Entries tagged as mela
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Szenen des Alltags: Willkommen im Erziehungsstaat
Ein distinguierter Herr mit grauem Haar kommt mit einem Kasten Bier zur Kasse des Getränkemarkts. Es ist Punkt 22 Uhr.
Kassiererin: Den bekommen die jetzt aber nicht mehr. Es ist 10.
Er ist vollkommen überfahren und weiß nicht mal was er fragen oder sagen soll.
Kassiererin: Es ist nach 10 Uhr. Wir sind in Baden-Württemberg. Das ist Alkohol.
Mela: munter Willkommen im Erziehungsstaat.
Er blickt irritiert.
Kassiererin: Ja, genau so isses.
Kassiererin: Den bekommen die jetzt aber nicht mehr. Es ist 10.
Er ist vollkommen überfahren und weiß nicht mal was er fragen oder sagen soll.
Kassiererin: Es ist nach 10 Uhr. Wir sind in Baden-Württemberg. Das ist Alkohol.
Mela: munter Willkommen im Erziehungsstaat.
Er blickt irritiert.
Kassiererin: Ja, genau so isses.
Szenen einer Ehe: Assoziationen
Abends, im ehelichen Wohnzimmer:
Bernd: (schniefend) Sterben.
Mela: Gelomyrtol
Bernd: Hunger
Mela: Frosta
Bernd: Betütteln.
Mela: Nö.
Bernd: (schniefend) Sterben.
Mela: Gelomyrtol
Bernd: Hunger
Mela: Frosta
Bernd: Betütteln.
Mela: Nö.
Szenen einer Ehe: Shopping
Bernd und Mela kommen von einer Shoppingtour nach einer Winterjacke für Bernd nach Hause zurück:
Bernd: Und nächste Woche kaufen wir eine Hose.
Mela: stöhnt Kannst du die nicht bei Amazon bestellen?
Bernd: '... wie jeder normale Mensch ...' oder wie war das?
Bernd: Und nächste Woche kaufen wir eine Hose.
Mela: stöhnt Kannst du die nicht bei Amazon bestellen?
Bernd: '... wie jeder normale Mensch ...' oder wie war das?
Szenen einer Ehe: Tageszeitung
Der Abend nach einem faulen, fast gänzlich im Bett verbrachten Sonntag. Bernd frühstückt gerade und Mela ist bereits fertig. Für eine Uni-Aufgabe hat sie seit langem mal wieder eine Tageszeitung auf Holz erworben und blättert durch diese. Schließlich hält sie Bernd den gerade fertig durchgeblätterten Teil hin.
Bernd blickt konsterniert auf die hingestreckte Zeitung. "Was soll ich damit?"
Mela: Bei alten Ehepaaren ist es ein Zeichen von Liebe, sich am Frühstückstisch die Tageszeitung zu teilen.
Bernd: Könnten wir uns auf das Weiterleiten von Retweets beschränken?
Mela: Okay.
Bernd blickt konsterniert auf die hingestreckte Zeitung. "Was soll ich damit?"
Mela: Bei alten Ehepaaren ist es ein Zeichen von Liebe, sich am Frühstückstisch die Tageszeitung zu teilen.
Bernd: Könnten wir uns auf das Weiterleiten von Retweets beschränken?
Mela: Okay.
13.10.1924 - 03.04.2012
Szenen einer Ehe: Syntax
Bernd und Mela unterhalten sich über die MLPD, ihre Jugendorganisation Rebell und deren gespaltenes Verhältnis zu Amerika und Coca Cola.
Bernd: "Das muss ich beschlagnehmen."
Mela: Hä?
Bernd: "Das muß ich beschlagnehmen." Ha! Du weißt nicht woher das Zitat ist?
Mela: Wie?
Bernd: Es ist aus "Eins, Zwei, Drei"
Mela: Sagte er da nicht "beschlagnahmen"?
Bernd: *grillenzirpen*Niederstarren des Todes*
Mela: Wenn du den falschen Syntax verwendest, kannst du nicht erwarten, dass ich es korrekt parse.
Bernd: *grillenrockkonzert*Niederstarren des Weltuntergangs*
Mela: Was denn?
Bernd: "Das muss ich beschlagnehmen."
Mela: Hä?
Bernd: "Das muß ich beschlagnehmen." Ha! Du weißt nicht woher das Zitat ist?
Mela: Wie?
Bernd: Es ist aus "Eins, Zwei, Drei"
Mela: Sagte er da nicht "beschlagnahmen"?
Bernd: *grillenzirpen*Niederstarren des Todes*
Mela: Wenn du den falschen Syntax verwendest, kannst du nicht erwarten, dass ich es korrekt parse.
Bernd: *grillenrockkonzert*Niederstarren des Weltuntergangs*
Mela: Was denn?
Szenen einer Ehe: Verschwendung
Freitag abend. Wochenendeinkaufszeit. Mela lässt ihren Laptop offen stehen, auf dem seit Stunden der Al Jazeera English-Stream, mit Berichten aus dem vom Internet abgeknippsten Ägypten, läuft.
Bernd: Willst du deinen Rechner nicht ausmachen?
Mela: Wir sind doch gleich wieder da.
Bernd: Du kannst das Internet nicht einfach so verschwenden. In anderen Ländern wären sie froh wenn sie welches hätten.
Bernd: Willst du deinen Rechner nicht ausmachen?
Mela: Wir sind doch gleich wieder da.
Bernd: Du kannst das Internet nicht einfach so verschwenden. In anderen Ländern wären sie froh wenn sie welches hätten.
Szenen einer Ehe: Al Borland
Der Winter ist kalt und die Eckenfels'sche Baumwoll-Satin- oder Leinen-Bettwäsche im Sommer ganz toll, bei niedrigeren Temperaturen aber furchtbar. Mela fällt daher in die Karlsruher Innenstadt ein um dem Mangel abzuhelfen.
Später zuhause:
Bernd: trocken Oh. Toll. Al Borland-Gedächtnisbettwäsche.
Später zuhause:
Bernd: trocken Oh. Toll. Al Borland-Gedächtnisbettwäsche.
Szenen einer Ehe: Tischtennis
Bernd und Mela schauen "Schlag den Raab (mit Links)":
Mela: Kannst du eigentlich Tischtennis spielen?
Bernd: Wie ein Profi! Man nannte mich auch den Geölten Blitz!
*grillenzirpen*
Mela: Du bist auch immer hinter dem Ball hergelaufen, oder?
Bernd: *seufzt*
*grillenzirpen*
Mela: Ja, mein Versuch mit dem Tischtennisverein war deswegen auch recht kurzlebig.
Bernd: Ich hab eine Tischtennis-Vereinsverwaltung geschrieben. Das muss reichen.
Mela: Kannst du eigentlich Tischtennis spielen?
Bernd: Wie ein Profi! Man nannte mich auch den Geölten Blitz!
*grillenzirpen*
Mela: Du bist auch immer hinter dem Ball hergelaufen, oder?
Bernd: *seufzt*
*grillenzirpen*
Mela: Ja, mein Versuch mit dem Tischtennisverein war deswegen auch recht kurzlebig.
Bernd: Ich hab eine Tischtennis-Vereinsverwaltung geschrieben. Das muss reichen.
Szenen einer Ehe: Steinzeit
Mela will nachts noch zum Arbeiten in die Universitätsbibliothek. Bernd hat Einwände.
Bernd: Du kannst mich nicht alleinelassen.
Mela: Du lässt mich doch auch jeden Tag alleine.
Bernd: Ja, aber ich muß nach draussen und die Mamuts jagen.
Mela: Und ich muß zum Beerensammeln nach draussen.
**grillenzirpen**
Bernd: Moment. Gleich fällt mir eine Erwiderung ein.
**mehr grillenzirpen**
Bernd: Nimm das Kind und ein Tragetuch mit.
Bernd: Du kannst mich nicht alleinelassen.
Mela: Du lässt mich doch auch jeden Tag alleine.
Bernd: Ja, aber ich muß nach draussen und die Mamuts jagen.
Mela: Und ich muß zum Beerensammeln nach draussen.
**grillenzirpen**
Bernd: Moment. Gleich fällt mir eine Erwiderung ein.
**mehr grillenzirpen**
Bernd: Nimm das Kind und ein Tragetuch mit.




