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June '13



Qualitätsretourkutsche StreetView

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Liebe CDU, liebe CSU, liebe SPD, liebe FDP, liebe Linke, liebe Grüne, liebe Innen- und Sicherheitspolitiker. Es folgt eine Qualitätsretourkutsche.




Wer nichts zu verbergen hat, braucht auch keine Angst vor Google Streetview zu haben!





Posted by Mela Eckenfels

08/18/2010 at 03:45:34

Posted in Gesellschaft

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Last modified on 2010-08-21 18:56


Piratenpartei: Newsletter-Artikel

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Derzeit schreibe ich mehr oder weniger regelmässig für den wöchentlichen Newsletter der Piratenpartei. Bisher sind folgende Artikel von mir erschienen:



Posted by Mela Eckenfels

10/27/2009 at 23:57:56

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Google antwortet auf die Hamburger Erklärung

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Nachdem Verleger (und Autoren) mit dem Heidelberger Appell schon bekannt gegeben haben das Veränderungen böse sind und man bitte doch nicht im 21. Jahrhundert ankommen möchte, nun auch Hubert Burda das Weinen begann, haben sich die Nachrichtenmacher nicht entblödet eine "Hamburger Deklaration" (von Kritikern auch gerne mal Humbug Declaration bezeichnet) zu verfassen.

Googles Antwort ließ darauf nicht warten:


For more than a decade, search engines have routinely checked for permissions before fetching pages from a web site. Millions of webmasters around the world, including news publishers, use a technical standard known as the Robots Exclusion Protocol (REP) to tell search engines whether or not their sites, or even just a particular web page, can be crawled.

Webmasters who do not wish their sites to be indexed can and do use the following two lines to deny permission:

User-agent: *
Disallow: /



Das Wichtigste steht allerdings am Schluß:



Some proposals we've seen from news publishers are well-intentioned, but would fundamentally change -- for the worse -- the way the web works. Our guiding principle is that whatever technical standards we introduce must work for the whole web (big publishers and small), not just for one subset or field. There's a simple reason behind this. The Internet has opened up enormous possibilities for education, learning, and commerce so it's important that search engines makes it easy for those who want to share their content to do so -- while also providing robust controls for those who want to limit access.



Burda und Konsorten: Fresst das.

Nur weil ihr - aus technischen Gründen - einmal die Markt- und Meinungshoheit hattet, bedeutet nicht das ihr es jetzt mit Jammern, Klagen und politischem Druck durchsetzen könnt.

Oh, ihr werdet es versuchen, sicher. Und das Internet wird gegen jeden arbeiten, der versucht es zu kontrollieren.

Posted by Mela Eckenfels

07/16/2009 at 13:42:46

Posted in Internet

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Last modified on 2009-07-16 20:20


Hubert Burda: Pfründe sichern. Qualität optional.

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Angeschossene Tiere sind ja immer ganz besonders gefährlich. Besonders deutlich ist das derzeit bei den alten Medien zu bemerken, die in den Todeszuckungen kräftig um sich beissen. Oder mit der Schaufel um sich schlagen mit der sich sich gerade noch das eigene Grab schaufelten.

Gestern war Hubert Burda an der Reihe, der in der FAZ einen besonders .. nun.. ähm.. fazinierenden Artikel abgeliefert hat wie er sich das mit dem Online-Journalismus und den Suchmaschinen vorstellt.

Teilweise - muß ich zu meiner Schande gestehen - stecke ich wohl so tief im Netz drin, dass mir vollkommen fremd ist was er denn meinen könnte. Aber vielleicht ist es nur die sinnlose Aneinanderreihung von Buzzwörtern nach der es klingt.

Der Rest: Das alte "Qualitätsjournalismus vs. böse Laien"-Geseiere, eine ganze Menge Nixkappiert und viele Versuche dem Internet die Geschäftsmodelle aufzuzwängen die nicht mehr klappen.

Zusammengefasst kann man wohl mit Fug und Recht sagen, dass Herr Burda das Internet grundlegend nicht verstanden hat alleine deswegen grundlegend schief liegt. Statt seine Industrie an veränderte Gegenbenheiten anzupassen, fuchtelt er wortreich mit der Totengräberschippe in der Hand herum ohne es zu merken.

Darf ein Pressemensch und Unternehmer so blind sein? Sollte er nicht wenigstens ein paar Berater haben die etwas von der Sache verstehen?


Aber beleuchten wir das Ganze mal näher:


Die Einnahmen decken bei den meisten Angeboten nicht annähernd die hohen Kosten, die für die Erstellung qualitätvoller journalistischer Inhalte aufgebracht werden müssen.



Das sollte wohl 'müssten' lauten. Wie man beispielsweise bei Stefan Niggemeier immer wieder bewundern darf, entstehen viele der 'qualitativ hochwertigen' Online-Angebote oftmals aus automatisierten Agenturmeldungen einbegriffen aller sachlichen oder orthographischen Fehler, ohne jegliche Qualitätskontrolle. Sowas dann als besonders schützenswert hinzustellen ist schon reichlich frech.



Wir debattieren daher in zunehmendem Maße darüber, ob wir es weiter akzeptieren können, wenn andere kommerzielle Anbieter aus unseren Angeboten und damit von unserem originären journalistischen Handwerk einen größeren wirtschaftlichen Nutzen ziehen, als wir selbst es tun.



"Wir sind zu blöd unsere Nutzer zu binden und die sind so frech nicht auf die Zichtrilliarden auffällig blinkender Werbebanner auf unseren Angeboten zu klicken. Statt dessen klicken sie lieber dezente Textlinks bei Google an. Sowas geht ja nun gar nicht!"

Mal aufs reale Leben umgelegt: Sollten Zeitungskioske nicht gezwungen werden ihre Gewinnspanne nochmal mit den Verlagen zu teilen? Ohne das journalistische Handwerk hätten sie schließlich gar keine Geschäftsgrundlage!



Suchmaschinen, aber auch Provider und andere Anbieter profitieren überproportional von unseren teuer erstellten Inhalten.



Zwingt die Verlage jemand mit vorgehaltener Waffe die Inhalte für Suchmaschinen zugänglich zu machen? Nein.

Realitätscheck: Niemand geht ins Internet weil die Burda Gruppe im Internet ist. Es gab Internetnutzer lange bevor die ersten Printmedien Online-Angebote erstellt haben und es gab Suchmaschinen lange bevor es die ersten Online-Angebote von Printmedien zu indizieren gab. Die Masse an Content kam damals schon von Wissenschaftlern und Privatleuten. Die alten Medien waren mit die letzte Gruppe die erkannt hat dass sie auch besser im Netz präsent sein sollten, bevor ihre Bedeutung gegen Null sinkt.

Zögen sie sich aus dem Netz zurück, wäre die Lücke schnell gefüllt.



Doch wer die Leistung anderer kommerziell nutzt, muss dafür bezahlen.



Auch ein Zeitungskiosk hat sein Geschäftsmodell darauf aufgebaut anderen Zeitungen zugänglich zu machen. Aber es wäre mir neu das ein Kioskbesitzer für das Recht Zeitungen zu verkaufen eine Abgabe an Verlage zahlt. Korrigiert mich wenn ich mich irre.

Im Allgemeinen sind Verlage doch froh wenn ihre Produkte angeboten werden? Sollte ich das falsch verstanden haben?



Sonst sehen wir der schleichenden Enteignung der Inhalte-Produzenten tatenlos zu.



Wie nehme ich jemanden mit dem Hinweis an andere "Da findest du die und die Information" die Information weg? Kann mir das jemand erläutern?



Für Verlage hingegen nicht. Sie brauchen die Sicherheit, dass ihnen das ausschließliche Recht auf Vervielfältigung, Verbreitung, öffentliche Wiedergabe und öffentliche Zugänglichmachung für Presseerzeugnisse zusteht, und das muss auch für digitale Medien gelten.



Adieu Tageszeitungen in Bibliotheken?

Und nocheinmal.. Niemand zwingt die Verlage in Suchmaschinen auffindbar zu sein. Wie man das verhindert erklärt Ihnen der freundliche Admin aus dem Rechenzentrum im zweiten Untergeschoß.



Durch die Gatekeeper-Funktion der starken Suchmaschinen erwachsen uns perspektivisch ganz andere, größere Probleme.



Das kann durchaus ein Problem sein. Niemand würde das bestreiten.

Aber ...



wer seine E-Commerce-Modelle davor schützen möchte, dass Suchmaschinen durch Plazierung entsprechender Suchergebnisse unserer Angebote umgehen,



Ah. Daher weht der Wind. Werden zufällig böse Blogs eher gefunden als guter 'Qualitätsjournalismus'?

Man könnte jetzt natürlich anfangen die eigenen Präsentationen suchmaschinenfreundlicher zu gestalten und dem teuren CMS mal vernünftiges URLs beibringen. Aber das ist schon eine schwierige Wissenschaft und schuld sind natürlich ganz alleine die Suchmaschinen. Die Blogger und sonstige Amateur-Content-Produzenten schmieren Google sicherlich mit Milliardensummen, damit ihre Seiten vor Burda-Angeboten auftauchen.

Im richtigen und guten Internet dürfen mal wieder nur die Alten publizieren und wenn man den Pöbel schon hinnehmen muß, dann sollten wenigstens 'echte' journalistische Angebote höher gewichtet werden.

Schon klar, Herr Burda.




Dazu zählen: das Recht, im Netz von den Suchmaschinen nach objektiven, nachvollziehbaren Kriterien gefunden zu werden.



Es gibt einen Berufstand der ihnen die Kriterien sicher gerne erklärt. Nennt sich SEO.


Dafür fordern wir auch die Unterstützung des Gesetzgebers.



Frau Dr. Merkel auf die Palliativstation bitte. Frau Dr. Merkel auf die Palliativstation bitte.


Nun kann man sagen, dass jede Branche in dieser Zeit großer wirtschaftlicher Veränderungen zu kämpfen hat und sich anpassen muss. Diese Anpassung besteht insbesondere auch in der Einführung eines weiten Leistungsschutzrechtes,




"Wir passen uns an in dem wir Veränderung gesetzlich zu verhindern suchen."


Ich teile die Ansicht von Miriam Meckel, die kürzlich an dieser Stelle die fundamentale Bedeutung des Qualitätsjournalismus für unsere Demokratie hervorgehoben hat.




"Wir sind staatstragend in dem wir staatsgefällig berichten."

Bitte entschuldigt, aber daran dass die etablierten Medien ihre Aufgabe als vierte Macht effektiv und im Sinne der Bürger übernehmen, glauben nur noch die etablierten Medien selbst.


Denn Demokratie, Meinungsfreiheit – diese Begriffe einer kritischen Öffentlichkeit – gehören wie Brot und Wasser zur Grundversorgung und sind in unserem Grundgesetz verankert. Ohne sie ist unsere Gesellschaft nicht vorstellbar.



Es benötigt keine Verlage um diese Aufgabe wahrzunehmen.


Freier, verantwortungsvoller Journalismus muss refinanzierbar bleiben.




Gerüchteweise soll es Blogger geben die bereits von ihrem Bloggen leben können. Ist aber nur so ein Gerücht.

Die Krise der Zeitungen und Zeitschriften ist wie die Krise der Musikindustrie hausgemacht. Google und ähnliche große Suchmaschinen tragen daran nur eine geringe Mitschuld. Aber wenn alle Medien-Unternehmer die Kompetenz eines Herrn Burda aufweisen und lieber weiter Suchmaschinen, Blogger und Bürgerjournalisten als Feinde sehen. Wenn sie Top-Rankings lieber durch Druck statt durch Qualität erreichen wollen. Dann werden wir den Todeszuckungen der etablierten Verlage zuschauen dürfen, statt ihrer Renaissance.


P.S.:


Und natürlich liegt es Herr Burda nur daran das Verlage an den Gewinnen der Suchmaschinen beteiligt werden sollen. Hunderttausende nicht-professioneller Contentproduzenten selbstverständlich nicht.

Ein Weltbild eingeschlossen in der Zeit, in der die technischen Beschränkungen verhinderten dass es zu viele freie Produzenten von Inhalten gibt. Und bitte alles so belassen. Nur keine Veränderung.


P.P.S.:

Media Digital hat einen sehr, sehr schönen Kommentar zu Hubert Burdas Beitrag geschrieben. Die Autorin Ulrike Langer zieht ebenfalls einen Kiosk-Vergleich, aber sie drückt direkt aus was bei mir nicht-in-Worte-fassbar im Hinterkopf rumwaberte.

via Cynx

Posted by Mela Eckenfels

07/01/2009 at 06:11:16

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Google-Kino

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Google entwickelt sich immer mehr zur Encyclopaedia Galactica. Sucht man nach dem Titel eines aktuellen Kinofilms, bekommt man nun anhand von IP-Geolocation die Vorführdaten zu einigen Kinos der Umgebung. Wobei ich mir bei der Geolokation nicht so ganz sicher bin. Eventuell greift Google auch auf die Daten zurück, die man bei Google Maps eingegeben hat.

Datenkrake halt.







via tadzio@#blafasel

Posted by Mela Eckenfels

10/11/2008 at 14:52:48

Posted in Internet, Kino

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Last modified on 2008-10-11 20:43