Info Dieser Beitrag entstand zuerst als Antwort auf der Frage-und-Antwort-Plattform Quora. Er wurde mit allen Fehlern und Tippfehlern ins Blog übernommen. Fehler und Tippfehler in der Frage sind die Fehler des ursprünglichen Fragestellers

Im Prinzip ja. Nur ob ich die Materialien, mit denen ich es hinbekommen würde auch überall finde, sei dahin gestellt.

Mein erster Weg würde jedenfalls zu einem flachen Gewässer bzw. einem Gewässer mit flachem Uferbereich führen. Dort würde ich spät im Jahr reife Rohrkolben sammeln und aus diesen die flauschigen Samen herauslösen und trocknen.

Ich wüsste, wo ich Salpeter in feuchten Kellern finde, aber das ist natürlich nicht ‘in der Natur’. In der Natur ist Salpeter schon deutlich schwieriger zu finden, aber wenn ich z.B. Fledermausdung finde, der unter den richtigen Bedingungen zersetzt wurde, würde ich mir dort etwas besorgen.

In einem konkaven Stein oder etwas ähnlichem würde ich den Salpeter mit Wasser mischen und die Schilfrohrsamen darin über Nacht einweichen. Am Tag darauf würde ich sie trocknen.

Fände ich kein Salpeter, würde ich auf die Samen pinkeln und sie dann trocknen.

Die trockenen Samen alleine sind aber selbst schon ziemlich potenter Zunder.

Ich würde die flachen Pilze sammeln, die an Baumstämmen wachsen und trocknen, außerdem natürlich Holz und Rinde von möglichst trockenen Bereichen im Wald.

Ich würde im Uferbereich von Flüssen oder auf Abraumhalden nach Feuerstein suchen und hartem Gestein, das ich mit dem Feuerstein zusammen nutzen kann.

Damit würde ich Funken über dem Rohrkolbenzunder schlagen und dann das Feuer mit immer etwas größeren Stücke von anderen Brennstoffen – trockener Pilz, trockenes Moos, trockene Rinde, trockene Zweige und so weiter anfüttern.

Wenn ich ein sägeartiges Werkzeug hätte, würde ich mir ein Schwedenfeuer machen um das verfügbare Holz möglichst effektiv zu nutzen.

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