch, Theaterstück oder Comic-Script - treten die Teilnehmer an, um der Aufgabe 100 Seiten Script in 30 Tagen zu schreiben Herr zu werden.
Es werden 100 Seiten - statt 50.000 Worten beim NaNoWriMo - als Vorgabe genutzt, da beim Schreiben von Drehbüchern ganz bestimmte Formate gelten. Eine Seite besteht so vor allem aus Leerzeilen und Einrückungen um das Script für Darsteller, Crew und Regisseure übersichtlich zu halten.
Bisher haben sich 16594 Teilnehmer angemeldet. Deutlich weniger als üblicherweise beim NaNoWriMo. Auch ich wollte ursprünglich nicht teilnehmen, da derzeit wirklich genug offene Baustellen um mich herumfliegen und ich durch die vermaledeite Grippe 6 Wochen des Jahresanfangs fast gänzlich für die Arbeit verloren habe. Aber, nunja. Dummerweise wachte ich im Januar mit einer Idee auf und diese hat sich seit dem noch vertieft. Also gebe ich dem Script Frenzy einen Versuch, zumal es schlicht Spaß macht zu wissen, dass man sich mit anderen um die Wette abstrampelt.
Natürlich habe ich es bislang nicht geschafft eine Outline zu erstellen und Writing your first play ist nur angelesen.
Die Vorzeichen sind nicht gut, aber das ist bei mir doch eigentlich Standard.
Für den Script Frenzy 2010 werde ich mich an einem Bühnenstück versuchen und das Thema ist ein Piratiges. Sicherheitswahn, ELENA, Vorratsdatenspeicherung und wie es aufs Leben der Menschen wirkt ... nur um euch mal die Richtung anzudeuten.
Da ich meine Pappenheimer kenne, wird die Hauptschwierigkeit für mich darin bestehen, den erhobenen Zeigefinger aus der Geschichte rauszuhalten und ein ernstes Thema so aufzubreiten, dass es dennoch unterhaltsam ist.
Wünscht mir Erfolg.
Auftritt: Der innere Zensor
Puh. Das war ein Monat. Echt unglaublich. NaNoWriMo. Ich sach euch. Wer den Scheiß erfunden hat den sollte man auf Lebenszeit von der Tastatur fernhalten. Auf Lebenszeit!
Inneren Zensor ausschalten. Ja glaubt ihr denn ihr könntet ohne uns auskommen? Glaubt ihr das etwa?
Wenn wir nich wären. Ich sach euch. Ich meine, was hats bei Kafka gebracht? Der hat nich auf den von uns hören wollen, der ihm zugeteilt worden ist. Bis auf den Tag an dem er in sein Testament schrieb das der ganze Scheiß vernichtet gehört. Aber hat man danach auf ihn gehört? Denkste! Und wisst ihr was aus Kafkas innerem Zensor geworden ist? Der ist in REHA! IMMER NOCH!
Aber ich schweife ab. Und Schuld daran ist nur DIE DA! Die schweift nämlich auch immer ab und macht mich ganz wirr. Mit ihrer Aufmerksamkeitsspanne eines Spatzes soll auch noch jemand klar kommen. Gerade noch hört sie man eine Sekunde zu und dann rennt sie schon wieder davon und schaut mal kurz ob neue Mails da sind.
ICH KANN SO NICHT ARBEITEN!
Und dann auch noch NaNoWriMo. Ich meine.. ich bin das ganz cool angegangen. Ich kenn sie ja. Zehn Worte schreiben, fünf mal umbauen und dann muß ich ihr sagen das es immer noch Scheisse ist. Meistens lässt sie es dann sein und glaubt mir.. das ist besser für uns alle!
Zuerst dachte ich ja auch der Kelch geht ganz an mir vorbei. Aber dann holt die 5 vor Mitternacht diesen alten Dreckstraum aus der alten verspinnwebten Ideenschachtel und will daraus ein Buch machen. Ich sagte ihr gleich das sie hohl dreht... und dann ist die hingegangen, hat mich geknebelt, gefesselt und mit spreadeagled mit Gaffatape an die Wand geklebt!!! Ja könnt ihr euch das vorstellen? Ich meine.. Zensorengewerkschaft! Rotes Kreuz! Amnesty International! Kinderschutzbund! Tierschutzverein! Irgendjemand! TUT DOCH WAS!
NaNoWriMo: Vorbei
Und nun fühle ich mich ziemlich genau so:
Alle 2009 NaNoWriMo-Cartoons gibt es bei Inkygirl (@inkyelbows).
NaNoWriMo: Aufgeben ist lame
Aber ich habe mich entschlossen mich weiterhin so gut zu schlagen wie eben möglich.
Rein theoretisch könnte ich es schaffen wenn
- ... ich es schaffen jeden Tag mindestens 5100 Wörter zu schreiben UND
- ... keinen weiteren Tag aussetze UND
- ... nichts weltliches dazwischen kommt UND
- ... mir die Ideen nicht ausgehen UND
- ... ich jeden Tag mindestens 8 Stunden schreibe UND
- ... die Unterstützung meines Göttergatten nicht nur darin besteht lauthals nach der nächsten Mahlzeit zu verlangen.
Zumindest die letzte Bedingung ist absolut unwahrscheinlich und selbst an einem sehr guten Schreibtag bin ich nach 3000 Wörtern normalerweise vollkommen alle, leergeschrieben und platt.
Aber Aufgeben ist lame.
NaNoWriMo I

Writingwoman hat mich in quasi allerletzter Sekunde dazu überredet dieses Jahr am (Inter-)National Novel Writing Month kurz NaNoWriMo teilzunehmen. Aus diesem Grund dürfte es im Verlauf des Novembers auch etwas ruhiger im Blog werden. D.h. wenn ich am Ball bleibe. Wenn ichs nicht schaffe am Ball zu bleiben, werdet ihr das schon an der gestiegenen Postingfrequenz merken.
Für den NaNoWriMo habe ich mir ein Traumfragment aus meiner Sammlung loser Plotideen gegriffen und bislang 5 DIN A 4 Seiten aufs Papier gebracht.
Gerade, während des Frühstücks, waberte nun so der frische Plot in meinem Hirn rum und der unschuldige Gedanke dass ich gerne wüsste wie es weitergeht und deswegen nach dem Frühstück doch vielleicht etwas lesen könne schoß mir durch den Kopf. Bis mir aufging dass ich dieses Buch weiterschreiben muß um zu wissen wie es weitergeht.
Mist, dabei wäre es soviel einfacher einfach zu konsumieren, statt zu produzieren...












