Feder & Herd

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May '13



Bloggende Frauen oder warum Feder & Herd nicht so populär ist wie Spreeblick

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Jedesmal wenn ich von einem Vortrag, Panel, einer Session höre oder einen Artikel lese, in dem es darum geht dass es mehr weibliche Blogger geben muß, fange ich an den Kopf zu schütteln.



Abgesehen davon, dass es sinnlos ist etwas derartiges zu fordern - es fängt doch niemand mit dem Bloggen an, nur weil sich da jemand hinstellt und sagt: Ihr müsst - geht es den Fordernden (meist weibliche Kunst- und/oder Medienmacher mit Soziologie-Einschlag) selten um die schiere Zahl bloggender Frauen.

Für meinen Teil habe ich 1997/98 kurzzeitig mit dem Bloggen begonnen, damals noch ohne den Begriff überhaupt zu kennen. Mein 'Blog' war eine Art Internet-Beziehungstagebuch, gemeinsam geführt mit meinem späteren Göttergatten, erst seit 2004 führte ich mein Asperger-Blog und seit 2005 dann dieses Blog. Feder & Herd.

Das sind inzwischen satte 5 Jahre und für die deutsche Blogsphäre war ich damit zumindest nicht spät dran.

Also hallo, hier gibt es eine bloggende Frau. Gibt es schon seit einiger Zeit. Allerdings bin ich wohl irgendwie nicht relevant. Hm. Ebenfalls selten bis nie in diesem Zusammenhang erwähnt finde Kathrin Passig, die mit der Riesenmaschine nicht zu den unbekanntesten Bloggerinnen Deutschlands gehört. Vielleicht bin ich ja blind und taub, aber sprechen die Fordernden in diesem Zusammenhang über das Akquiseblog, den PR-Doktor, den Behindertenparkplatz, Kollege Ich, Berufung Selbstständig, dyfustifications ... oder habe ich recht und auch diese Blogs eher so gar nicht erwähnt? Von Textelle oder Textzicke habe ich schon das eine oder andere Mal vernommen, dass sie als bloggende Frauen wahrgenommen werden und Kooptech darf sich gar einer kleinen Berühmtheit erfreuen. Leider immer noch mit dem Unterton 'Das was ihr da macht, Mädels, ist ein netter Anfang, reicht aber noch lange nicht' und wer "Bloggende Frau" nicht wie ein Banner vor sich herträgt, hat ohnehin gleich in diesem Spiel verloren.

Wieder: Hm.

Dann sind da die Foodblogs. Höre ich einmal, dass Foodfreak oder Küchenlatein unter den herausragenden deutschen Bloggerinnen erwähnt wird? Nein. Kochfrosch? Chili und Ciabatta mit knapp 1500 Subscribern alleine im Google Reader? Denkste. (Zum Vergleich: Selbst Carta hat im Google Reader lediglich knapp 1150 Subscriber. Der alte Sack unter den Bloggern Isotopp hat um die 1000 und selbst saschalobo.com - und er wird mir die Erwähnung in diesem Zusammenhang sicher nie verzeihen - blickt nur auf vergleichsweise schlappe 900+ Google-Subscriber.)

Aber halt! Foodbloggende Frauen. Da schnappt die Klischeefalle zu. Wie. können. die. das. nur. den. Frauen. antun! Heimchen am Herd-Alarm! Schlimmer sind ja nur die Strickbloggerinnen und die Bastelmamis! (Bei deren Subscriberzahlen, so mancher und an sich etablierte Blogger der deutschen Blogsphäre kleine Pfützchen auf der Zunge bekäme.)

Doch die einzig gültige Blog-Währung hierzulande, ist immer noch die Verlinkungshäufigkeit einzelner Artikel. Solange nicht also 100 Blogs auf das Rezept der Woche aufspringen und einen 'me too'-Artikel mit gesetzten Backlink bloggen, wird es wohl nichts mit den Ruhmeshallen für weibliche Foodbloggerinnen und Bastelmamis.

Wen nicht innerhalb der ersten 5 Sätze einen üblichen 'Wir brauchen mehr bloggende Frauen'-Artikels, das Gefühl befällt, dass es die richtigen und die falschen weiblichen Bloggerinnen gibt, der hat gar nicht erst soweit gelesen.

Ernstzunehmende(!) weibliche Bloggerinnen ...

... bloggen niemals nicht über die 'weiblichen' Sphären des Lebens. Verpöhnt sind also: Bastelblogs, Strickblocks, Nähblogs, Mamiblogs, Schwangerschaftsblogs, Schulproblemblogs und irgendwie auch Kochblogs. Frauen, die derartige Blogs betreiben, werden grundweg des Verrats an der ernsthafen(!) weiblichen Blogsphäre verdächtigt. Dies gilt nicht für von Männern betriebene Kochblogs. Die sind einfach nur so irrelevant.
... dürfen sich - um als weibliche Bloggerinnen wahrgenommen zu werden - nicht nur über kerlige Themen bloggen. Frauen, die lediglich über Technik und Politik bloggen, stehen im Verdacht sich nur bei den männlichen Bloggern anbiedern zu wollen. Zählen also nicht so wirklich als weibliche Blogger. Der regelmässige Hinweis eine Frau in einer Männerdomäne zu sein, darf auf keinen Fall fehlen. Am Besten beschäftigt man sich in regelmässigen Artikeln mit der weiblichen Blogsphäre wie das Don Alfonso mit dem Rest macht. Nur weiblich eben.
... kommen am Besten irgendwie aus den alten Medien. Denn dann sind sie besonders relevant.
... sollten hin und wieder dann doch zum großen Politikgeschehen das Wort ergreifen. Wegen der Relevanz. Dann aber gerne auch besonders zur Frauenpolitik.
... bloggen nicht gemeinsam mit Kerlen in Blogs die auch noch kommerziell erfolgreich sind.
... werden von irgendjemand anderem als relevant eingestuft. Am Besten von den herkömmlichen Medien.
... gewinnen Blogpreise.
... müssen gefälligst mindestens so oft gelesen werden, wie Spreeblick. (8582 Subscriber bei Google).

Ihr seht also, mit den Bloggerinnen ist das gar nicht so einfach. Denn tatsächlich schwingt eine Forderung unterschwellig immer mit: Es braucht nicht nur mehr weibliche Blogger, nein, die müssen dann gefälligst auch unter der Top 10 der Blogs zu finden sein.

Es muß also DIE RICHTIGE nur DAS RICHTIGE bloggen und dabei noch das Geheimnis eines erfolgreichen Blogs demystifizieren. Nichts einfacher als das. Vielleicht ist es aber auch der Aufruf, die Blogs DER RICHTIGEN unbedingt lesen zu müssen. Eine eingebaute Lesepflicht, der Geschlechtergerechtigkeit zuliebe.

Und wieder mal: Hm.

Also persönlich lese ich Blogs ja, weil sie mich interessieren. Und dabei ist es eher nachrangig ob sie von Johnny Haeusler geschrieben wurden, Sascha Lobo, Christiane Link oder doch einer Bastelmami. (Ja, ich habe tatsächlich Bastelmami-Blogs in meinem Feedreader und ich schäme mich derer nicht einmal.)

Es gibt verdammt viele Bloggerinnen. Es gibt gute Bloggerinnen. Es gibt vielgelesene Bloggerinnen. Berühmte Bloggerinnen die nur wenig gelesen werden und vielgelesene Bloggerinnen die niemand wirklich kennt. Aber die Behauptung ein Blog würde weniger gelesen, weil es von einer Frau geschrieben ist, wäre nun wirklich an den Haaren herbeigezogen.

Wir brauchen keinen Ruf nach mehr oder besseren weiblichen Bloggern. Es reicht einmal über den Tellerrand aus Ignoranz und Arroganz zu schauen um sie zu sehen.

Aber Anleitungen aus dem Elfenbeinturm zum richtigen Bloggen für Frauen ... die braucht keiner.

Das wars.

Wie da fehlt noch was?


Warum Feder & Herd nicht so populär wie Spreeblick ist? Na gut, hier die Kurzfassung:
- immer wieder Postingpausen - chaotischer Themenmix - mitunter unhippe Themen - Jammern auf hohem Niveau - Artikel sind schnell runtergehackt - selten hoher Rechercheaufwand - flappsige Sprache - Nachkorrektur optional - Keine Anwesenheit auf Barcamps/kein Konferenztourismus - Küchen- und Alltagskram - Werbung - kein konsistenter Aufbau der 'Marke' - mehrfach wechselnder Blogname - und last but not least ... ist es vielleicht einfach nicht so gut geschrieben. Nur mein Geschlecht ... das spielt ziemlich sicher keine Rolle.

Posted by Mela Eckenfels

03/23/2010 at 20:04:06

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Rezension: Zwei, drei, vier: Wie ich eine Familie wurde

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Buchcover: Zwei, drei, vier: Wie ich eine Familie wurde
Zwei, drei, vier: Wie ich eine Familie wurde
Maximilian Buddenbohm

Sankt Ulrich Verlag
http://www.sankt-ulrich-verlag.de/
ISBN: 978-3867441384

erschienen: Januar 2010
196 Seiten
Als ich mein Rezensionsexemplar von "Zwei, drei, vier: Wie ich eine Familie wurde" - geschrieben von Maximilian Buddenbohm, weithin bekannt als Merlix und Autor des Blogs Herzdamengeschichten - anforderte, war ich krank und betrunken. Immerhin rezensiere weder für die FAZ noch für die "Frau im Bild" oder für ein sonstiges Medium mit entsprechender Reichweite und da braucht es schon etwas Mut und einen steifen Grog, um einem Verlag ein Rezensionsexemplar abzubetteln.



Als ich, keine drei Tage darauf, den gepolsterten Umschlag vom Dielenboden fischte, war ich immer noch krank und mein Kreislauf der Ansicht, nach einem Erkältungsbad sollte ich doch bitte erst mal wieder ein paar Stündchen schlafen. Die Neugier verlangte aber auch, dass ich auf dem Weg ins Bett schon mal einen Blick ins Buch warf. Dort blieb er erst einmal. In ein paar Minuten würde ich dann ja vernünftig sein und das Licht ausmachen. Vier Stunden später legte ich das Buch weg. Ausgelesen. Meinen, ebenfalls kranken, Mann hatte ich durch stundenlanges gequält-heiser klingendes Kichern aus dem Schlaf gerissen ... aber mir ging es besser. Lachen ist eben doch gesund.

Natürlich ist Merlix Blog landauf und landab bekannt. Jeder, der sich ein bisschen mit der deutschen Blogsphäre beschäftigt hat, wird schon auf "Herzdamengeschichten" gestoßen sein. Jeder der auf "Herzdamengeschichten" gestoßen ist, wird sicherlich an den skurrilen, witzigen oder berührenden Geschichten hängengeblieben sein.

Aber es ist eben doch etwas ganz anderes, all die kleinen, über mehrere Jahre hinweg angesammelten, Episoden, in einem Buch zusammengefasst zu lesen. Die Welt der Buddenbohms zwischen zwei Buchdeckeln, statt als hastig durchgelesener Blogartikel zwischen der 3. Tasse Kaffee und dem zweiten Meeting. Merlix Schreibe erreicht es unvergleichlich den Leser zu berühren und mitzureißen, weil - echt norddeutsch - an jedem überflüssigen Wort gespart wird.

Am Besten man organisiert sich gleich zwei Exemplare von "Zwei, drei, vier: Wie ich eine Familie wurde". Eines für sich selbst und eines um es der lieben Familie zu schenken. Denn nichts dürfte der Generation unserer Eltern, die Lebenswirklichkeit der Generation digitaler Pioniere (mit und ohne Kinder) so gut erklären, wie dieses Buch. Anders, aber doch bekannt. Neu, aber nicht beängstigend. Außergewöhnlich, aber doch ziemlich normal.

In diesem Sinne: "Google doch mal meine Symptome."

"Zwei, drei, vier: Wie ich eine Familie wurde" ist im Sankt Ulrich Verlag erschienen und kostet 16,90 €. Über den Titel und die Covergestaltung kann man sich streiten, aber was es dazu zu sagen gibt, hat Isa schon gesagt.

Posted by Mela Eckenfels

01/29/2010 at 15:41:57

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Ein großes Sorry an die Leser mit Feedreader

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Vermutlich werdet ihr mit alten Artikeln im Feedreader überschwemmt, da ich einen Stapel alter Artikel mit Tags versehen habe. Das bitte ich zu entschuldigen...

Posted by Mela Eckenfels

06/21/2009 at 03:21:27

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Sag nochmal einer ...

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December 4, 2008


Originally uploaded by thirdpersonpossessive.


... Blogger seien irre.



Bei diesem Stickblog bin ich nahe daran genau das zu sagen. Dann aber wieder ... was eine Idee. Wie blödsinnig toll. Einfach sinnlos, aber warum soll man nicht einfach etwas machen weil man eben kann? :-)



Zum Blog.

Posted by Mela Eckenfels

12/05/2008 at 06:49:53

Posted in Blogs, Linkdump

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Feedreader

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Monatelang habe ich kaum fremde Blogs gelesen. Sowas führt im Endeffekt zu weniger Kommentaren die man als Blogger tätigt und das im Endeffekt wieder dazu dass weniger Menschen auf das eigene Blog zurückgeführt werden, was wiederum zu weniger Präsenz in der Blogosphäre führt. Viel wichtiger aber.. man ist auch deutlich weniger gut informiert.

Warum aber habe ich mit dem Bloglesen aufgehört?

Einmal interessieren mich wirklich wahnsinnig viele Blogs da draussen. Die Auswahl welche ich lesen möchte, welche ich aus beruflich-informativen Gründen lesen sollte oder gar müsste, ist riesig. Der Zeitfaktor den es braucht, ab einer gewissen Feedanzahl, auch nur die Überschriften des aktuellen Tages zu parsen und auszuwählen in welche Artikel man nun tiefer einsteigen möchte ist immens. Und Blogs sollten ja nicht die einzige Informationsquelle bleiben.

Wenn der Kopf das reinste Chaos ist, man sich gar nicht selbst strukturiert bekommt, dann fallen hunderte spannender, interessanter, lehrreicher und informativer Blogs einfach mal als weniger relevant hintenrunter. So sehr es weh tut.

Um Blogs auch wirklich effektiv lesen zu können braucht meinen einen guten Feedreader. Lange Zeit habe ich Sage verwendet und war damit mehr oder weniger zufrieden. Nicht ganz. Das Verhalten von Sage kann man zwar weitgehend konfigurieren, aber es gelang mir nicht es bis zur vollständigen Zufriedenheit zu tun.

Dennoch habe ich Sage sehr lange verwendet. Bis es mich nervte das die Sage-Sidebar doch eine Menge Platz klaut und immer mehr Bloginhalte aus verlinkten Youtube-Filmchen bestanden.

Mein Leib und Magen-System ist nun mal FreeBSD. Ich möchte es nicht missen, ich möchte es gegen kein noch so gutes Linux austauschen. Der Nerv-Faktor ist im alltäglichen Umgang durch die Bank höher als mit FreeBSD. Bis auf den kleinen Umstand das Flash und FreeBSD nicht so richtig zusammengehen.

Native Player für FreeBSD stellt Adobe nicht zur Verfügung. Die Linux-Player können unter dem Linux-Emulator installiert werden, aber Flash 7 war der letzte Player der auch stabil lief. Und welche Seite unterstützt heute noch Flash 7? Wenig Erfolg hatte ich bisher auch mit dem swfdec-player.

Soweit so schlecht, aber ich schweife ab.

Als Browser verwende ich den Firefox für FreeBSD. Also versuchte ich meine Feeds mit Sage im Linux-Flock zu lesen. Immer noch ein weiteres Programm starten, das man eigentlich nur für die Feeds braucht. Well. Ich habs meist vergessen, dann spackte auch Flock dank Flash immer öfter und das Ganze wurde zum Krampf. RSSOwl erwies sich als externer Feedreader noch unhandlicher. Andere Lösungen lagen irgendwo zwischen schlimm und furchtbar. Dann auch das Problem das ich verschiedene Rechner verwende. Einen stationären PC zum Arbeiten, den Laptop für unterwegs und fürs Wohnzimmer. Das Handy mit Opera Mini für Wartezeiten sonstwo. Feedlisten exportieren, anderswo importieren, Stände abgleichen.

Nur ein Wort: lästig.

Jetzt kam dann noch ein Rechnerlein hinzu, der EeePC. Zeit endlich auf eine online-zentralisierte Methode umzusteigen wie für die Bookmarks ja auch. Während ich bei den Bookmarks auf einen kleinen, selbstbetriebenen Sitebar-Server setze werden die Feeds doch mal fremgehostet, auch wenn ich das oft zu vermeiden versuche.



Mit Bloglines war ich nie so zufrieden, auch wenn ich keine objektiven Gründe dafür angeben kann. Somit bin ich nun der Datenkrake Google direkt in die Arme gesprungen und lese mit dem Google Reader.

Irgendwie verhielt der sich von Anfang an genau so wie ich es gerne hätte, was es schwer macht sich einfach davon abzuwenden und 'ne, du nich' zu sagen ;-)
Für Seiten die ich täglich oder mehrmals in der Woche besuchen will/soll/muß habe ich eine iconlastige Schnellanklickseite, da hat auch der Google-Reader sein kleines Icon, so dass ich nicht vergesse spätestens alle zwei Tage mal den Reader zu öffnen und wieder Blogs zu lesen. Wenn es zu viel wird leider aber doch mal mit dem 'mark all as read'-Button. Mit gefällt auch die Möglichkeit
Blogartikel empfehlen zu können ohne selbst über empfehlenswerte Artikel bloggen zu müssen. (Was ich nach wie vor sicher dennoch tun werde, wenn es mir unter den Fingern brennt.)

Der Status aller Blogs, auch ob gelesen oder nicht, ist von jedem Rechner bis hin zum Handy aus gleich und Flashfilmchen markiere ich mir zum später lesen und sehe sie auf dem EeePC an.

Also bin ich zurück in der Blog-lesenden, Blog-kommentierenden Bevölkerungsgruppe. Juchhei ;-)

P.S.: Die Idee zu der bunten Schnellklickseite stammt von der Divalice. Nachdem ich doch ein ziemlicher Augenmensch bin, nur zu praktisch :-)

Posted by Mela Eckenfels

08/20/2008 at 18:02:39

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Sowas wie ein Relaunch

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Regelmässige Blogbesucher haben es gemerkt: Ein neues Theme, ein neuer Blogtitel, eine aufgeräumte Seitenleiste ...

Grund dafür sind unter anderem die stark sinkenden Besucherzahlen. Gegenüber der Hochphase rund um die Veröffentlichung des "Kochbuch für Geeks" im letzten Jahr, haben die Besucher/Monat rund um die Hälfte abgenommen und das nagt doch am Bloggerstolz. Natürlich liegt es nicht zuletzt daran das meine Blogfrequenz abgenommen hat und wenn ich schreibe die Themen sagen wir ... eher flach bleiben. Der Leser mag manchmal den Tiefgang vermissen.

Den vermisse ich auch manchmal ;-) aber das Blog hier ist eben reines Privatvergnügen. Irgendwas zwischen Seelenmülleimer, Linkkippe, Aufregplattform, Rezeptnotizzettel, Selbstbeweihräucherung und .. keine Ahnung was noch alles. Und gerade wenn man Hirn mal wieder nicht aus dem ersten Gang in den Zweiten schalten mag - und genau das Problem verfolgt mich dieses Jahr scheinbar beständig - schlägt sich das auch im Blog nieder. Erstens in der Frequenz und zweitens .. haja, es bleibt alles etwas flacher.

Der Titel war mir allerdings schon länger ein Dorn im Auge. Dröge, unkreativ .. so .. Befindlichkeitsbloggerartig. Nicht das es nicht zuträfe aber man muß das Schild ja nicht schon im Namen vor sich hertragen. Der Neue dürfte nicht wesentlich besser sein, aber im Moment gefällt er mir besser und daher bleibt er nun erst mal so.

Die Seitenleiste versucht mit weniger Informationen und vor allem auch mit weniger Bildchen zu überfrachten, ganz im Sinne von 'weniger Information ist manchmal mehr'. Die Twitter-Badge konnte ich mir dennoch nicht verkneifen. Mea Culpa.

Was jetzt noch zu tun ist, damit der Relaunch komplett ist:
Die Seiten Über mich und Bücher müssen mit Inhalt gefüllt werden. Die Headergrafik ist zwar sehr hübsch, aber ich werde sie noch auf Basis eigener Bilder umbauen. (Wozu fotografiere ich so fleissig? Sicher nicht um mich dann mit fremden Werken schmücken zu müssen.)

Was nicht getan werden wird: Eine Themenänderung oder Einschränkung. Darüber hab ich zwar nachgedacht um auch thematisch mehr Struktur ins Blog zu bringen, aber mich doch schnell und deutlich dagegen entschieden. In allererster Linie mache ich das ja für mich und zum eigenen Spaß und (sorry) erst in zweiter Linie für meine Leser. (Die mir dennoch lieb und teuer sind oder - hey - würde ich sonst Bücher schreiben?)

Also viel Spaß mit meinem teilweise generalüberholten Blog.

Was ich mir vornehme:

Generell mehr zu schreiben, auch mehr über meine Arbeit - die dieses Jahr leider nicht unbedingt rund läuft weswegen es auch hier im Blog hängt.

Posted by Mela Eckenfels

08/19/2008 at 12:42:07

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MIT Weblog Survey

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Take the MIT Weblog Survey

Ich hab auch mitgemacht :-)


via JC

Posted by Mela Eckenfels

06/26/2005 at 03:07:01

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Lange war das Medblog krank...

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...nun lebt es wieder, Gott sei Dank.

So ganz heil ist es noch nicht, wie man an den vielen kaputten Umlauten erkennen kann, aber immerhin ist das mehr ein Pflaster auf dem Knie, als daß es im Koma liegt.

Was geschehen war ist nur schwer nachzuvollziehen...

Nach dem Ändern der Konfiguration (10 Einträge pro Seite statt 15) behauptete das Blog keine Verbindung mehr zur Datenbank aufbauen zu können.
Die Fehlersuche war, auf Grund mangelnder, intimer Kenntnisse von S9Y wenig erfolgreich und ein schlichtes Neuinstallieren mit anschließendem Zurückspielen der Datenbank brachte kein Ergebnis. Oder besser das Ergebnis eines weiterhin vorhandenen Fehlers.

Also habe ich das Blog heute erneut aufgesetzt und ein ganz jungfräuliches Verzeichnis sowie eine jungfräuliche Datenbank verwendet.
Ich habe nur den Inhalt der Tabellen zurückgespielt die absolut Notwendig waren: Kategorien, Einträge und Kommentare.

Immerhin trat der Fehler nicht mehr auf, so das nun hoffentlich Ruhe ist und die Netzwelt in Bälde wieder Neuigkeiten aus dem weiten Feld der medizinischen Forschung und der Gesundheitsversorgung lesen kann.


Derweil hängt mein Geliebter auf dem OpenBC-Treffen Karlsruhe herum und dort wahrscheinlich bei den Bloggern.

Während er über Bloggen redet, habe ich also ein Blog gefixt dessen Software dort von Kris angepriesen wird.

Genug Trackbacks generiert ;-)

Posted by Mela Eckenfels

06/02/2005 at 22:22:40

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Beta-Blogger

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Auch ich bin...



... und stolz drauf :-)


Initiiert von Julian

Posted by Mela Eckenfels

05/27/2005 at 01:03:36

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Zum Heulen

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Vielleicht ist genau das der Grund aus dem Blogger keine Journalisten sind und auch keine sein wollen sollten. Als Blogger hat mein seine Seele und seinen Anstand noch nicht verkauft.

via Medienrauschen

Posted by Mela Eckenfels

05/20/2005 at 11:19:18

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