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Hochkultur

Der Begriff „Hochkultur“ kommt übrigens von der Kultur, die Hochkulturen hatten, schufen und bewahrten. Und das, während sie den Launen der Natur deutlich stärker unterworfen waren als wir es heute sind.

Trotzdessen stellt sich unsere Gesellschaft beständig die Frage, ob wir uns Kultur, Bewahren und Erinnern überhaupt leisten können und wollen. Und wofür wir diesen Scheiß eigentlich brauchen, solange man kein Preisschild drankleben kann.

„Twice as long“

Mir ist Medizin, Wissenschaft und skeptisches Denken näher als Globulis, gefühlte Wahrheiten und magisches Denken, aber Skeptikerin möchte ich mich eigentlich nicht nennen und erst recht nicht Humanistin. Und es gibt da einen Punkt, mit dem mich Personen aus dieser Ecke immer wieder rasend machen.
So auch dieses ansonsten eigentlich recht nette Filmchen des skeptischen Commedians Tim Minchin.

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Szenen einer Ehe: Mailserver

HEUTE:

Bernd und Mela essen zu Abend. Mela sieht geistesabwesend vor sich hin.

BERND:

Worüber denkst du nach?

MELA:

(mit vollem Mund) Effim.

BERND:

(verwirrt) Etsy?

MELA:

Effim!

BERND:

Exif?

MELA:

(schluckt runter) Exim.

BERND:

Warum?

MELA:

Weil das mein aktueller Artikel ist.

BERND:

(starrt Mela an. *grillenzirpen*)

BERND:

Warum?

MELA:

Naja, ich schreibe nicht direkt über Exim, sondern über XAMS, Vexim und Exim4u.

MELA:

Und ein Thema brauche ich ja.

BERND:

Äh, im Vergleich mit Gmail über was?

MELA:

Nein, ich schreibe ja nicht über Exim an sich.

BERND:

Das heißt, wenn ich jetzt noch schnell meinen Mailserver schreibe, würdest du ihn nicht berücksichtigen?

MELA:

(schnauft) Es geht ja nicht um den Mailserver.

BERND:

Du magst meinen Mailserver nicht!

MELA:

(stöhnt) Es geht doch gar nicht um …

BERND:

Du magst ihn nicht! Dabei müsste ich ihn nur schreiben.

MELA:

Ich will nicht, dass du einen Mailserver schreibst. Wobei das besser wäre als ein …

BERND:

Partielle Sonnenfinsternis

1999 waren wir viel zu spät dran und es war Stress in allerletzter Sekunde noch Sonnensichtbrillen zu bekommen. Dank des Bruchsaler Freibads, konnten wir damals die Sonnenfinsternis dennoch genießen. Diesmal waren wir rechtzeitig und besser vorbereitet. Es war nicht ganz so beeindruckend wie 99, aber immer noch toll. Bonus: nette Menschen aus der Nachbarschaft kennenlernen…. Continue reading