Mein Twitter-Zuckerschock
Gestern habe ich ein paar Leute unfollowed die mir eigentlich als Personen lieb und teuer sind. Leute, deren Blogs ich schätze und die ich für kompetente und patente Menschen halte. Theoretisch ja DER super Grund ihnen zu folgen. Aber sie sind aus meiner Liste entfernt worden und eine gute Handvoll weiterer Twitterer steht auch schon schwer auf der Kippe. Warum?
Nach meinem Gefühl nimmt der Trend zum 'wertvoll' Twitern unangenehm zu. Da sitzt eine Horde Leute scheinbar nur noch vor dem Bildschirm und versucht einen großartigen/lustigen/originellen/einmaligen Tweet nach dem anderen rauszuhauen. Warum? Entweder wohl um bewundert zu werden, von Twitkrit besprochen zu werden oder für Twitterlesungen in Betracht zu kommen. Vielleicht aber auch einfach weil es ein Trend ist und die Anderen das ja auch so machen.
Es kommen tatsächlich nicht selten großartige Tweets bei diesem intellektuellen Twitter-Wettspringen heraus. Warum also die Leute dafür entfollowen, obwohl sie Twitter doch bereichern? Meine Gründe. 1. Die Twitterer werden für mich unauthentisch. Ich erlebe sie nur im virtuellen Wettkampf um den originellsten Tweet, aber ich erlebe nicht mehr wer da twittert. Meine Following-Liste gerät zu einem Wachsfigurenkabinett. 2. Wenn man versucht 5 Mal die Stunde originell und witzig zu sein, gelingt es meist nur 1x und die restlichen vier Versuche klingen allenfalls bemüht. 3. Wird meine Timeline mit lauter hochwertigen Tweets zugespammt, fühle ich mich wie ein Kind das sich einmal quer durch den Bonbonladen gefressen hat um danach noch 10 Bällchen Eis mit sauviel Sahne zu verdrücken. Nämlich: kotzübel. 4. 4 Sterne Menüs und Tafelspitz ist was fürs Wochenende. Unter der Woche brauche ich Erbsensuppe oder Currywurst mit Pommes.
Wie mein Gestaltungslehrer immer sagte: Weniger ist mehr.
Ich bewundere euch viel mehr für das was ihr seid, als für das was ihr versucht darzustellen.
P.S.: Dank des neuen Twitter-Features ist es ja glücklicherweise möglich die Betreffenden weiter gelistet zu lassen
Nach meinem Gefühl nimmt der Trend zum 'wertvoll' Twitern unangenehm zu. Da sitzt eine Horde Leute scheinbar nur noch vor dem Bildschirm und versucht einen großartigen/lustigen/originellen/einmaligen Tweet nach dem anderen rauszuhauen. Warum? Entweder wohl um bewundert zu werden, von Twitkrit besprochen zu werden oder für Twitterlesungen in Betracht zu kommen. Vielleicht aber auch einfach weil es ein Trend ist und die Anderen das ja auch so machen.
Es kommen tatsächlich nicht selten großartige Tweets bei diesem intellektuellen Twitter-Wettspringen heraus. Warum also die Leute dafür entfollowen, obwohl sie Twitter doch bereichern? Meine Gründe. 1. Die Twitterer werden für mich unauthentisch. Ich erlebe sie nur im virtuellen Wettkampf um den originellsten Tweet, aber ich erlebe nicht mehr wer da twittert. Meine Following-Liste gerät zu einem Wachsfigurenkabinett. 2. Wenn man versucht 5 Mal die Stunde originell und witzig zu sein, gelingt es meist nur 1x und die restlichen vier Versuche klingen allenfalls bemüht. 3. Wird meine Timeline mit lauter hochwertigen Tweets zugespammt, fühle ich mich wie ein Kind das sich einmal quer durch den Bonbonladen gefressen hat um danach noch 10 Bällchen Eis mit sauviel Sahne zu verdrücken. Nämlich: kotzübel. 4. 4 Sterne Menüs und Tafelspitz ist was fürs Wochenende. Unter der Woche brauche ich Erbsensuppe oder Currywurst mit Pommes.
Wie mein Gestaltungslehrer immer sagte: Weniger ist mehr.
Ich bewundere euch viel mehr für das was ihr seid, als für das was ihr versucht darzustellen.
P.S.: Dank des neuen Twitter-Features ist es ja glücklicherweise möglich die Betreffenden weiter gelistet zu lassen
Buchhändlerinnencasting
Ach je.
Eines meiner Lieblingsblogs "Buchhändleralltag und Kundenwahnsinn" schließt die Pforten. Grund: Kein überdramatisierter Abschied aus der Blogsphäre, sondern schlicht und nachvollziehbar wegen eines Berufswechsels. Wenn man in keiner Buchhandlung arbeitet, in die Kunden reinrennen und Partygeschirr verlangen können, kann man auch schlecht darüber schreiben.
Was machen wir nun? Casten wir die nächste Buchhändlerin mit schrägen Kunden und Schreibtalent?
Eines meiner Lieblingsblogs "Buchhändleralltag und Kundenwahnsinn" schließt die Pforten. Grund: Kein überdramatisierter Abschied aus der Blogsphäre, sondern schlicht und nachvollziehbar wegen eines Berufswechsels. Wenn man in keiner Buchhandlung arbeitet, in die Kunden reinrennen und Partygeschirr verlangen können, kann man auch schlecht darüber schreiben.
Was machen wir nun? Casten wir die nächste Buchhändlerin mit schrägen Kunden und Schreibtalent?
Käppi-Code
Was ein Käppi-Code ist? Asphars Version der Gepardenforelle. Ob er den Wettstreit gewinnt? In wenigen Stunden wissen wir es.
Nicht wundern ...
.. ich versuch nur grade mal wieder ScribeFire zu verwenden.
Mit nur mässigem Erfolg.
Mit nur mässigem Erfolg.
250.000
http://mela.de/
Anzahl Treffer seit 14.05.2005: 250000
Wow, eine Viertelmillion gezählte Besucher. Zusätzlich kommen die Besucher ohne aktiviertes Javascript oder Nur-RSS-Reader-Leser. Das ist doch schick für so ein kleines Blog wie dieses
Sag nochmal einer ...
... Blogger seien irre.
Bei diesem Stickblog bin ich nahe daran genau das zu sagen. Dann aber wieder ... was eine Idee. Wie blödsinnig toll. Einfach sinnlos, aber warum soll man nicht einfach etwas machen weil man eben kann?
Zum Blog.
Feedreader
Monatelang habe ich kaum fremde Blogs gelesen. Sowas führt im Endeffekt zu weniger Kommentaren die man als Blogger tätigt und das im Endeffekt wieder dazu dass weniger Menschen auf das eigene Blog zurückgeführt werden, was wiederum zu weniger Präsenz in der Blogosphäre führt. Viel wichtiger aber.. man ist auch deutlich weniger gut informiert.
Warum aber habe ich mit dem Bloglesen aufgehört?
Einmal interessieren mich wirklich wahnsinnig viele Blogs da draussen. Die Auswahl welche ich lesen möchte, welche ich aus beruflich-informativen Gründen lesen sollte oder gar müsste, ist riesig. Der Zeitfaktor den es braucht, ab einer gewissen Feedanzahl, auch nur die Überschriften des aktuellen Tages zu parsen und auszuwählen in welche Artikel man nun tiefer einsteigen möchte ist immens. Und Blogs sollten ja nicht die einzige Informationsquelle bleiben.
Wenn der Kopf das reinste Chaos ist, man sich gar nicht selbst strukturiert bekommt, dann fallen hunderte spannender, interessanter, lehrreicher und informativer Blogs einfach mal als weniger relevant hintenrunter. So sehr es weh tut.
Um Blogs auch wirklich effektiv lesen zu können braucht meinen einen guten Feedreader. Lange Zeit habe ich Sage verwendet und war damit mehr oder weniger zufrieden. Nicht ganz. Das Verhalten von Sage kann man zwar weitgehend konfigurieren, aber es gelang mir nicht es bis zur vollständigen Zufriedenheit zu tun.
Dennoch habe ich Sage sehr lange verwendet. Bis es mich nervte das die Sage-Sidebar doch eine Menge Platz klaut und immer mehr Bloginhalte aus verlinkten Youtube-Filmchen bestanden.
Mein Leib und Magen-System ist nun mal FreeBSD. Ich möchte es nicht missen, ich möchte es gegen kein noch so gutes Linux austauschen. Der Nerv-Faktor ist im alltäglichen Umgang durch die Bank höher als mit FreeBSD. Bis auf den kleinen Umstand das Flash und FreeBSD nicht so richtig zusammengehen.
Sowas wie ein Relaunch
Regelmässige Blogbesucher haben es gemerkt: Ein neues Theme, ein neuer Blogtitel, eine aufgeräumte Seitenleiste ...
Grund dafür sind unter anderem die stark sinkenden Besucherzahlen. Gegenüber der Hochphase rund um die Veröffentlichung des "Kochbuch für Geeks" im letzten Jahr, haben die Besucher/Monat rund um die Hälfte abgenommen und das nagt doch am Bloggerstolz. Natürlich liegt es nicht zuletzt daran das meine Blogfrequenz abgenommen hat und wenn ich schreibe die Themen sagen wir ... eher flach bleiben. Der Leser mag manchmal den Tiefgang vermissen.
Den vermisse ich auch manchmal
aber das Blog hier ist eben reines Privatvergnügen. Irgendwas zwischen Seelenmülleimer, Linkkippe, Aufregplattform, Rezeptnotizzettel, Selbstbeweihräucherung und .. keine Ahnung was noch alles. Und gerade wenn man Hirn mal wieder nicht aus dem ersten Gang in den Zweiten schalten mag - und genau das Problem verfolgt mich dieses Jahr scheinbar beständig - schlägt sich das auch im Blog nieder. Erstens in der Frequenz und zweitens .. haja, es bleibt alles etwas flacher.
Der Titel war mir allerdings schon länger ein Dorn im Auge. Dröge, unkreativ .. so .. Befindlichkeitsbloggerartig. Nicht das es nicht zuträfe aber man muß das Schild ja nicht schon im Namen vor sich hertragen. Der Neue dürfte nicht wesentlich besser sein, aber im Moment gefällt er mir besser und daher bleibt er nun erst mal so.
Die Seitenleiste versucht mit weniger Informationen und vor allem auch mit weniger Bildchen zu überfrachten, ganz im Sinne von 'weniger Information ist manchmal mehr'. Die Twitter-Badge konnte ich mir dennoch nicht verkneifen. Mea Culpa.
Was jetzt noch zu tun ist, damit der Relaunch komplett ist: Die Seiten Über mich und Bücher müssen mit Inhalt gefüllt werden. Die Headergrafik ist zwar sehr hübsch, aber ich werde sie noch auf Basis eigener Bilder umbauen. (Wozu fotografiere ich so fleissig? Sicher nicht um mich dann mit fremden Werken schmücken zu müssen.)
Was nicht getan werden wird: Eine Themenänderung oder Einschränkung. Darüber hab ich zwar nachgedacht um auch thematisch mehr Struktur ins Blog zu bringen, aber mich doch schnell und deutlich dagegen entschieden. In allererster Linie mache ich das ja für mich und zum eigenen Spaß und (sorry) erst in zweiter Linie für meine Leser. (Die mir dennoch lieb und teuer sind oder - hey - würde ich sonst Bücher schreiben?)
Also viel Spaß mit meinem teilweise generalüberholten Blog.
Was ich mir vornehme:
Generell mehr zu schreiben, auch mehr über meine Arbeit - die dieses Jahr leider nicht unbedingt rund läuft weswegen es auch hier im Blog hängt.
Grund dafür sind unter anderem die stark sinkenden Besucherzahlen. Gegenüber der Hochphase rund um die Veröffentlichung des "Kochbuch für Geeks" im letzten Jahr, haben die Besucher/Monat rund um die Hälfte abgenommen und das nagt doch am Bloggerstolz. Natürlich liegt es nicht zuletzt daran das meine Blogfrequenz abgenommen hat und wenn ich schreibe die Themen sagen wir ... eher flach bleiben. Der Leser mag manchmal den Tiefgang vermissen.
Den vermisse ich auch manchmal
Der Titel war mir allerdings schon länger ein Dorn im Auge. Dröge, unkreativ .. so .. Befindlichkeitsbloggerartig. Nicht das es nicht zuträfe aber man muß das Schild ja nicht schon im Namen vor sich hertragen. Der Neue dürfte nicht wesentlich besser sein, aber im Moment gefällt er mir besser und daher bleibt er nun erst mal so.
Die Seitenleiste versucht mit weniger Informationen und vor allem auch mit weniger Bildchen zu überfrachten, ganz im Sinne von 'weniger Information ist manchmal mehr'. Die Twitter-Badge konnte ich mir dennoch nicht verkneifen. Mea Culpa.
Was jetzt noch zu tun ist, damit der Relaunch komplett ist: Die Seiten Über mich und Bücher müssen mit Inhalt gefüllt werden. Die Headergrafik ist zwar sehr hübsch, aber ich werde sie noch auf Basis eigener Bilder umbauen. (Wozu fotografiere ich so fleissig? Sicher nicht um mich dann mit fremden Werken schmücken zu müssen.)
Was nicht getan werden wird: Eine Themenänderung oder Einschränkung. Darüber hab ich zwar nachgedacht um auch thematisch mehr Struktur ins Blog zu bringen, aber mich doch schnell und deutlich dagegen entschieden. In allererster Linie mache ich das ja für mich und zum eigenen Spaß und (sorry) erst in zweiter Linie für meine Leser. (Die mir dennoch lieb und teuer sind oder - hey - würde ich sonst Bücher schreiben?)
Also viel Spaß mit meinem teilweise generalüberholten Blog.
Was ich mir vornehme:
Generell mehr zu schreiben, auch mehr über meine Arbeit - die dieses Jahr leider nicht unbedingt rund läuft weswegen es auch hier im Blog hängt.
Twitter-Grid
200.000
200.000 Hits Besucher seit Beginn der Zählung. Danke Besucher!
P.S: Natürlich war 'Hits' falsch. Ich meine damit die Anzahl der Besucher.
P.S: Natürlich war 'Hits' falsch. Ich meine damit die Anzahl der Besucher.










