Tee und Zustimmung

Seit Ewigkeit gammelt bei mir eine halbfertige Infografik herum, die die Zustimmung zu sexuellen Handlungen zwischen zwei Menschen auch für Doofe erklärt. Denn noch immer reden sich (meist) Männer heraus, (meist) Frauen hätten ja irgendwie zu Sex zugestimmt um sich dann in letzter Sekunde anders zu entscheiden und das wäre ja immer noch irgendwie Zustimmung und deswegen dürfe man ihnen doch nun nicht das Leben versauen. Und so weiter. Allerdings kamen mir die Briten zuvor. Sie erklären das mit der Zustimmung zu sexuellen Handlungen so, dass es auch jeder Doofe versteht. Selbst wenn er keinen Tee mag.

Behält Pizza.de Trinkgelder ein?

  Gerade berichtet mir der Pizzalieferant von einem ziemlichen Hammer – zumindest wenn seine Aussage so stimmt. Er bedankte sich, dass ich das Trinkgeld direkt in bar zahle und nicht über das Trinkgeld-Feld auf die Bestellung aufbuche, die ich via Paypal zahle. Das mache ich seit langem so, denn meine persönliche Befürchtung war, dass die… Continue reading

Schlechtmenschen-Ringelreihen

Es wird etwas für Flüchtlinge getan: „Tut lieber was für Obdachlose.“ Es wird etwas für Obdachlose getan: „Tut lieber was für Kinder!“ Es wird etwas für Kinder getan: „Wer denkt an die Rentner!?“ Es wird etwas für Rentner getan: „ICH bringe HIER das GELD rein und WER tut was für MICH?!?!?!?!“

Mir hilft ja auch keiner …

Wer es ungerecht findet, dass anderen Menschen geholfen wird, weil „Mir hilft ja auch keiner“, der sollte vielleicht überlegen, ob es daran liegt, dass er ein missgünstiger Wicht ist, der anderen nicht mal die Butter auf dem Brot gönnt.

Das Sonntagsgesetz

Das Grundgesetz scheint für einige Politiker so eine Art Sonntagsgesetz zu sein.

Es sieht hübsch aus, hört sich gut an und man holt es Sonntags raus um es herumzuzeigen und damit anzugeben.

Aber unter der Woche bleibt es unter Verschluß und es wird bloß nie benutzt.

 

Szenen einer Ehe: Filtersouveränität

BERND:

Das du auch immer Memes mitbekommst, die ich noch nicht kenne.

MELA:

Na, ich folge eben auch 980 Personen und nicht nur … 50?

BERND:

Die sind alle liebevoll von Hand ausgesucht und ich lese sie sehr sorgfältig!

MELA:

Aber es fehlt die Varianz.

BERND:

Ich habe genau die Varianz die ich haben will. Ich nehme meine Filtersouveränität sehr ernst. Alle sagen nur, was ich hören will.

MELA:

*grillenzirpen*

BERND:

Naja, ausser so ein paar Feministinnen.

BERND:

Aber ich kann meine Frau ja nicht entfolgen.

MELA:

Ich bin keine Feministin. Ich bestehe nur auf meine Rechte.

BERND:

Ja. EBEN!