Entries tagged as neuen medien
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Frauen und die Technologiekritik
Mich treibt da seit Tagen ein Gedanke um. Um genau zu sein, seit Spitzer mit seinem Machwerk zum Waldsterben beiträgt und die Talkshow-Maschine rollt.
Vorweg, ihr wisst ja, dass ich kein Freund von Frauenquoten bin ... yadda .. blablbla. Aber dennoch:
Ist es euch aufgefallen, dass nur Männer gegen Spitzer auf der Pro-Neue-Medien-Seite antreten dürfen?
Nicht, dass Johnny keine prima Wahl gewesen wäre oder dass Nilz nicht prima hätte das verbale LART schwingen können, wenn er denn gewollt hätte. Dennoch finde ich es erstaunlich wie selten Frauen in den deutschen Medien technikfreundliche Positionen vertreten dürfen.
Sicher, manchmal erinnert sich ein Redakteur, dass Kathrin Passig schon mal prima Dinge zur Technologiekritik gesagt hat. Aber schon auf Juli Zeh oder Rena Tangens greift man vor allem dann zurück, wenn sie zum Beispiel mangelnden Datenschutz kritisieren können. Wichtige Technologiekritik, aber eben doch Kritik.
Wenn Frauen zu Technologie und neuen Medien in Talkshows eingeladen werden, dann als Warner, Panikmacher, Bedenkenträger und Ewiggestrige. Dann dürfen sie kuhäugig in der Gegend herumschauen und Sätze sagen, für die ich sie liebend gerne eine Stunde lang hinter geschlossenen Türen einschreien würde. Einfach, weil sie das Klischee das Frauen keine Ahnung von Technik haben, ohne Not am Leben erhalten.
Es ist nur leider so, dass - meiner Ansicht nach - gerade die Frauenbewegung an dieser Entwicklung gerüttelt mitschuldig ist. Immer wieder wird behauptet, wie schwer Frauen es doch in technischen Berufen hätten und jeder Entwicklung wird erst mal kritisch gegenübergestanden. Denn Technik wird ja prinzipiell von Männern erfunden/entwickelt und ist alleine dadurch schon unweiblich und schlecht. Das gipfelte so um 1994/1995 sogar in Überlegungen doch ein eigenes Internet aufzubauen, weil das eigentliche Internet war ja von Männer entwickelt und deswegen für Frauen ... und so weiter. Deswegen wolle man dann lieber ein eigenes Netz erfinden, dass zwar quasi das Internet gewesen wäre, aber eben weiblich. Oder so.
Keine guten Vorraussetzungen also, dass Frauen endlich anders wahrgenommen werden, als als Bremser, Technologiefeinde oder technisch herausgefordert. Ihnen wird nur die Rolle als ewige Mahner zuerkannt.
Und das kotzt mich an.
Vorweg, ihr wisst ja, dass ich kein Freund von Frauenquoten bin ... yadda .. blablbla. Aber dennoch:
Ist es euch aufgefallen, dass nur Männer gegen Spitzer auf der Pro-Neue-Medien-Seite antreten dürfen?
Nicht, dass Johnny keine prima Wahl gewesen wäre oder dass Nilz nicht prima hätte das verbale LART schwingen können, wenn er denn gewollt hätte. Dennoch finde ich es erstaunlich wie selten Frauen in den deutschen Medien technikfreundliche Positionen vertreten dürfen.
Sicher, manchmal erinnert sich ein Redakteur, dass Kathrin Passig schon mal prima Dinge zur Technologiekritik gesagt hat. Aber schon auf Juli Zeh oder Rena Tangens greift man vor allem dann zurück, wenn sie zum Beispiel mangelnden Datenschutz kritisieren können. Wichtige Technologiekritik, aber eben doch Kritik.
Wenn Frauen zu Technologie und neuen Medien in Talkshows eingeladen werden, dann als Warner, Panikmacher, Bedenkenträger und Ewiggestrige. Dann dürfen sie kuhäugig in der Gegend herumschauen und Sätze sagen, für die ich sie liebend gerne eine Stunde lang hinter geschlossenen Türen einschreien würde. Einfach, weil sie das Klischee das Frauen keine Ahnung von Technik haben, ohne Not am Leben erhalten.
Es ist nur leider so, dass - meiner Ansicht nach - gerade die Frauenbewegung an dieser Entwicklung gerüttelt mitschuldig ist. Immer wieder wird behauptet, wie schwer Frauen es doch in technischen Berufen hätten und jeder Entwicklung wird erst mal kritisch gegenübergestanden. Denn Technik wird ja prinzipiell von Männern erfunden/entwickelt und ist alleine dadurch schon unweiblich und schlecht. Das gipfelte so um 1994/1995 sogar in Überlegungen doch ein eigenes Internet aufzubauen, weil das eigentliche Internet war ja von Männer entwickelt und deswegen für Frauen ... und so weiter. Deswegen wolle man dann lieber ein eigenes Netz erfinden, dass zwar quasi das Internet gewesen wäre, aber eben weiblich. Oder so.
Keine guten Vorraussetzungen also, dass Frauen endlich anders wahrgenommen werden, als als Bremser, Technologiefeinde oder technisch herausgefordert. Ihnen wird nur die Rolle als ewige Mahner zuerkannt.
Und das kotzt mich an.
Lange war das Medblog krank...
...nun lebt es wieder, Gott sei Dank.
So ganz heil ist es noch nicht, wie man an den vielen kaputten Umlauten erkennen kann, aber immerhin ist das mehr ein Pflaster auf dem Knie, als daß es im Koma liegt.
Was geschehen war ist nur schwer nachzuvollziehen...
Nach dem Ändern der Konfiguration (10 Einträge pro Seite statt 15) behauptete das Blog keine Verbindung mehr zur Datenbank aufbauen zu können.
Die Fehlersuche war, auf Grund mangelnder, intimer Kenntnisse von S9Y wenig erfolgreich und ein schlichtes Neuinstallieren mit anschließendem Zurückspielen der Datenbank brachte kein Ergebnis. Oder besser das Ergebnis eines weiterhin vorhandenen Fehlers.
Also habe ich das Blog heute erneut aufgesetzt und ein ganz jungfräuliches Verzeichnis sowie eine jungfräuliche Datenbank verwendet.
Ich habe nur den Inhalt der Tabellen zurückgespielt die absolut Notwendig waren: Kategorien, Einträge und Kommentare.
Immerhin trat der Fehler nicht mehr auf, so das nun hoffentlich Ruhe ist und die Netzwelt in Bälde wieder Neuigkeiten aus dem weiten Feld der medizinischen Forschung und der Gesundheitsversorgung lesen kann.
Derweil hängt mein Geliebter auf dem OpenBC-Treffen Karlsruhe herum und dort wahrscheinlich bei den Bloggern.
Während er über Bloggen redet, habe ich also ein Blog gefixt dessen Software dort von Kris angepriesen wird.
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