Info Dieser Beitrag entstand zuerst als Antwort auf der Frage-und-Antwort-Plattform Quora. Er wurde mit allen Fehlern und Tippfehlern ins Blog übernommen. Fehler und Tippfehler in der Frage sind die Fehler des ursprünglichen Fragestellers

Zuallererst sollte man wissen, dass es wirklich eine Allergie ist und nichts anderes.

Die beste Behandlung einer Allergie ist, die Allergene und damit auch den Ausbruch der Allergie zu vermeiden. Das geht natürlich nur bedingt, wenn das Allergen in der Luft ist, wie Pollen. (Aber Maske tragen hilft und die hat inzwischen ja jeder zu Hause.)

Für zu Hause helfen dann auch Luftreiniger, bzw. auch mal mit einer Blumenspitze ein paar Sprühstöße Wasser in den Raum zu geben. damit sich die Pollen in der Luft binden lassen und zu Boden sinken.

Bei Hausstauballergien hilft vor allem milbendichte Bettwäsche, häufiges Putzen und der Verzicht auf Teppiche und Staubfänger.

Kontaktallergien, wie ich sie habe, sind einfacher zu vermeiden. Man muss beim Kauf von Kleidung beispielsweise auf die Materialien achten. Je nach dem, was das Allergen ist, das die Probleme auslöst.

Mit einer Nickel-Allergie sind bei mir z.B. die Nieten in Hosen ein Problem. Daher muss man beim Kauf darauf achten und nach Marken suchen, die z.B. Jeans ohne Nieten anbieten.

Alternativ kann man die Nieten auch mit Nagellack oder einem anderen stabilen Lack abdecken, muss aber auch darauf achten die Ränder mit abzudecken. Man kann auch ein Stück Stoff über die Nieten nähen oder kleben. Aber: Wenn man im Sommer in der Hitze stark schwitzt, durchfeuchtet der Schweiß den darübergenähten Stoff und löst die Allergene aus dem Metall. Dann kann man trotz der Barriere einen Ausschlag bekommen.

Ich habe auch eine Allergie gegen bestimmte Weichmacher, die aber ausschließlich in schwarzen Gummiprodukten vorkommen. Das heißt, ich darf auch keinen schwarzen Gummibund auf der Haut tragen und muss meine Kleider und die Farben entsprechend wählen.

Als Allergiker würde ich auch immer darauf achten, Wäsche vor dem ersten Tragen gründlich zu waschen, um chemische Rückstände von der Produktion zu entfernen.

Allergien die ich noch habe, bzw. hatte: Eine Allergie gegen den Klebstoff von Pflastern und gegen Schampoos und Duschgels.

Bei Pflastern muss man dann auf den Kauf von hypoallergenen Pflastern achten. Ich persönlich kaufe ohnehin am Liebsten, was man in der Apotheke unter der Bezeichnung “Wundfilm” bekommt.

Bei Schampoos und Duschgels sollte man auf milde Produkte achten. Und so leid mir das für alle Menschen tut, die wenig Geld in der Tasche haben: ich würde die Eigenmarken von Discountern meiden. Auch wenn eine Literflasche Schampoo für unter einem Euro verlockend ist, solche Produkte erhalten oft billige und dafür aber allergieauslösende Chemikalien.

Eine für Allergiker sichere Seife ist “Arztseife”. Idealerweise doppelt überfettet.

Für alle Kontaktallergiker ist es wichtig, trockene Haut zu vermeiden. Deswegen sollte man auf keinen Fall auf Handcremes und Bodylotions verzichten, sondern seiner Haut etwas Gutes tun und nach jedem Bad, jeder Dusche und jedem Händewaschen cremen.

Auch hier sollte man auf milde Produkte achten. Am Besten mit wenig oder ohne Duft- und Farbstoffe.

Bei wem die Allergien ganz eskalieren, der kann dazu übergehen, seine Pflegeprodukte selbst herzustellen. Es gibt im Internet Communities, die sich mit der Herstellung von Pflegeprodukten und Kosmetik beschäftigen.

Was ich mir selbst gerne mache, wenn ich die Zeit habe, ist der Dusch-Smoothie. Das Rezept dafür ist aus dem Netz verschwunden, aber ich hatte noch einen Ausdruck und habe es in ein Google-Doc abgetippt:

Eine sehr einfache Bade-Pflege ist auch ein Badesalz, mit Öl und Milchpulver. Das Milchpulver bewirkt als Emulgator, dass das Öl nicht nur auf der Haut bleibt, sondern tatsächlich eine pflegende WIrkung entfalten kann. Zum Rezept.

Das Badesalz habe ich schon oft gemacht und auch an Neurodermitiker verschenkt, die alle berichtet haben, dass es ihrer Haut sehr gut getan hat.

Allerdings muss man hier natürlich wieder bei Milchallergien aufpassen, auch wenn man das Badewasser nicht trinkt.

Je nach Allergen kann es auch hilfreich sein, bestimmte Nahrungsmittel zu vermeiden und man sollte sich unbedingt informieren, welche Kreuzallergien es gibt und dann auch das Allergen der Kreuzallergie meiden, selbst wenn man bisher noch nicht direkt darauf reagiert hat.

Sollte man trotz aller Vermeidungsstrategien aber dennoch einen Allergieausbruch haben, hilft nur entsprechende Antihistamine Medizinschrank zu haben. Das sollte man unbedingt vorher mit dem Allergologen besprechen, welche man nutzen kann und sollte.

Vorsicht, eine ältere Generation der Antihistamine macht sehr müde.

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