Szenen einer Ehe: Die beste Kundin
Mela: ... von Langenscheidt ...
Bernd: Was hast du mit Nachschlagewerk-Verlagen zu tun?
Mela: Ich bin ihr einziger, letzter und bester Kunde?
Bernd: (trocken) Ja, das stimmt wohl.
Blogparade: Wie habt ihr Fremdsprachen gelernt?
Vorweg, ich bin Legasthenikerin und habe ADS. Beides ist nicht unbedingt eine Win-Basis zum erfolgreichen Erlernen einer Fremdsprache.
Kindergarten und Grundschule
Glücklicherweise durfte meine Generation noch ohne Chinesisch ab Kindergarten aufwachsen. Wir spielten und unsere Kindergärtnerinnen lasen Geschichten auf Deutsch vor. Aber an den meisten Tagen fand einfach statt, was man heute dann fachlich “Freies Spiel” nennt. Und so sollte das auch sein, meiner Ansicht nach.
Auch die Grundschule war frei von Fremdsprachen-Unterricht und das war gut so. Ich habe zwar schon damals leidenschaftlich gerne Aufsätze geschrieben, aber meine Rächtschraibunk brachte auch hartgesottene Lehrer zum Weinen.
Auch ansonsten lebten wir zwar nahe der US-Airbase Sembach und einige amerikanische Familien hatten sich in unserem Neubaugebiet ein Häuschen gemietet, aber Gespräche mit deren Kindern blieben eher etwas einsilbig.
Das Drama begann mit dem Übergang zum Gymnasium. Englisch und Mathe waren bald meine Horrorfächer. Vor allem das Vokabellernen war meine Nemesis. Jedes Mal wenn ich nur das Vokabelheft auspackte, schaltete mein Hirn auf geistigen Bildschirmschoner.
Die 6. Klasse musste ich dann auch wegen meiner unterirdischen Leistungen in diesen beiden Fächern wiederholen.
Ab der 7. Klasse wurde es nicht unbedingt besser. Dank Nachhilfe rutschte ich immer gerade so durch, aber jetzt war noch Latein dazu gekommen.
Latein hatte ich ganz bewusst gewählt und Französisch vorgezogen. Das hauptsächlich aus zwei Gründen. Ich habe eine sehr vom Hören abhängige Legasthenie. Das heißt, ich schreibe oft, wie ich etwas höre. Dadurch entstehen zum Beispiel die typischen Verwechslungen zwischen einem harten D und T oder aber ich lasse stimmlose Endungen weg. Noch heute fange ich an phonetisch zu schreiben, wenn ich müde werde (mea culpa an alle meine Editorinnen und Lektorinnen). Französisch ist keine sonderlich geeignete Sprache, wenn man ständig versucht die Worte so niederzuschreiben, wie sie beim Hören klingen (und man dann auch noch einen kleinen Knick in der Verarbeitung des Gehörten hat). Ausserdem war ich damals schon ein Geschichts-Nerd und mich reizte die Aussicht, im Lateinunterricht ständig alte Sagen und Geschichten lesen zu dürfen.
Demzufolge war der Lateinunterricht meine Hassliebe. Ich liebte die Geschichten in den Lehrbüchern, aber ich war ein hoffnungsloser Fall. Die Sprache tatsächlich zu lernen überforderte mich völlig.
Je länger ich auf dem Gymnasium blieb um so mehr hinkte ich in puncto Fremdsprachen hinterher. Ich habe wirklich alles versucht. Ich habe stapelweise Bücher über Lernmethoden gelesen. Ich habe mir die Vokabel auf Poster geschrieben und übers Bett gehängt und sie hingen auch an der Wand gegenüber dem Klo und der Badewanne. Egal wie oft ich sie ansah, egal wie oft ich paukte, egal wie oft ich die Zeit meiner Nachhilfelehrer vergeudete … sie blieben einfach nicht in meinem Kopf hängen.
In der 10. Klasse stand ich mal wieder auf der Kippe, aber an sich hätten meine Englischleistungen noch für eine 4 ausgereicht. Meine Englischlehrerin erklärte mir süffisant auf einem Ausflug, es hätte jetzt dann doch nicht für eine 4 gereicht. Ich und alle anderen wussten, es lag nicht an meinen Englischleistungen, sondern daran, dass unser Direktor Solidarität nicht mochte. Und als Klassensprecherin hatte ich mich zu Schülern solidarisch gezeigt, die von der Schule unfair behandelt worden waren. Nur sagen es meine Eltern leider anders und das war es dann mit meiner Gymnasialkarriere.
Während meiner Gymnasiallaufbahn hatte ich mir gelegentlich etwas Geld als Babysitterin bei den US-Familien in unserem Dorf verdient. Für die einfache Verständigung reichte mein Englisch gerade so aus. Richtige Unterhaltungen konnte ich nicht führen.
Mein Latinum hatte ich natürlich auch nicht geschafft.
Ausbildung
Zur Ausbildung (schulisch) gehörte kein Sprachunterricht, aber ich hatte Zusatzunterricht belegt, um meine Abschlüsse nachzuholen. Hier erlebte ich es zum ersten Mal, richtig gut in Englisch zu sein. Schlicht, weil das Niveau sich maximal auf der 8. Klasse Gymnasium erlebte. Insofern war es wohltuende Erholung.
Allerdings wurden die Ausbildung und ich nicht glücklich miteinander und wir trennten uns unter Absingen schmutziger Lieder nur 1 1/2 Jahre später.
Die Zeit der 100 Anläufe
Endlich fern von Zuhause war meine berufliche Perspektive erst einmal ‘Jobben’. Dennoch habe ich über die Jahre hinweg mehrere Anläufe genommen, meine Abschlüsse nachzuholen. Darunter u.a. eine Abendschule. Hier durfte ich dem Englischunterricht weitgehend fern bleiben, denn der Rest der Klasse arbeitet weit unter meinem Niveau.
Wie das kam?
In der Zwischenzeit hatte ich angefangen Bücher meiner Lieblingsautoren auf Englisch zu lesen, weil ich nicht auf die deutsche Übersetzung warten wollte. Zuerst war das eine harte Sache und ich buchstabierte mich mehr schlecht als recht und immer mit dem Wörterbuch daneben durch die Seiten. Mit der Zeit wurde es flüssiger.
Trotz einem Notendurchschnitt im Bereich 1.x blieb jeder meiner diversen Anläufe ergebnislos. Meine Gesundheit goutierte die Doppel- teils Dreifachbelastung nicht wirklich gut.
Die Zeit in der IT
Die einfache Erkenntnis, die ich aus dieser Zeit mitnahm war, dass ich einerseits sehr gut autodidaktisch lerne und es mir mehr bringt, wenn ich in meinem eigenen Tempo lerne. So brachte ich mir in wenigen Jahren genug Wissen bei, um selbstständig als Unix-Systemadministratorin zu arbeiten.
Die Lingua franca der Computerindustrie ist Englisch. Und zu den freiwillig und gerne gelesenen Romanen kamen nun noch tonnenweise Manpages und andere Fachliteratur. Auch hier lief es am Anfang ziemlich zäh und ich musste mich für jeden weiteren Text neu überwinden, doch mit jedem Text lief es ein bisschen besser.
In dieser Zeit wurde ich auch öfter als Dozentin für Systemadministration und verwandte Themen gebucht. Teilweise unterrichte ich in Umschulungsmaßnahmen, zu denen nur Hochschulabsolventen zugelassen wurden.
Jedes englischsprachige Dokument sorgte dort für Unmut und Probleme und ich stellte irritiert fest, dass selbst Menschen mit Doktortitel Englisch weniger flüssig lasen als ich.
Mein Status zu dieser Zeit: Prima Fachenglisch. Lesen: ausgezeichnet. Schreiben: mau. Sprechen: urks.
Die Zeit nach der IT
Leider goutierte meine Gesundheit auch den Job als Frau in der Not, Feuerwehr und wandelnde Befehlsreferenz nicht sonderlich. Vor allem stand sie nicht auf Großraumbüros.
Also zog ich um ins Heimbüro, um mich meiner ältesten Leidenschaft zu widmen: Dem Schreiben.
2009 kam es dazu, dass wir unser Buch ins Englisch übersetzen sollten. Ich übersetzte meine Kapitel zu Beginn mit viel Mühe und meine Co-Autorin räumte mein Holper-Englisch am nächsten Tag auf. Gegen Ende der Aufgabe hatte ich den Eindruck mein Schriftenglisch würde zunehmend flüssiger.
So eine rasende Wissens-Entwicklung hatte ich lange nicht mehr erlebt. Es fühlte sich ein klein bisschen wie ein Rausch an. Ich war plötzlich süchtig und wollte mehr davon.
Mein Status zu dieser Zeit: Prima Fachenglisch. Prima Küchenenglisch. Lesen: ausgezeichnet. Schreiben: recht gut. Sprechen: urks.
Open University
Meine fehlenden Abschlüsse machten jede höhere Bildung in Deutschland unmöglich. Etwa fünf Jahre NOCH MAL an den Versuch zu hängen mein Abitur nachzuholen, kam nicht in Frage. Ich hatte schon bei den vergangenen Anläufen gemerkt, dass ich mich autodidaktisch deutlich über Abiturniveau gebildet hatte und ich wusste, ich würde mich zu Tode langweilen. Langeweile kommt bei ADS nicht in Frage. Ich wusste, ich würde erneut am Abitur scheitern müssen. Nicht weil ich zu doof bin, sondern weil ich nicht in der Lage bin, langweiligen Kram ausschließlich für Prüfungen und Abschlüsse stur zu pauken und dabei auch nur eine Sache verliere, von dem man nahe 40 nicht mehr so viel hat: Zeit.
Von meiner Co-Autorin Petra hatte ich mal von der Open University gehört. Das kam mir gerade recht. Nicht nur konnte ich dort ohne Abitur studieren, nein ich konnte beziehungsweise musste auch noch auf Englisch studieren.
Auf Englisch! Ich!
Es war ideal um es mir selbst zu zeigen und auch um es allen anderen zu zeigen, die immer an mir gezweifelt hatten.
Ich belegte zuerst einen “Short Course” um einfach mal zu schauen, ob es klappen könnte und ich mich nicht doch überschätze. Ich bestand den Short Course “Start Writing Essays” zwar nicht mit links, aber doch noch relativ leicht.
Zu Beginn schrieb ich meine Essays auf Deutsch und übersetzte sie dann ins Englische. Schon während der Hälfte des 2. Kurses, dem ersten ‘richtigen’ Kurs, begann ich zunehmend direkt auf Englisch zu schreiben.
Soeben habe ich meinen 5. Kurs abgeschlossen und damit die Halbzeit meines BA History with Creative Writing erreicht. Inzwischen schreibe ich wissenschaftliche Essays aber auch literarische Texte und Lyrik flüssig auf Englisch. Trotz einiger Grammatik-Schwächen sind meine englischen Texte oft fehlerfreier als meine deutschen.
Beim letzten Online-Sprach-Einstufungstest habe ich vor ca. 1 1/2 Jahren einen Wert irgendwo zwischen B2 und C1 erreicht (und ich war dabei nicht sehr aufmerksam).
Und irgendwo tief in mir schüttelt die Genugtuung, es wirklich allen gezeigt zu haben, wild ihre Haare,
Während des Fernstudiums fanden immer wieder Tutorials in einem Online-Konferenzraum statt und mein letzter Kurs bot zusätzlich zwei “Day-Schools” an. Dadurch hat sich nicht nur mein Schriftenglisch gebessert, sondern ich kann mich nun auch weitgehend stolperfrei auf akademischem Niveau unterhalten.
Mein Status aktuell: Gutes Fachenglisch. Gutes Küchenenglisch. Lesen: ausgezeichnet. Schreiben: sehr gut. Sprechen: Gut.
Andere Sprachen:
Latein: Reicht nicht einmal mehr aus um kurze Inschriften zu entziffern. Da ich aber ernsthaft darüber nachdenke noch den Master dran zu hängen, überlege ich mein Latinum nachzuholen. Inzwischen würde ich es, glaube ich, eher schaffen als damals in der Schulzeit.
Französisch: Da ich regelmäßig über die Grenze zum Einkaufen fahre, kann ich inzwischen ganz gut die Etiketten lesen.
Deutsche Gebärdensprache (DGS): Ich habe aus Neugierde 1 1/2 Kurse an der VHS belegt. Da es eine sehr visuelle Sprache ist, war sogar das Vokabellernen kaum ein Problem. Inzwischen habe ich leider fast alles wieder vergessen, würde aber gerne bei Gelegenheit mehr lernen.
Szenen des Alltags: Willkommen im Erziehungsstaat
Kassiererin: Den bekommen die jetzt aber nicht mehr. Es ist 10.
Er ist vollkommen überfahren und weiß nicht mal was er fragen oder sagen soll.
Kassiererin: Es ist nach 10 Uhr. Wir sind in Baden-Württemberg. Das ist Alkohol.
Mela: munter Willkommen im Erziehungsstaat.
Er blickt irritiert.
Kassiererin: Ja, genau so isses.
Linksturm Netzneutralität - erm - langsames Internet
Und natürlich brodelt das Internet:
So schön wie Herr Haekelschwein drückt die Misere sonst keiner aus:
Während in Deutschland die Telekom mit dem geordneten Rückbau des Internets beginnt, ist Lesotho ab heute in Street View erfasst.
— Herr haekelschwein (@haekelschwein) April 23, 2013
Caschy plädiert dafür in der Diskussion endlich nicht mehr das verkopfte "Netzneutralität" zu verwenden, sondern das Problem beim Namen zu nennen: Langsames Internet.
Sascha Lobo im Spiegel:
Derzeit lässt sich bis auf wenige Ausnahmen nur zwischen zwei Providergruppen unterscheiden: die, die Netzneutralität abschaffen wollen und die, die noch nicht zugeben, die Netzneutralität abschaffen zu wollen.
Und Nico Lumma sagt viel richtiges dazu, was die Kunden von Telekommunikationsanbietern wollen und was die Telekommunikationsanbieter glauben was ihre Kunden wollen. Da liegen erwartungsgemäß Welten dazwischen. Leider setzt er seine Hoffnung auf die SPD - die sich auch bei diesem Thema nur wieder als zahnloser Tiger erweisen wird. Aber SPD-Mitglied sein, bedeutet ja mit der Enttäuschung leben lernen.
Auch die dümmste Entscheidung ist immer noch für ein herzhaftes "MWAHAHAHAHA" gut. Dafür liebe ich das Internet.
Neue Telekom-Tarife: YouTube reagiert. //@deutschetelekom twitter.com/tr4nt0r/status…
— Tr4nt0r Unchained (@tr4nt0r) April 23, 2013
(Artikel wird vermutlich erweitert.)
Die Bahn. Die Schmerzen.
Was die Deutsche Bahn als Unternehmen einfach nicht begreift (und nie begreifen wird): Sie ist an Vorkommnissen wie diesem alleine schon deswegen schuld, weil sie das System des (Online-)Fahrscheinkaufs so kompliziert gestaltet hat, dass Kunden Fehler machen können.
Das begann damit, dass man Online-Tickets nicht für eine andere Person kaufen konnte. Das war von Beginn an so unglaublich weltfremd und am Bedarf vorbei, dass mein Gesichtspalmenöl noch bis zum Ende aller Zeiten reichen wird. Der erste Fall an den ich mich erinnere, war Nico Lumma, der aus dem Zug geworfen wurde, weil das Ticket von seinem Büro gebucht wurde.
Und auch das ach so problemlose Touch & Travel darf man nur nach ausgiebigem Studium des Kleingedruckten nutzen, will man nicht von freundlichen Männern der Bahnpolizei abgeführt werden. Denn tatsächlich gilt das Angebot nur im Fernverkehrsnetz und auf ganz wenigen Regionalstrecken. Das gilt auch, wenn man eigentlich den IC oder ICE nutzen wollte, aber die DB mal wieder die Züge ausfallen lässt.
Die Werbung auf der Startseite von Touch & Travel, muß man selbst mit viel gutem Willen noch als Vorspiegelung falscher Tatsachen bezeichnen, denn von 'Lehnen sie sich zurück, ihr Ticket ist auf dem Handy' kann einfach keine Rede sein.
Das die Bahn dann, wenn ein bezahltes Ticket vorliegt aber offensichtlich ein Fehler bei der Buchung gemacht wurde, mit Rauswurf oder gar Polizei reagiert, ist ein Skandal. Sie hat in erster Linie versäumt die Buchung 'failsafe' zu gestalten und Kulanz wäre dann das Mindeste.
Bei jedem Problem auf die Beförderungsbedingungen hinzuweisen, ist ebenfalls eine Frechheit und definitiv keine akzeptable Reaktion einem zahlenden Kunden gegenüber. Der hat nämlich schlicht anderes zu tun, als vor einem Fahrtantritt erst mal ins Regelwerk einzulesen. Er will fahren. Er zahlt dafür. Ende.
Doch bei der Bahn wird man das, wie gesagt, nicht begreifen.
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Not my feminism
Das ist alles, was ich über real-existierenden Feminismus wissen muß.
Wenn mich dass für "wer nicht für uns ist, ist gegen uns"-Feministinnen zur Anti-Feministin macht... dann sei es so.
Der nächste, der meinen Weg, meine Gefühle, meine Sexualität, meine Lebensentscheidungen, mein Sein so in Frage stellt, kann sich sonst wohin scheren.
Für Gleichberechtigung. Und die fängt nicht mit 'Fem' an und beschränkt sich auch nicht auf binäres Dasein.
Kopfeinziehen ist keine Option
Dazu kann ich nur sagen: Nein!
Es ist keine Lösung den Kopf einzuziehen und sie sollte NIE als Lösungsvorschlag unterbreitet werden. Es ist keine Lösung, das eigene Leben umzubauen und auf Dinge zu verzichten, die einem lieb und wichtig sind.
Es ist keine Lösung, die eigene Lebensqualität dem Stalker zu opfern. Denn dann hat er schon gewonnen.
Wie auch Terroristen den Staaten die Sicherheitsgesetze quasi ins Heft diktieren, diktieren Stalker die Lebensumstände.
Als wir vor einigen Jahren Probleme mit einem Spanner hatten, der den Schutz einer schwer einsehbaren Hinterhofecke in Verbindung mit einem Gitter vor dem Badezimmerfenster nutzte um sich daran hochzuhangeln und über den Bereich des Fensters mit Strukturglas hinwegzublicken, machte uns die Polizei auch den grandiosen Vorschlag, wir sollten doch noch den Rest des Fensters mit Sichtschutzfolie zukleistern.
Wir haben das nicht getan.
Wir sind nicht aus einem Haus mit Badezimmer ohne Tageslicht in diese Wohnung gezogen, um uns den Blick aus dem Badezimmerfenster wegnehmen zu lassen. Der Blick bietet nicht viel. Nur ein Stück Betonboden und eine drei Meter entfernte Wand des Nachbarhauses. Aber es ist UNSER Ausblick.
WIR haben nichts Falsches getan.
WIR lassen uns nicht bestrafen.
Der der spannt oder stalkt ist der Täter. Er muß eingeschränkt werden. Punkt.
Storify: Protokoll einer Bahnfahrt
Fachkräftemangel
Ich streite so lange den Facharbeitermangel ab, wie es qualifizierte arbeitslose Menschen mit Behinderungen gibt.
— Mela Eckenfels (@Felicea) December 28, 2012
Ich streite so lange den Facharbeitermangel ab, wie Schülern und Studenten mit Teilleistungsstörungen der Nachteilsausgleich verwehrt wird.
— Mela Eckenfels (@Felicea) December 28, 2012
Ich streite so lange den Facharbeitermangel ab, wie Gehörlose lautsprachlich unterrichtet werden.
— Mela Eckenfels (@Felicea) December 28, 2012
Ich streite so lange den Facharbeitermangel ab, wie Universitäten sich nicht intensiv um die Integration von Behinderten bemühen.
— Mela Eckenfels (@Felicea) December 28, 2012
Ich streite so lange den Facharbeitermangel ab, wie intellig. Menschen mit psychischen Problemen nur der Ausweg Behindertenwerkstatt bleibt.
— Mela Eckenfels (@Felicea) December 28, 2012
Szenen einer Ehe: Assoziationen
Bernd: (schniefend) Sterben.
Mela: Gelomyrtol
Bernd: Hunger
Mela: Frosta
Bernd: Betütteln.
Mela: Nö.



